Donnerstag, 2. April 2026

🌸 Monatsrückblick März: Frühlingsgefühle & Leserausch bei Meine Bücherbüchse 2026


Hallo ihr Lieben!

Der März ist vorbei und was soll ich sagen? Während draußen die ersten Blumen zaghaft ihre Köpfe aus der Erde gesteckt haben, habe ich mich förmlich durch meine Leseliste gewühlt. Es war ein extrem produktiver Monat für meine Challenge „Meine Bücherbüchse 2026“.

Ich weiß nicht, ob es am zunehmenden Tageslicht lag oder daran, dass mich meine aktuelle Lektüre einfach nicht losgelassen hat, oder dem Leseevent, aber die Statistik kann sich sehen lassen!

📚 Meine Lese-Bilanz im März

Ich habe diesen Monat so einiges weggeschmökert. Besonders stolz bin ich darauf, dass ich meine Bookopoly-Ziele komplett erfüllt habe. Hier ist die Aufschlüsselung:

  • E-Books: 11 Bücher

  • Print-Ausgaben: 3 Bücher

  • Bookopoly-Aufgaben: 11/11 (Full House!)

Es tut so gut, die SuB-Leichen schrumpfen zu sehen und gleichzeitig Platz für Neues zu schaffen.

💰 Kassensturz: Was wandert in die Büchse?

Für alle, die neu dabei sind: Das Prinzip meiner Bücherbüchse ist simpel. Jeder gelesene Schatz wird mit einem kleinen Betrag belohnt, den ich Ende des Jahres für neues Lesefutter oder Buch-Merch ausgeben darf.

Hier ist die Rechnung für den März:

KategorieAnzahlBetrag pro BuchSumme
E-Books111 €11 €
Prints32 €6 €
Bookopoly-Bücher112 €22 €
Gesamt39 €

Sonntag, 29. März 2026

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓘𝓶 𝓢𝓬𝓱𝓪𝓽𝓽𝓮𝓷 𝓭𝓮𝓻 𝓓𝓻𝓪𝓬𝓱𝓮𝓷𝓯𝓵𝓪𝓶𝓶𝓮" von 𝓡𝓸𝓾𝓴𝓮𝓲𝔂𝓪 𝓟𝓮𝓽𝓮𝓻𝓼

Cover: Drachenmond Verlag
𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Die Vergangenheit ruht nicht – sie brennt  

In Edinburgh bleiben die Aufträge für die Hüterin magischer Kreaturen aus. Maisie droht, den letzten Ort zu verlieren, der sie noch mit ihrer Familie verbindet. Doch dann erreicht sie ein Hilferuf: Die abgeschiedene Akademie Flora Noctis wird von einem Drachen heimgesucht. Gelingt es Maisie, die Angriffe aufzuklären, könnte das ihre Rettung sein. Gemeinsam mit ihrem Blauspitzdrachen macht sie sich auf den Weg zu der Akademie, die sie eigentlich nie wieder betreten wollte. 

Kaum angekommen, gerät sie in ein Netz aus Intrigen, dunklen Geheimnissen und Erinnerungsfetzen, die ein düsteres Bild zeichnen. Alte Wunden reißen auf, als sie ihren einstigen Freund Noah wiedertrifft, der ihr nun mit unverhohlener Abneigung begegnet.

Während Maisie versucht, die Wahrheit ans Licht zu bringen, wird ihr klar, dass ihre eigene Vergangenheit untrennbar mit den Ereignissen verwoben ist. 

Doch wem kann sie vertrauen, wenn nicht einmal sich selbst? 

𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘

„Im Schatten der Drachenflamme“ hat meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern bei Weitem übertroffen. Es ist eine dieser seltenen Geschichten, die sich zunächst leise und beinahe unbemerkt anschleichen, nur um dann mit einer unvorhersehbaren Wucht einzuschlagen, der man sich nicht entziehen kann. 

Die Autorin entwirft hier ein faszinierendes Dark-Academia-Setting, das durch einen lebendigen, bildhaften und hochemotionalen Schreibstil sofort vor dem inneren Auge lebendig wird. Der Einstieg fiel mir unglaublich leicht, da die düstere Atmosphäre und die greifbare Spannung einen von der ersten Seite an tief in diese Welt aus Magie, Drachen und gefährlichen Geheimnissen ziehen.

Im Mittelpunkt steht mit Maisie eine Protagonistin, die ich sofort ins Herz geschlossen habe, gerade weil sie keine perfekte Heldin ist. Mit all ihren Ecken, Kanten und ihrem emotionalen Ballast wirkt sie vollkommen authentisch; man spürt förmlich ihr Zögern und gleichzeitig den bewundernswerten Mut, mit dem sie sich ihrer Vergangenheit stellt. 
Die Dynamik zwischen ihr und Noah sorgt für eine knisternde Atmosphäre, die mich zeitweise schier verzweifeln ließ. Dieses angespannte Hin und Her aus verletztem Stolz, Wut und tiefen, unaussprechlichen Gefühlen ist so meisterhaft geschrieben, dass man die beiden am liebsten anschreien möchte, endlich die Karten auf den Tisch zu legen.

Was dieses Buch aber zu einem echten Pageturner macht, ist der subtile Aufbau der Spannung. Die Geschichte entfaltet sich wie ein komplexes Puzzle, bei dem man Stück für Stück neue Hinweise und magische Wesen entdeckt, während im Hintergrund Intrigen und alte Wunden lauern. Man fragt sich ununterbrochen, wer hinter den Ereignissen steckt und wem in diesem gefährlichen Spiel überhaupt noch zu trauen ist. Je näher das Finale rückt, desto mehr zieht das Tempo an, bis die Handlung in Momenten eskaliert, die es unmöglich machen, das Buch auch nur für eine Sekunde zur Seite zu legen.

Hier passt einfach alles perfekt zusammen, es greift ineinander – die Weltgestaltung, die vielschichtigen Charaktere und eine Magie, die unter die Haut geht. 

Ein absolut mitreißendes Buch, ein echtes Lesehighlight! Die Autorin hat eine Welt erschaffen, die mich mit ihrer emotionalen Tiefe und der unaufhaltsamen Spannung von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen in ihren Bann gezogen hat. Sie versteht es meisterhaft, große Emotionen mit packender Spannung zu verweben und mir so eine unvergessliche Lesezeit zu bescheren.

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

Ein absolutes Jahreshighlight für alle Fans von Dark Academia und Drachenmagie! „Im Schatten der Drachenflamme“ bietet eine perfekte Mischung aus emotionaler Tiefe, düsterer Spannung und einer Atmosphäre, die einen noch lange nach dem Zuklappen des Buches gefesselt hält.
★★★★★
5 von 5 Sternen

Dienstag, 17. März 2026

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓐𝓫𝓮𝓷𝓭𝓵𝓲𝓬𝓱𝓽" von 𝓝𝓸𝓻𝓪 𝓡𝓸𝓫𝓮𝓻𝓽𝓼

Cover: Heyne

𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Unerwartet hat Sonya ein neues Zuhause und eine neue Liebe gefunden. Als beides bedroht wird, kämpft sie für das, was ihr wichtig ist.

Das unerwartete Erbe eines majestätischen und faszinierenden Herrenhauses hat Sonya MacTavishs Leben von einem Tag auf den anderen umgekrempelt. Ihr Onkel, der einst verlorene Zwilling ihres Vaters, hat ihr damit ein neues Zuhause und eine neue Gemeinschaft geschenkt, die sie mit offenen Armen empfängt. Dazu gehört auch Trey, Sonyas Nachbar, mit dem sie sich so wohlfühlt wie noch mit keinem anderen Mann. Doch die Idylle hat ihre Tücken: Über dem Haus und Sonyas Familie scheint ein Fluch zu liegen. Nur Sonya selbst und ihre Verwandten sind in der Lage, die Auswirkungen des geheimnisvollen Verhängnisses wahrzunehmen. Doch sie lässt sich nicht verschrecken. Mutig stellt sich die junge Frau der Herausforderung.

𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘

Mit „Abendlicht“ führt Nora Roberts ihre fesselnde Trilogie „Die Frauen von Maine“ auf meisterhafte Weise fort und entführt die Leserschaft erneut in eine Welt, in der idyllische Romantik auf subtilen Grusel trifft. 

Im Zentrum steht Sonya MacTavish, deren Leben eine dramatische Wendung nimmt, als sie von ihrem Onkel ein ebenso majestätisches wie geheimnisvolles Herrenhaus erbt. Doch was als glücklicher Neuanfang in einer herzlichen Gemeinschaft beginnt, wird schnell von den dunklen Schatten der Vergangenheit eingeholt. Während Sonya in der Nachbarschaft – und besonders in der Nähe ihres charmanten Nachbarn Trey – endlich ein Gefühl von Heimat findet, lauert im Gebälk des alten Hauses ein bösartiger Fluch. Besonders beklemmend wirkt dabei der Umstand, dass die unheimlichen Phänomene ausschließlich für Sonya und ihre Familie wahrnehmbar sind, was den Kampf gegen das Unsichtbare zu einer zutiefst persönlichen Zerreißprobe macht.

Die Stärke dieses zweiten Bandes liegt in der gelungenen Symbiose zweier Welten: Einerseits wird eine gefühlvolle Liebesgeschichte gewoben, andererseits sorgt eine dichte, mysteriöse Handlung für echte Gänsehautmomente. Nora Roberts beweist hier ihr besonderes Gespür für Atmosphäre, indem sie auf modernen Schock-Horror verzichtet und stattdessen eine unheimliche Kulisse schafft, die an klassische Schwarz-Weiß-Gruselfilme erinnert. Es ist das Spiel mit unheilvollen Geräuschen und knarzenden Dielen, das eine psychologische Spannung erzeugt, die weit tiefer geht als blutiger Horror.

Gleichzeitig tragen die lebendigen Charaktere wie Sonya und Cleo die Geschichte mühelos durch alle Höhen und Tiefen. Es bereitet große Freude, mitzuerleben, wie sie trotz der paranormalen Herausforderungen Stück für Stück in ihr neues Leben hineinwachsen und lernen, dem Haus seine Geheimnisse zu entlocken. Diese emotionale Nähe zu den Figuren sorgt dafür, dass man als Leser jede Bedrohung mitempfindet und Sonya bei ihrem entschlossenen Kampf um ihre Zukunft die Daumen drückt. „Abendlicht“ hinterlässt ein brennendes Verlangen nach dem finalen Band, denn die Frage, ob und wie das Dunkle letztlich besiegt werden kann, bleibt bis zur letzten Seite packend. Wer atmosphärische Geschichten voller Herz und Schauer liebt, wird dieses Buch kaum aus der Hand legen können.

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

„Abendlicht“ ist eine meisterhafte Fortsetzung, die mich von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen in ihren Bann gezogen hat. Nora Roberts beweist hier erneut ihr unvergleichliches Talent, wohlige Romantik mit einer Gänsehaut-Atmosphäre zu verweben, die ohne billige Schockeffekte auskommt und stattdessen auf subtilen, klassischen Grusel setzt. Die tiefe Verbundenheit zu den Charakteren und die wachsende Spannung rund um den Familienfluch machen das Buch zu einem absoluten Jahreshighlight. Ein Muss für alle, die Geschichten über starke Frauen, mysteriöse Herrenhäuser und die unbezwingbare Kraft der Gemeinschaft lieben – ich kann den finalen Band kaum erwarten!
★★★★★
5 von 5 Sternen

Mittwoch, 11. März 2026

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓜𝓸𝓻𝓭 𝓲𝓷 𝓛𝓲𝓽𝓽𝓵𝓮 𝓑𝓪𝓻𝓴𝓱𝓪𝓶" von 𝓙𝓪𝓶𝓮𝓼 𝓖𝓸𝓸𝓭𝔀𝓲𝓷

Cover: dp

𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Ein Mordopfer, eine Intrige und ein furchtloser Bibliothekar auf der Suche nach der Wahrheit
Spannende Ermittlungen in einem englischen Dorf der 50er Jahren mit britischem Humor

Im idyllischen Little Barkham wird das beschauliche Leben des Bibliothekars Arthur Tingwell auf den Kopf gestellt, als eine alte Dame erschlagen in ihrem Haus aufgefunden wird. Alle Anzeichen deuten auf Peter Hawkings hin, der der Seniorin regelmäßig Bücher vorbeibrachte. Doch Arthur glaubt nicht an die Schuld seines Freundes. Entschlossen, die Wahrheit ans Licht zu bringen, begibt sich Arthur auf eine gefährliche Spurensuche durch das Dorf, das mehr Geheimnisse birgt, als es auf den ersten Blick vermuten lässt. Zwischen mysteriösen Zeugen, einem ungehobelten Gärtner und einem verschwundenen Buch wird Arthur klar, dass der wahre Mörder näher ist, als er dachte ...

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Dies ist der erste Teil der Reihe "Die Fälle des Arthur Tingwell". Die einzelnen Teile sind unabhängig voneinander lesbar.

Ich hatte mich sehr auf einen gemütlichen Krimi gefreut, doch leider entpuppte sich „Mord in Little Barkham“ als eine ziemliche Herausforderung, die mich emotional einfach nicht abholen wollte.

Obwohl der Schreibstil grundsätzlich als leicht und unkompliziert angelegt ist, wollte sich der erhoffte Lesefluss über die gesamte Distanz nicht recht einstellen. Die Geschichte schaffte es bis zum Finale kaum, eine echte Sogwirkung zu entfalten, was vor allem an einem recht mühsamen Einstieg lag, der sich im weiteren Verlauf der Handlung für mich nicht spürbar besserte.

Ein zentrales Hindernis stellte dabei die schiere Anzahl der handelnden Personen innerhalb der Dorfgemeinschaft dar. Anstatt eine lebendige Atmosphäre zu schaffen, sorgte die Vielzahl der Figuren bei mir für eine anhaltende Überforderung, da die Beschreibungen und Charakterisierungen oft zu oberflächlich blieben, um die einzelnen Akteure klar voneinander abzugrenzen. Die Figuren wirkten insgesamt etwas blass und zum Teil sogar klischeehaft, sodass kein Charakter wirklich herausstechen oder eine tiefere Bindung zum Leser aufbauen konnte. Diese fehlende Konturierung machte es beinahe unmöglich, die Bewohner und ihre jeweiligen Rollen im Geflecht der Ereignisse sicher auseinanderzuhalten.

Inhaltlich lebt der Krimi davon, dass viele Bewohner von Little Barkham ihre eigenen Geheimnisse hüten, was Arthur Tingwells Ermittlungen naturgemäß verkompliziert. Seine große Stärke liegt dabei in seiner empathischen Art und der Fähigkeit, mit den unterschiedlichsten Menschen ins Gespräch zu kommen, um so Stück für Stück Informationen zusammenzutragen. 

Dennoch trübten vermeintliche redaktionelle Mängel den Gesamteindruck: An mehreren Stellen hatte ich das ungute Gefühl, dass durch zu starke Textkürzungen inhaltliche Lücken entstanden sind. Diese Sprünge wirkten unharmonisch und störten den ohnehin schon holprigen Lesefluss erheblich, was das Eintauchen in das dörfliche Mysterium zusätzlich erschwerte.

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Mord in Little Barkham“ trotz eines interessanten Ermittlers hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. Die Kombination aus einer unübersichtlichen Figurenwelt, blassen Charakteren und spürbaren Lücken im Handlungsverlauf verhinderte leider, dass bei mir echte Krimispannung aufkam. Wer ein Faible für klassische Dorfkrimis hat, findet hier zwar einen netten Zeitvertreib für zwischendurch, muss jedoch über einige erzählerische Schwächen hinwegsehen.
★★
2,5 von 5 Sternen

Mittwoch, 4. März 2026

Update Februar: Meine Bücherbüchse 2026 📚✨


Hallo ihr Lieben! 

Der kürzeste Monat des Jahres ist vorbei, aber lesetechnisch war er bei mir alles andere als „kurz“. Ich stecke momentan tief im Bookopoly-Fieber und was soll ich sagen? Die Würfel sind gefallen – und zwar ziemlich gut!

Hier ist mein Rückblick auf meine „Bücherbüchse“ im Februar:

Die Statistik des Monats
Ich bin selbst ein wenig überrascht, wie flüssig es diesen Monat lief, obwohl ich beruflich durch mein neues Aufgabengebiet so eingespannt bin. 



Bookopoly: 7 Bücher erledigt! 🎲

1 Print: Endlich mal wieder das Gefühl von echtem Papier in der Hand.

7 E-Books: Mein Reader hat diesen Monat geglüht.

Meine Bilanz im Februar

Bookopoly-Bücher: 7 Stück (je 2,00 €) → 14,00 €
eBooks: 7 Stück (je 1,00 €) → 7,00 €
Printbuch: 1 Stück (je 2,00 €) → 2,00 €
Gesamtbetrag für die Bücherbüchse: 23,00 €

Mein Bookopoly-Run 🎲
Bookopoly ist für mich momentan die perfekte Motivation.

Print vs. Digital
Obwohl ich die Haptik eines Hardcovers liebe, haben die E-Books diesen Monat klar gewonnen. Es ist einfach zu praktisch, abends im Dunkeln noch schnell ein paar Kapitel zu lesen. Aber das eine Print-Buch war ein echtes Highlight – es geht eben nichts über den Geruch von frischen Seiten!

Zwischenfazit: Der Februar war ein voller Erfolg. Die Mischung aus Challenges und freiem Lesen hält die Freude am Lesen hoch, ohne in Stress auszuarten.

Und ihr?
Wie lief euer Lese-Februar? Seid ihr auch bei einer Challenge wie Bookopoly dabei oder lest ihr momentan eher nach Lust und Laune? 

Montag, 2. März 2026

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓢𝓹𝓮𝓬𝓽𝓻𝓪 𝓢𝓹𝓸𝓸𝓴 - 𝓓𝓲𝓮 𝓖𝓮𝓲𝓼𝓽𝓮𝓻-𝓐𝓰𝓮𝓷𝓽𝓾𝓻" von 𝓚𝓲𝓶 𝓡𝔂𝓵𝓮𝓮

𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Spectra Spook kämpft in Killarney ums Überleben ihrer Geister-Reise-Agentur. Doch im modernen Irland werden selbst die Toten anspruchsvoll.
Die Rettung naht in Gestalt der jungen Maree Scott: pleite, eigenwillig und mit der seltenen Gabe gesegnet, nicht nur Geister zu sehen, sondern sie auch beim Wort zu nehmen.
Als Geist Antonio auftaucht, dessen Name nicht auf der Passagierliste steht, droht ihm die Abschiebung in die Grausamkeit der Zwischenwelt Idir Domhan.
In einem Akt der Verzweiflung tut Maree das Unvorstellbare: Sie adoptiert ihn.
Doch ein Geist ist kein gewöhnliches Findelkind, und die Wahrheit hinter seiner Existenz birgt nicht nur für Spook eine Überraschung.


𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘

Das Buch „Spectra Spook – Die Geister-Agentur“ bietet ein insgesamt packendes Leseerlebnis, das mich vor allem durch seine kreative Grundidee und das atmosphärische Setting sofort begeistern konnte. Die Kombination aus dem nebligen, mystischen Irland und einer Agentur, die sich um das Jenseits kümmert, ist ein hervorragender Hintergrund für diese Geschichte. 

Der Einstieg in die Handlung ist mir ausgesprochen gut gelungen, was nicht zuletzt an dem einfachen und angenehm leichten Schreibstil liegt. Die Sätze sind modern und meist sehr flüssig zu lesen, sodass man als Leser schnell in die Welt der Geister eintaucht.

Besonders hervorzuheben sind die Charaktere, die der Geschichte Leben einhauchen. Die Protagonistin wirkt sehr authentisch, und ich konnte ihre Entscheidungen sowie ihre Handlungen zum größten Teil leicht nachvollziehen, was eine gute Identifikation ermöglichte. 
Ein echtes Highlight war für mich jedoch die Gestaltung der Nebenfiguren: Der Geist Antonio ist einfach wundervoll gezeichnet, und auch die exzentrische Madame bringt eine ganz eigene, faszinierende Note in die Erzählung ein.

Allerdings gab es im Verlauf der Handlung auch Aspekte, die den Lesefluss etwas gebremst haben. Gelegentlich empfand ich die Perspektivwechsel als ein wenig verwirrend, was dazu führte, dass die Handlung nicht immer sofort verständlich war. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass interessante Details oder wichtige Handlungselemente nur kurz angerissen wurden, statt ihnen den nötigen Raum zur Entfaltung zu geben. 

Trotz dieser kleinen Schwächen in der Tiefe bleibt „Spectra Spook“ eine spannende Lektüre für alle, die eine Vorliebe für Geistergeschichten mit irischem Flair haben.

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

Ein atmosphärischer Geister-Krimi im mystischen Irland, der vor allem durch seine tollen Charaktere und die originelle Grundidee punktet, auch wenn die Erzählstruktur an manchen Stellen etwas mehr Tiefe hätte vertragen können.
★★★
3,5 von 5 Sternen

Mittwoch, 18. Februar 2026

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓓𝓮𝓻 𝓣𝓸𝓽𝓮 𝓲𝓷 𝓔𝓭𝓲𝓷𝓫𝓾𝓻𝓰𝓱" von 𝓙𝓪𝓬𝓴𝓲𝓮 𝓑𝓪𝓵𝓭𝔀𝓲𝓷

Cover: dp
𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Eine clevere Ermittlerin mit dunkler Vergangenheit, ein mysteriöser Todesfall und düstere Intrigen an der schottischen Küste …
Der packende Auftakt der spannenden Krimi-Reihe im Herzen Edinburghs

Nach einem persönlichen Schicksalsschlag wagt Grace McKenna einen Neuanfang als Privatdetektivin in Portobello bei Edinburgh. Doch der erste größere Auftrag lässt nicht lange auf sich warten: Die schillernde Witwe eines prominenten Mediums ist überzeugt, dass ihr Mann ermordet wurde – obwohl alles auf Selbstmord hindeutet.

Gemeinsam mit dem skeptischen, wenn auch charmanten, Journalisten Tobias Sloan nimmt Grace die Ermittlungen auf und stößt auf ein undurchsichtiges Netzwerk aus Betrug, spirituellem Geschäftssinn und persönlichen Abgründen. Die Spur führt sie direkt ins berüchtigte Merchiston College of Psychic Studies – und zu einer zweiten Leiche.

Während das Ermittlerduo den tödlichen Machenschaften immer näher kommt, geraten sie selbst ins Visier der Täter. Das Spiel wird immer gefährlicher – und die Grenzen zwischen Ermittlungen und persönlicher Verwicklung beginnen zu verschwimmen. Kann Grace den tödlichen Machenschaften ein Ende setzen oder wird sie selbst das nächste Opfer?

𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘

Düstere Geheimnisse im stürmischen Schottland

Mit „Der Tote in Edinburgh“ legt die Autorin den Grundstein für eine neue Krimi-Reihe rund um die Ermittlerin Grace MacNeil. Dabei handelt es sich um eine Neuauflage des bereits unter dem Titel „Schatten über Portobello“ erschienenen Romans. Wer atmosphärische Ermittlerkrimis vor der rauen, windgepeitschten Kulisse Schottlands liebt, kommt hier voll auf seine Kosten.

Der Schreibstil ist über weite Strecken sehr angenehm und flüssig zu lesen, auch wenn mein Lesefluss an vereinzelten Stellen etwas ins Stocken geriet.

Im Zentrum steht Grace, die nach einem schweren Schicksalsschlag den mutigen Schritt wagt, als Privatdetektivin neu anzufangen. Unterstützt wird sie dabei von einem kleinen, sympathischen Team und dem eigenwilligen, aber durchaus charmanten Journalisten Tobias Sloan. Ihr erster großer Fall hat es direkt in sich: Die Witwe eines berühmten Mediums glaubt nicht an den vermeintlichen Selbstmord ihres Mannes. Als kurz darauf eine weitere Leiche auftaucht, führt die Spur Grace direkt in das mysteriöse „College of Psychic Studies“.

Besonders hervorzuheben ist das großartige, raue Setting. Man spürt förmlich den schottischen Wind und die düstere Stimmung, die den Fall perfekt einrahmt. 

Die Handlung entwickelt sich insgesamt eher ruhig. Für mein Empfinden war die Erzählweise stellenweise etwas langatmig, und nicht jede Handlungsweise oder jeder Beweggrund der Charaktere war für mich sofort nachvollziehbar. Wer rasante Action sucht, braucht hier etwas Geduld, da die Ermittlungen sehr detailliert beschrieben werden.

Trotz der kleinen Längen bleibt der Krimi bis zum Schluss fesselnd. Die Autorin versteht es meisterhaft, falsche Fährten zu legen: Meine Vermutungen, wer hinter den Taten steckt, sprangen ständig hin und her, und die Auflösung blieb für mich bis zum Finale ein Rätsel. Besonders spannend wird es, wenn die Ermittlungen immer tiefer in ein Netz aus Intrigen führen und Grace sich plötzlich selbst in Lebensgefahr begibt, während die Grenzen zwischen Beruflichem und Privatem gefährlich verschwimmen.

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

Ein gelungener Auftakt mit viel Potenzial und einer wunderbaren Portion schottischem Flair!
★★★★
4 von 5 Sternen