Dienstag, 15. September 2020

Neu im Regal # 17/20


Hallo Ihr Lieben,

Wieder sind einige Neueingänge hinzugekommen. Aber ich hatte auch Geburtstag (welch schöne Ausrede ;-))

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 eBooks

 

 



 Vielen Dank an die Verlage, Autoren und Netgalley für die Bereitstellung der Reziexemplare.

Einen schönen Tag
Eure Christine

Montag, 14. September 2020

Rezension zu „Drachendunkel. Die Legende von Illestia“ von Eyrisha Summers

Rezension zu 
„Drachendunkel. Die Legende von Illestia“ 
von Eyrisha Summers
Cover: Impress






Buchdetails

ISBN: 9783646302103
Sprache: Deutsch
E-Buch Text 352 Seiten
Verlag: Impress 
Erscheinungsdatum: 05.03.2020







Inhalt:

**Wenn Finsternis das Herz entzweit...**

Drachen kennt Ella nur aus Legenden längst vergangener Zeiten, in denen die Wiesen Illestias noch blühten und das Land fruchtbar war. Bis sie im Wald auf einen Fremden trifft, mit glühenden Augen und von Dunkelheit umhüllt. Razul gehört zum Clan der Weißdrachen und ist gekommen, um ein Opfer zu fordern – Ella. Nur wenn sie ihn auf sein Schloss begleitet, verspricht er, ihr Dorf von Hunger und Kälte zu erlösen. Ella ist fest entschlossen, ihre Familie und Freunde zu retten, und lässt sich auf den Handel ein. Doch sie ahnt nicht, wie unberechenbar die Bestie in Razuls Herzen wütet…

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und sehr einfach, leicht, problemlos und schnell zu lesen. der Einstieg in die Drachenwelt ist mir sehr leicht gefallen.

Die Handlung und deren Verlauf haben mir ganz gut gefallen, konnten mich aber nicht komplett überzeugen. Das Setting ist gut und anschaulich ausgearbeitet. Eine schöne Drachengeschichte, die aber einige Längen und zu viele Wiederholungen bereithielt.Trotzdem schritt manches einfach viel zu schnell voran, während die Handlung dann wieder langsam dahinplätscherte und nichts passierte. Ich hatte das Gefühl, die Autorin hat viele Ideen, die sie unbedingt und sofort in die Handlung einbringen muss, ohne sie wirklich entsprechend auszuarbeiten, während sie sich dann wiederum in Nichtigkeiten und Wiederholungen verloren hat. Darunter haben dann vor allem die Spannung und die Emotionen gelitten.

Manches kam mir bekannt vor, die Spannung wurde nicht durchgängig gehalten und der Sieg über das Böse am Ende war doch etwas lasch und wenig spektakulär. Die Botschaft ist zwar schön, aber kam dann doch überraschend schnell und dadurch wenig glaubwürdig.

Die Liebesgeschichte entwickelte sich zu schnell, weshalb die Gefühle nicht richtig aufkamen. Er kam, sah sie und sie waren verliebt.

Ella handelte mir oft zu unüberlegt und wirkte oft einfach blauäugig und naiv.

Dennoch eine schöne Idee, eine Geschichte, die sich im Großen und Ganzen gut lesen ließ. Das Potenzial war vorhanden, wurde aber nicht ausgeschöpft.

Fazit:

Eine schöne Idee, die Umsetzung konnte mich aber nicht ganz überzeugen.
★★★☆☆
3 von 5 Sternen

Sonntag, 13. September 2020

My Reading Week # 37/20


Hallo Ihr Lieben,

was soll ich sagen... Ich stecke mitten in einer Leseflaute. Ich hoffe bis zum nächsten Wochenende ändert sich das, da dann meine Lesewoche startet, auf die ich mich schon sehr freue.

Ansonsten genieße ich das schöne Wetter, nutze meinen Whirlpool aus und hatte einen schönen Geburtstag im Kreise meiner Lieben verbracht.

Already Read:

Ich habe vergangene Woche 2 Bücher beendet.

„Jadewein 2: So silbern wie Tränen“ von Katelyn Erikson - Dieser zweite Teil der Märchenadaption hat mir eine sehr schöne und spannende Lesezeit beschert. Eine tolle Idee, eine gelungene Umsetzung. Die Fortführung der Adaption von Rumpelstilzchen hat mir - wie schon der erste Teil - sehr gut gefallen. Spannend, magisch und interessant, unvorhersehbare Wendungen und Figuren, die mich überrascht haben.   5/5 Sternen


„Drachendunkel. Die Legende von Illestia“ 
von Eyrisha Summers - Eine schöne Drachengeschichte, die aber einige Längen und Wiederholungen bereithielt. Manches kam mir bekannt vor und der Sieg über das Böse am Ende war doch etwas lasch. Die Liebesgeschichte war mir zu schnell, weshalb die Gefühle nicht so richtig aufkamen. Dennoch eine schöne Idee, eine Geschichte, die sich im Großen und Ganzen gut lesen ließ.  3/5 Sternen







Want to Read:

Bei meiner momentanen Leseflaute nehme ich mir besser nichts vor.

Das war's für diese Woche.

Eure Christine

Mittwoch, 9. September 2020

Rezension zu „Jadewein 2: So silbern wie Tränen“ von Katelyn Erikson

Rezension zu 
„Jadewein 2: So silbern wie Tränen“ 
von Katelyn Erikson
Cover: Impress




Buchdetails

ISBN: 978-3-646-60619-5
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 370 Seiten
Verlag: Impress
Erscheinungsdatum: 27.08.2020

Teil 2 der Reihe "Jadewein"






Inhalt:

**Eine Träne, so wertvoll wie das Silber des Meeres**
Einst versteckte Ayjana nicht nur sich selbst, sondern vor allem ihre Magie vor anderen Menschen. Zu tief saß die Angst, dasselbe Schicksal wie ihr Vater zu erleiden. Doch als die Königin und ihr Sohn sie in einen Krieg verwickeln, der ihr das Liebste nimmt, muss Ayjana kämpfen. Ihre Suche nach Heilung für den Mann, für den sie so viel empfindet, führt sie immer tiefer in das Herz des Waldes. Dorthin, wo ein magischer See Ayjana vor Prüfungen stellt, die ihre schlimmsten Ängste zum Vorschein bringen. Nur wenn sie diese überwindet, hat sie die Chance, dem Mann ihres Herzens den Kuss der wahren Liebe zu schenken …

Meine Meinung:

Dies ist der letzte Teil der Dilogie, der direkt an Teil 1 anschließt.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, leicht verständlich, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen.

Die Fortführung der Adaption von Rumpelstilzchen hat mir - wie schon der erste Teil - sehr gut gefallen. Spannend, magisch und interessant, unvorhersehbare Wendungen und Figuren, die mich überrascht haben. Düster und dunkel ist auch hier die Atmosphäre, aber es gibt neben vielen Rückschlägen immer auch Lichtblicke. Die Autorin hat viele Ideen eingebracht und spannend umgesetzt. Es wurde zu keiner Zeit langweilig, die Story wurde immer weiter vorangetrieben und hat Dinge ans Licht gebracht, mit denen ich nie gerechnet habe. Das Ende ist passend und märchenhaft.

Die Charaktere sind lebendig gezeichnet. Mit Ayjana hatte ich allerdings immer noch meine Probleme. Sie ist doch sehr naiv, impulsiv und handelt manchmal einfach dumm. Ab und zu  hätte ich sie am liebsten mal kräftig geschüttelt.
Auch die anderen Charaktere sind sehr lebendig und vielfältig.

Dieser zweite Teil der Märchenadaption hat mir eine sehr schöne und spannende Lesezeit beschert. Eine tolle Idee, eine gelungene Umsetzung.

Fazit:

Eine großartige Idee, eine spannende, magische und wundervolle Märchenadaption. Absolute Leseempfehlung.
★★★★★
5 von 5 Sternen

Dienstag, 8. September 2020

10 Tatsachen zu "Devlin House" und Sam Bennet


Heute stelle ich euch "Devlin House" von Sam Bennet vor, ein spannender, mysteriöser,  geheimnisvoller, erschütternder Liebesroman, eine unheimliche, gruselige Atmosphäre, ein eindrucksvolles Setting


5 Tatsachen zu "Devlin House"

1. Ich war zum Faktencheck auf Recherchereise in Irland.

2. Das Haus, das Pate für Devlin House stand, gibt es wirklich.

3. Der Name O’Leary kommt in Sneem tatsächlich häufiger vor. In einem Souvenirladen hab ich ein kleines Buch über den Namen, die Familie und deren Platz in der irischen Geschichte gefunden. Ich habe mich aber nur am Namen bedient.

4. Übrigens sind alle Namen, die in der Geschichte vorkommen, typisch irische Namen.

5. Von der Idee bis zum fertigen Manuskript vergingen ca. 9 Jahre.


5 Tatsachen zu Sam Bennet

1. Ich schreibe seit meiner frühesten Jugend. Damals waren es eher schwermütige Gedichte und Geschichten über mein überdramatisches Liebesleben und Texte über das Unglücklichsein.

2. Schon damals benutzte ich Sam als Pseudonym

3. Und ja, Sam Bennet ist ein Pseudonym

4. Ich bin Mutter von drei bereits erwachsenen Kindern

5. Ich habe vor 10 Jahren Twilight Fanfiction geschrieben und Ihr dürft raten, welches Team ich war.


Ich hoffe, ich konnte eure Neugier auf das Buch und die Autorin wecken. 

Eure Christine

Sonntag, 6. September 2020

It's TeaTime ~ Mit Hermes aus „Libellenmagie“ von B.E. Pfeiffer


Es ist ein schöner, nicht allzu warmer Sonntagnachmittag Anfang September. Ich erwarte heute einen göttlichen Gast zum Tee, vor dem ich schon wegen seiner besonderen Anziehung auf Frauen gewarnt wurde. Ich bin gespannt, ob Hermes aus „Libellenmagie“ von B.E. Pfeiffer seinem Ruf gerecht wird. Und da kommt er auch schon und hat etwas Leckeres mitgebracht. Er hat vier kleine Förmchen dabei. Mal schauen, was sich darin verbirgt.

UzB: "Hallo Hermes, schön, dass du da bist. Stell dich doch den Lesern bitte kurz vor."

Hermes: "Hallo. Puh, Vorstellungen ... darin war ich nie gut. Aber ich versuche es. Hallo, ich bin Hermes. In meiner derzeitigen Identität heiße ich Harrison Winter und bin der Assistent der Museumsleiterin Shenandoah Hart "seufz"
Um ein wenig Würze in mein Leben zu bringen, gehe ich manchmal auf Schatzsuche in alten Tempeln ..."

UzB: "Was heißt in deiner derzeitigen Identität? Treibst du dich öfter unter anderem Namen hier auf Erden herum?"

Hermes: "Im Moment bin ich als Harrison Winter bekannt. Davor hieß ich Hartmund Miles. Ich versuche eigentlich immer einen Namen mit H zu finden. ist nicht so einfach, nach zweitausend Jahren unter den Menschen. Denn seit damals lebe ich unter euch, weil ich nicht länger ein Gott sein wollte."

UzB: "So lange schon?! Dann hast du ja einige Entwicklungen mitgemacht. Weshalb wolltest kein Gott mehr sein?"

Hermes: "Ja ich konnte bei vielen Dingen leider nichts machen...
Warum ich kein Gott mehr sein wollte? Kennst du andere Götter? Die sind arrogant und haben keinen Respekt vor Menschen..."

UzB: "Wenn du das sagst, mir ist bisher außer dir noch keiner begegnet 😉. Shenandoah Hart, wer ist sie, dass sie dich zum Seufzen bringt?"

Hermes räuspert sich: "Dr. Hart ist meine Chefin im Museum."

UzB: "Und das lässt dich seufzen? Na das muss ja eine ganz besondere Frau sein."

Hermes: "Ja... kennst du das Gefühl, wenn du jemanden ansiehst und dir der Kopf schwirrt und das Herz höher schlägt? So geht es mir bei ihr. Aber das darf sie niemals wissen ..."

UzB: "Weshalb nicht?"

Hermes: "Sagen wir, es würde sie in Gefahr bringen ..."

UzB: "Hm, das klingt ja sehr kryptisch. Vielleicht magst du dann eher etwas von deinen Streifzügen in die Tempel erzählen?"

Hermes zwinkert: "Gutes Thema. Ich bin nämlich mittlerweile ein Profi was das Finden und Auslösen ... ich meine, Umgehen ... von Fallen betrifft 🙂
Die alten Völker sind ziemlich einfallsreich gewesen und wenn ich nicht einen ziemlich robusten, fast unsterblichen Körper hätte, hui ... dann wäre es ein paar Mal echt knapp geworden."

UzB: "Das klingt ja ziemlich spannend und gefährlich. Was war dein gefährlichstes Abenteuer bisher?"

Hermes: "Das war in einer Pyramide in Ägypten, was hauptsächlich an den Ushebtis dort lag. Das sind so kleine Menschen aus Ton, grob ausgedrückt. Und die waren ziemlich lästig. Die Mumien dort waren allerdings nett."

UzB: "Na wenigstens etwas. Und was hast du dort für Schätze gefunden?"

Hermes: "Na ja. Sagen wir so, wenn ich etwas Magisches finde (und ja, es gibt magische Artefakte in der Menschenwelt, die von Göttern geschmiedet oder mit Kräften versehen wurden), dann sorge ich dafür, dass es für die Menschen nicht gefährlich wird. Aber das weiß ich vorher ja nicht. Ich nehme gerne jeden Spezialauftrag an, einfach, weil mich das von vielen Dingen ablenkt und ich so etwas zurückgeben kann. Rede ich mir halt ein ."

UzB: "Und was machst du, wenn du mal etwas Wertvolles, Nichtmagisches, einen Schatz gefunden hast? Und woher kommen diese Aufträge?"

Hermes: "Also für gewöhnlich gehe ich nur in Tempel, wenn ich einen Auftrag habe. Oder Pyramiden. Oder Katakomben. Dementsprechend liefere ich die nichtmagischen Dinge ab.
Die Aufträge ... nun ja, ich habe einen gewissen Ruf in gewissen Kreisen. Mit meinem Decknamen "König der Diebe" werde ich von diesen Leuten aufgesprüt und sie buchen meine Leistung."

UzB: "Es ist also ein "richtiges" Geschäft."

Hermes: "Ja. Wobei ich das Geld nicht brauchen würde. Ich bin durch meine Abstammung gut versorgt."

UzB: "Ist ja auch schön, wenn man nicht für Geld arbeiten muss, sondern das machen kann, was einem Spaß macht. Und wie sieht deine Arbeit im Museum aus? Was machst du da und warum arbeitest du dann dort auch noch?"

Hermes: "Ich brauche Beschäftigung und Abwechslung. Unsterblich zu sein ist manchmal unheimlich langweilig, weißt du.
Und im Museum ... wisst ihr Menschen eigentlich, wie falsch manche eurer Göttergeschichten sind? Aber wenn man Shenan ... ich meine, Dr. Hart, zuhört, wie sie Leute durch die Ausstellung führt ... das ist schon etwas Besonderes. Man merkt einfach, dass sie ihren Job liebt und sie reißt mich jedes Mal irgendwie mit."
Er räuspert sich.
"Ansonsten helfe ich bei Führungen, staube Ausstellungsstücke ab und dekoriere manchmal um."

UzB: "Dr. Hart scheint es dir ja irgendwie angetan zu haben...oooooder?"

Hermes: "Sie mag auf den ersten Blick unnahbar und kühl wirken. Aber sie ist klug, sie brennt für ihre Leidenschaft, hat das Herz am rechten Fleck und sie ist wunderschön. Ich habe viele Frauen getroffen, aber keine war wie sie. Und ich weiß, wovon ich spreche."

UzB: "Das kann ich mir vorstellen, dass du schon die Bekanntschaft unzähliger Frauen gemacht hast. Wirst du sie um ein Date bitten?"

Hermes: "Wen? Dr. Hart?
Ich sagte doch ... das ist für sie gefährlich. Und ich will nicht, dass ihr etwas zustößt. Erst recht nicht meinetwegen."

UzB: "Vielleicht änderst du ja deine Meinung noch.  Ich werde dich bei unserem nächsten Treffen einfach nochmal fragen. Danke für deinen Besuch, es war mir eine Freude."

Hermes: "Mir auch, vielen Dank."


Und zum Schluss noch das Rezept von Hermes. Er hatte folgendes mitgebracht:

Tonkabohnen Crème Brûlée 

Bild: Pixabay
4 Portionen
1 Tonka Bohne
375ml Schlagobers
6 Eigelbe
50g Zucker
30g braunen Zucker (zum flambieren)

Ofen auf 150° vorheizen
Tonka Bohne klein reiben und in Schlagobers geben. Eigelbe mit Zucker aufschlagen, bis sie schaumig sind, und anschließend Schlag mit Tonka Bohne hinzugeben. Alles gut vermengen.
In 4 feuerfeste Förmchen geben, diese in ein tiefes Blech stellen und das Blech mit heißem Wasser füllen. Anschließend in den Ofen für 45 bis 60 Minuten (Creme sollte gestockt aber nicht krümelig sein)
Abkühlen lassen (am besten über Nacht). Vor dem Servieren mit braunem Zucker bestreuen und mit einem Brenner flambieren.

Rezension zu „Jadewein 1: So golden wie Stroh“ von Katelyn Erikson

Rezension zu 
„Jadewein 1: So golden wie Stroh“ 
von Katelyn Erikson
Cover: Impress




Buchdetails

ISBN: 9783551302779
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 258 Seiten
Verlag: Impress
Erscheinungsdatum: 28.07.2020

Teil 1 der Reihe "Jadewein"






Inhalt:

**Ein Kuss, so kostbar wie gesponnenes Gold**
Die junge Ayjana ist seit dem Tod ihres Vaters stets darauf bedacht, keinem Menschen zu vertrauen. Sie lebt am Rande des Waldes und versucht alles, um ihre Magie vor den Augen anderer zu verbergen. Doch als die Königin erkrankt, kann Ayjana die Bitte des Prinzen nicht ausschlagen und bringt fortan jeden Tag eine heilende Tinktur ins Schloss. Mit jedem Besuch kommt sie nicht nur den Intrigen am Hofe, sondern auch dem Sohn der Königin immer näher. Aber die Geheimnisse von Prinz Nicolas sind gefährlicher als jede Klinge. Und schon bald muss Ayjana feststellen, dass zwischen Freund und Feind nur ein schmaler Pfad liegt, den eine Spindel gesponnenes Gold erschreckend schnell zum Einsturz bringen kann …

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, leicht verständlich, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen.

Als großer Märchenfan war ich sehr gespannt auf diese Adaption von Rumpelstilzchen. Und auch wenn sie ganz anders war, als ich erwartet hatte, bin ich absolut begeistert von der Idee. Obwohl die Grundzüge erkennbar sind, hat die Autorin eine völlig neue Geschichte erschaffen, das ursprüngliche Märchen weitererzählt.

Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Spannend und rasant erzählt, mit unerwarteten Wendungen, so dass es zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Cliffhanger ist fies und ich bin froh, dass ich direkt weiterlesen kann.

Rumpelstilzchen war einst ein großer, aber auch böser Magier, der der armen Müllerstochter später zum Opfer fiel. Die machthungrige Königin hat nun Ayjana, seine Tochter, in die Fänge bekommen und setzt sie für ihre Zwecke ein.

Viel Böses, wenig Gutes beherrscht die Geschichte. Grausam und boshaft. Düster und dunkel ist die Atmosphäre. Aber auch eine zarte Liebesgeschichte nimmt hier ihren Anfang.

Die Charaktere sind lebendig gezeichnet. Mit Ayjana hatte ich allerdings meine Probleme. Sie ist doch sehr naiv, impulsiv und handelt manchmal einfach dumm. Ab und zu  hätte ich sie am liebsten mal kräftig geschüttelt. Sie trägt eine große Macht in sich, mit der sie noch nicht umgehen kann. Sie fürchtet sich vor ihrer dunkeln Seite.
Auch die anderen Charaktere sind sehr lebendig und vielfältig. Vor allem Rowan ist mir ans Herz gewachsen, auch wenn er viele Geheimnisse hütet.

Dieser erste Teil der Märchenadaption hat mir eine sehr schöne und spannende Lesezeit beschert. Eine tolle Idee.

Fazit:

Eine großartige Idee, eine spannende Märchenadaption. Absolute Leseempfehlung.
★★★★★
5 von 5 Sternen