Eine clevere Ermittlerin mit dunkler Vergangenheit, ein mysteriöser Todesfall und düstere Intrigen an der schottischen Küste …
Der packende Auftakt der spannenden Krimi-Reihe im Herzen Edinburghs
Nach einem persönlichen Schicksalsschlag wagt Grace McKenna einen Neuanfang als Privatdetektivin in Portobello bei Edinburgh. Doch der erste größere Auftrag lässt nicht lange auf sich warten: Die schillernde Witwe eines prominenten Mediums ist überzeugt, dass ihr Mann ermordet wurde – obwohl alles auf Selbstmord hindeutet.
Gemeinsam mit dem skeptischen, wenn auch charmanten, Journalisten Tobias Sloan nimmt Grace die Ermittlungen auf und stößt auf ein undurchsichtiges Netzwerk aus Betrug, spirituellem Geschäftssinn und persönlichen Abgründen. Die Spur führt sie direkt ins berüchtigte Merchiston College of Psychic Studies – und zu einer zweiten Leiche.
Während das Ermittlerduo den tödlichen Machenschaften immer näher kommt, geraten sie selbst ins Visier der Täter. Das Spiel wird immer gefährlicher – und die Grenzen zwischen Ermittlungen und persönlicher Verwicklung beginnen zu verschwimmen. Kann Grace den tödlichen Machenschaften ein Ende setzen oder wird sie selbst das nächste Opfer?
𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘
Düstere Geheimnisse im stürmischen Schottland
Mit „Der Tote in Edinburgh“ legt die Autorin den Grundstein für eine neue Krimi-Reihe rund um die Ermittlerin Grace MacNeil. Dabei handelt es sich um eine Neuauflage des bereits unter dem Titel „Schatten über Portobello“ erschienenen Romans. Wer atmosphärische Ermittlerkrimis vor der rauen, windgepeitschten Kulisse Schottlands liebt, kommt hier voll auf seine Kosten.
Der Schreibstil ist über weite Strecken sehr angenehm und flüssig zu lesen, auch wenn mein Lesefluss an vereinzelten Stellen etwas ins Stocken geriet.
Im Zentrum steht Grace, die nach einem schweren Schicksalsschlag den mutigen Schritt wagt, als Privatdetektivin neu anzufangen. Unterstützt wird sie dabei von einem kleinen, sympathischen Team und dem eigenwilligen, aber durchaus charmanten Journalisten Tobias Sloan. Ihr erster großer Fall hat es direkt in sich: Die Witwe eines berühmten Mediums glaubt nicht an den vermeintlichen Selbstmord ihres Mannes. Als kurz darauf eine weitere Leiche auftaucht, führt die Spur Grace direkt in das mysteriöse „College of Psychic Studies“.
Besonders hervorzuheben ist das großartige, raue Setting. Man spürt förmlich den schottischen Wind und die düstere Stimmung, die den Fall perfekt einrahmt.
Die Handlung entwickelt sich insgesamt eher ruhig. Für mein Empfinden war die Erzählweise stellenweise etwas langatmig, und nicht jede Handlungsweise oder jeder Beweggrund der Charaktere war für mich sofort nachvollziehbar. Wer rasante Action sucht, braucht hier etwas Geduld, da die Ermittlungen sehr detailliert beschrieben werden.
Trotz der kleinen Längen bleibt der Krimi bis zum Schluss fesselnd. Die Autorin versteht es meisterhaft, falsche Fährten zu legen: Meine Vermutungen, wer hinter den Taten steckt, sprangen ständig hin und her, und die Auflösung blieb für mich bis zum Finale ein Rätsel. Besonders spannend wird es, wenn die Ermittlungen immer tiefer in ein Netz aus Intrigen führen und Grace sich plötzlich selbst in Lebensgefahr begibt, während die Grenzen zwischen Beruflichem und Privatem gefährlich verschwimmen.
𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥
Ein gelungener Auftakt mit viel Potenzial und einer wunderbaren Portion schottischem Flair!
★★★★
4 von 5 Sternen

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
**ACHTUNG HINWEIS***
Seit dem 25. Mai 2018 gilt in Deutschland die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).
Durch das Kommentieren eines Beitrags auf dieser Seite werden automatisch über Blogger (Google) personenbezogene Daten erhoben. Diese Daten werden ohne deine ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen hierzu findest du in der Datenschutzerklärung.
Mit Absenden eines Kommentars erklärst du dich einverstanden, dass evtl. personenbezogene Daten (z.B. die IP-Adresse etc.) abgespeichert und für Statistiken von Google weiterverarbeitet werden.