Samstag, 31. Januar 2026

📚 Volle Seiten, volle Büchse: Meine Lese-Motivation für 2026!

Bild: Gemini Generated

Hallo ihr Lieben!

Das Jahr 2026 ist noch jung, und wie das so ist mit den guten Vorsätzen, brauchen sie manchmal einen kleinen extra Schubs, damit man auch wirklich dranbleibt. Ich habe mir für dieses Jahr unter anderem drei ganz klare Ziele gesetzt, um meine Leselust wieder so richtig zu entfachen.

Alle meine buchigen Vorsätze für 2026 habe ich euch bereits in einem Beitrag vorgestellt. Heute geht es speziell um diese drei:

1. "Back to the Pages" – Mehr Lesen, weniger Hören: Ich liebe Hörbücher, aber ich vermisse das Gefühl, ein Buch wirklich in den Händen zu halten und Zeile für Zeile in eine andere Welt einzutauchen. Dieses Jahr möchte ich den Fokus wieder aktiv auf das gedruckte Wort bzw. das Display des E-Readers legen.

2. Den SUB gezielt angehen: Mein Stapel ungelesener Bücher (SUB) ist kein Stapel mehr, es ist ein Gebirge! 2026 wird das Jahr, in dem ich meine Schätze im Regal nicht nur bewundere, sondern sie endlich auch lese.

3. Über den Tellerrand lesen (Genre-Challenge): Manchmal bleibt man zu sehr in seiner Komfortzone. Ich möchte dieses Jahr Neues entdecken und Genres eine Chance geben, die ich sonst eher links liegen lasse. Ob ein Sachbuch zu einem spannenden Thema, ein Klassiker der Weltliteratur oder ein Genre, das ich bisher gemieden habe – ich möchte mindestens vier Bücher lesen, die absolut untypisch für mich sind.

Motivation zum Mitklimpern: Die Bücherbüchse

Damit aus diesen Vorsätzen keine leeren Versprechen werden, brauche ich ein System, das Spaß macht. In meiner Lesegruppe nehme ich am Bookopoly-Spiel teil. Das Sparen dafür hat 2025 super funktioniert und mich richtig motiviert, die Bücher der Liste zu lesen.

Genau hier setze ich an: Meine Bücherbüchse kommt auch 2026 wieder zum Einsatz! Aber diesmal erweitere ich die Regeln, damit jeder Lesemoment belohnt wird. Für jedes gelesene Buch wandert ein kleiner Betrag in meine Spardose:

📖 Bookopoly-Buch: 2 €

📕 Print-Exemplar: 2 €

📱 E-Book: 1 €

Es ist ein tolles Gefühl, nach dem Beenden eines Buches nicht nur die Geschichte im Kopf, sondern auch eine Münze in der Hand zu haben. Ich bin jetzt schon wahnsinnig gespannt, was ich am Ende des Jahres angespart habe und welche Belohnung ich mir (oder meinem Bücherregal) davon gönne.

Wie motiviert ihr euch für eure Ziele? Habt ihr auch eine Bücherbüchse oder nutzt ihr andere spielerische Ansätze? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!

Mittwoch, 7. Januar 2026

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓦𝓻𝓮𝓬𝓴 𝓜𝔂 𝓟𝓵𝓪𝓷𝓼" von 𝓙𝓲𝓵𝓵𝓲𝓪𝓷 𝓜𝓮𝓪𝓭𝓸𝔀𝓼

Cover: Penguin Verlag

𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Zwei Herzen, ein Weihnachtsfest – und Pläne, die im Schnee versinken.

Lenas Pläne sind einfach: Ihre Familie zu Weihnachten überraschen, ihnen verheimlichen, dass sie ihren Job verloren hat, und die Woche mit den Menschen verbringen, die sie liebt. Doch sie ist nicht der einzige unerwartete Gast. Gavin, der beste Freund ihres älteren Bruders, ist wieder da. Bereits sein halbes Leben lang verbringt er Weihnachten mit der Familie Santos. Nur hat er damit vor drei Jahren aufgehört, als er eines Abends ohne ein Wort verschwunden ist. Als Architekt hat Gavin stets einen Plan für alles – aber er hatte keinen dafür, wieder auf Lena zu treffen. Obwohl er sie seit dem Tag, an dem er sie verlassen hat, vermisst, kann er nicht riskieren, seinen Gefühlen nachzugeben, denn sie könnten das einzige Zuhause, das er je gekannt hat, zunichtemachen. Seine neue Strategie: versuchen, wieder Freunde zu sein. Nur Freunde! Doch all ihre Pläne, die sie geschmiedet haben, stehen kurz davor, in die Brüche zu gehen …

𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘

„Wreck My Plans“ – Winterliche Romantik mit viel Feuer

„Wreck My Plans“ ist ein Roman, der sich hervorragend für ein paar schnelle Lesestunden zwischendurch eignet. Das liegt vor allem an dem äußerst angenehmen und lockeren Schreibstil, der dafür sorgt, dass man förmlich durch die Seiten gleitet. Mir ist der Einstieg in die Geschichte sehr leicht gefallen, da die Erzählweise flüssig ist und einen direkt in das winterliche Setting mitnimmt.

Besonders gut gelungen ist der weihnachtliche Rahmen der Geschichte. Das Buch vermittelt zahlreiche festliche Gefühle, und gerade die Szenen rund um das Familienfest waren voller Wärme und Liebe gestaltet. Auch der Humor kommt nicht zu kurz – es gab immer wieder amüsante Momente, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Die Grundidee und die winterlich-romantische Kulisse passen perfekt in die kalte Jahreszeit und wecken zunächst die Lust auf gemütliche Lesestunden.

Trotz dieses schönen Rahmens konnte mich das Buch nicht in allen Punkten überzeugen. Während ich mir mehr der versprochenen „Cozy Vibes“ gewünscht hätte, lag der Fokus der Handlung überraschend stark auf dem Spice-Anteil. Für meinen persönlichen Geschmack war dieser etwas zu präsent und hat die eigentlich so schöne winterliche Stimmung leider phasenweise überlagert.

Darüber hinaus fiel es mir schwer, eine echte emotionale Verbindung zu den Protagonisten Lena und Gavin aufzubauen. Mir fehlte es hier an psychologischer Tiefe und an jenen besonderen Momenten oder gemeinsamen Erinnerungen, die die Funken zwischen den Charakteren wirklich spürbar machen. Da diese emotionale Ebene etwas zu kurz kam, blieb das Mitfiebern bei der Liebesgeschichte leider aus.

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

Ein kurzweiliger Roman für Fans von expliziteren Liebesgeschichten in weihnachtlicher Kulisse, dem es für mich jedoch etwas an emotionalem Tiefgang und gemütlicher Atmosphäre fehlte.
★★★
3,5 von 5 Sternen

𝓑𝓾𝓬𝓱𝓲𝓰𝓮 𝓥𝓸𝓻𝓼ä𝓽𝔃𝓮 𝓯ü𝓻 2026

⋆⋆  🎀  𝐵𝓊𝒸𝒽𝒾𝑔𝑒 𝒱❁𝓇𝓈ä𝓉𝓏𝑒 𝒻ü𝓇 𝟤💙𝟤𝟨  🎀  ⋆⋆

2026 steht bei mir nach dem stressigen und schwierigen vergangenen Jahr ganz im Zeichen der Entschleunigung. Während das letzte Jahr oft hektisch, psychisch herausfordernd war und Bücher meist nur über die Kopfhörer ihren Weg zu mir fanden, möchte ich dieses Jahr wieder die Haptik und die Ruhe des Lesens priorisieren. Zwischen dem Ausbau meiner neuen Bibliothek und dem Duft von frischem Papier habe ich mir ein paar ganz klare Ziele gesetzt, um meine Liebe zu Büchern neu zu definieren. Meine neue Bibliothek ist für mich der perfekte Anlass, meine Lesegewohnheiten ordentlich umzukrempeln und den Fokus wieder ganz bewusst auf das geschriebene Wort zu lenken.

Bild: Gemini

1. "Back to the Pages" – Mehr Lesen, weniger Hören 
In den letzten Jahren haben Hörbücher oft den Alltag dominiert, doch 2026 möchte ich den Fokus wieder aktiv auf das gedruckte Wort (oder den E-Reader) legen. Das Ziel ist es, die bewusste Auszeit beim Lesen zu genießen, tief in die Geschichten einzutauchen und die Konzentration auf den Text zu fördern, statt Bücher nur "nebenher" zu hören.

2. Das Projekt "Traumbibliothek" vollenden
Ein ganz besonderer Meilenstein steht an: Mein neues Zimmer soll endlich zu einer Kombination aus Arbeitszimmer und meiner persönlichen, gemütlichen Bibliothek werden. Ich möchte meine Bücherregale nicht einfach nur einräumen, sondern es richtig zelebrieren. Ob nach Farben sortiert, alphabetisch oder nach Genre – ich will einen Ort schaffen, der Ruhe ausstrahlt und in dem jedes meiner Schätze den richtigen Platz findet.

3. Lesestunden als festes Ritual etablieren 
Damit der Vorsatz "mehr lesen" auch im Alltag Bestand hat und ich nicht wieder den ganzen Tag mit Kopfhören und einem Hörbuch auf den Ohren durch den Alltag gehe, möchte ich mir in meiner neuen Bibliothek feste Lesezeiten schaffen. Vielleicht eine halbe Stunde wenn ich vom Büro komme und bevor ich ins Homeoffice wechsele, oder als entspannter Abschluss des Tages, ganz ohne Ablenkung durch Technik.

4. Den SUB gezielt angehen 
Bevor die neuen Regale in der Bibliothek direkt wieder aus allen Nähten platzen, möchte ich 2026 auch einige der Schätze lesen, die schon viel zu lange auf meinem SUB warten. Zusammen mit meinem ersten Vorsatz wird das hoffentlich gut umsetzbar sein.

5. Über den Tellerrand lesen (Genre-Challenge)
Oft greifen wir instinktiv immer zum gleichen Genre. 2026 möchte ich mich aus meiner Komfortzone wagen. Ob ein Sachbuch zu einem spannenden Thema, ein Klassiker der Weltliteratur oder ein Genre, das ich bisher gemieden habe – ich möchte mindestens vier Bücher lesen, die absolut untypisch für mich sind.

6. Qualität vor Quantität
Statt einer utopischen Zahl bei der Goodreads oder StoryGraph Challenge hinterherzujagen, möchte ich den Fokus auf die Tiefe legen. Lieber weniger Bücher lesen, diese aber intensiver genießen, reflektieren und vielleicht sogar in einem Lesetagebuch (Journal) festhalten, was mich an der Geschichte besonders bewegt hat.

7. Re-Reads zulassen
Wir denken oft, wir müssen immer etwas Neues lesen. Aber manche Bücher fühlen sich an wie eine warme Umarmung. 2026 möchte ich mir ohne schlechtes Gewissen die Zeit nehmen, ein oder zwei Herzensbücher noch einmal zu lesen – einfach, weil sie mir guttun.

Mittwoch, 17. Dezember 2025

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓓𝓮𝓻 𝓢𝓬𝓱𝓪𝓽𝓽𝓮𝓷 𝓿𝓸𝓷 𝓐𝓿𝓪𝓶𝓸𝓸𝓻𝓮" von 𝓝𝓪𝓽𝓱𝓪𝓷 𝓦𝓲𝓷𝓽𝓮𝓻𝓼

Cover: Drachenmond Verlag

𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Nebel liegt über den Mooren, hoch im Norden von Schottland. Hier wollte William Pickett jagen gehen. Ein letztes Abenteuer als Junggeselle. Doch von einem Tag auf den anderen ist er spurlos verschwunden. Ist er ertrunken, wie alle behaupten? Er wäre nicht der Erste. Um das Moor ranken sich viele Geschichten. Es spukt dort, sagen die Einheimischen, und der plötzlich aufziehende Nebel sei wie ein Raubtier, das die Unvorsichtigen in die Falle lockt.  All das will Elisabeth Hazelwood nicht glauben, als sie mit Williams Bruder Alexander in das abgelegene Dorf Avamoore reist, um dort nach ihrem Verlobten zu suchen.  Die Bewohner begegnen ihnen mit Misstrauen und Ablehnung und Elisabeth muss schnell erkennen, dass in Avamoore nichts so ist, wie es scheint, und dass es hier niemanden gibt, dem sie wirklich trauen kann. Als dann noch eine Leiche im Moor gefunden wird, geraten Dinge in Gang, die besser für immer im Nebel verborgen geblieben wären.

𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘

Mit dieser Geschichte entführt uns der Autor in ein packendes, historisches Setting, das mich von der ersten Seite an vollkommen in seinen Bann gezogen hat. Der Schreibstil ist dabei wunderbar bildhaft und atmosphärisch, spart aber trotz der düsteren Grundstimmung nicht an humorvollen Momenten, die das Lesen sehr kurzweilig machen. Obwohl die Geschichte in der Vergangenheit spielt, fiel mir der Einstieg absolut leicht; ich fand mich sofort in der Handlung und den Gegebenheiten zurecht.

Besonders hervorzuheben ist das spannende Setting im schottischen Hochmoor. Die Landschaft, das abgelegene Dorf Avamoore und das imposante Anwesen des alternden Clanlords werden so lebendig beschrieben, dass man die klamme Nebelluft des Moores fast selbst auf der Haut spüren kann. Es ist eine Welt voller Sagen und Mythen, die sich um diesen isolierten Ort und seinen Herrschaftssitz ranken – eine perfekte Kulisse für eine mysteriöse Geschichte, die dem Leser mehr als einmal eine wohlige Gänsehaut beschert.

Die Handlung selbst ist von Geheimnissen durchzogen. Wer oder was die Bewohner von Avamoore in Angst und Schrecken versetzt, bleibt lange im Dunkeln. Zwar hatte ich zwischendurch den einen oder anderen Verdacht, doch das Ende hat mich vollkommen kalt erwischt – es kam ganz anders als erwartet und blieb bis zum Schluss unvorhersehbar. Auch wenn die Spannung im Mittelteil gelegentlich ganz leicht abfiel, nahm die Erzählung jedes Mal schnell wieder an Fahrt auf und steuerte zielstrebig auf das fesselnde Finale zu.

Insgesamt ist „Der Schatten von Avamoore“ ein atmosphärischer Pageturner für alle, die düstere Mystery und historische Kulissen lieben. Ein schaurig-schöner Ausflug in die schottischen Highlands, den man so schnell nicht vergisst.

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

Ein schaurig-schöner Mystery-Roman, der vor allem durch seine dichte Atmosphäre und das unverbrauchte Setting in den Highlands überzeugt. Trotz kleinerer Tempowechsel bleibt die Handlung durchweg mysteriös und gipfelt in einem Ende, das mich völlig überraschen konnte. Wer düstere Sagen und unvorhersehbare Wendungen liebt, wird in Avamoore fündig – Gänsehaut garantiert!
★★★★
4 von 5 Sternen

Montag, 8. Dezember 2025

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓛𝓲𝓵𝓲𝓮𝓷𝓯𝓵𝓾𝓬𝓱 & 𝓕𝓾𝓬𝓱𝓼𝓶𝓪𝓰𝓲𝓮" von 𝓙𝓪𝓷𝓲𝓷𝓪 𝓢𝓬𝓱𝓷𝓮𝓲𝓭𝓮𝓻-𝓣𝓲𝓭𝓲𝓰𝓴

Cover: Drachenmond Verlag

𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Für Kitsune Roxy ist klar: Sie kann nicht noch einmal jemanden verlieren, den sie liebt.

Sie hat zwar den dunklen Dämon, der einst nach ihrem Leben trachtete, besiegt. Mit ihm starb jedoch auch ein Stück ihres Herzens, denn ihre Cousine verlor bei dem Kampf ihr Leben. Seitdem ist für Roxy nichts mehr so, wie es einst war, und sie möchte nur alles vergessen und sich ausschließlich um ihr Café kümmern. Doch dann geschieht das eigentlich Unmögliche: Der Dämon ist zurückgekehrt, um Roxy und ganz Boston zu vernichten. Das ruft den Ordenskrieger Will aus Chicago auf den Plan, denn er soll den Platz von Roxys Cousine als ihre Flamme einnehmen – der engste Gefährte einer Kitsune.

Roxy muss sich entscheiden: Entweder sie vertraut Will und riskiert erneut, alles zu verlieren, oder sie überlässt den Orden des Fuchses, und damit Boston und ihr Herz, der Dunkelheit …

𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘

Mit dem zweiten Teil der Saga tauchen wir erneut in eine düstere Fantasy-Welt ein, die durch einen wunderbar flüssigen, bildhaften und gefühlvollen Schreibstil besticht. Die Autorin schafft eine mitreißende Mischung, die den Leser sofort wieder in den Bann zieht. 
Besonders faszinierend ist dabei das Setting: Japanische Mythologie trifft auf das urbane Großstadt-Umfeld von Boston. Diese Kombination verleiht der Geschichte eine einzigartige Perspektive und hebt sie wohltuend von klassischen Fantasy-Erzählungen ab.

Im Mittelpunkt steht die Kitsune Roxy – eine wunderbare und interessante Protagonistin. Sie ist keine unfehlbare Heldin, sondern eine Figur mit Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen. Es bereitet große Freude, mit ihr mitzufiebern, wobei besonders ihre inneren Konflikte sowie ihre tief empfundenen Gefühle von Trauer und Hoffnung einen emotionalen Ankerpunkt bilden.

Roxy hat zwar den dunklen Dämon getötet, doch der Preis war hoch. Sie verlor ihre Cousine und damit ein Stück ihres eigenen Herzens. Seitdem ist nichts mehr, wie es war. Roxy möchte am liebsten alles vergessen und sich nur noch hinter der vertrauten Routine ihres Cafés verstecken. Doch das Schicksal lässt ihr keine Ruhe, denn das eigentlich Unmögliche geschieht: Der Dämon ist zurückgekehrt, entschlossen, Roxy und ganz Boston zu vernichten.

Diese Bedrohung ruft den Ordenskrieger Will aus Chicago auf den Plan. Er soll den Platz von Roxys verstorbener Cousine als ihre „Flamme“ einnehmen – der engste Gefährte, den eine Kitsune haben kann. Für Roxy beginnt damit ein innerer Zerreißprobe: Kann sie Will vertrauen und damit riskieren, erneut einen geliebten Menschen zu verlieren? Oder überlässt sie den Orden des Fuchses und ihr eigenes Herz der drohenden Dunkelheit?

Letztlich ist „Lilienfluch & Fuchsmagie“ eine bewegende Geschichte über zweite Chancen, die zeigt, wie aus tiefer Trauer neue Hoffnung erwachsen kann. Eingebettet in eine Welt voller Magie, Dämonen und gefährlicher Geheimnisse bleibt die Handlung bis zur letzten Seite spannend und atmosphärisch dicht. Ein Muss für Fans von Urban Fantasy mit mythologischem Tiefgang.

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

„Lilienfluch & Fuchsmagie“ ist eine packende Fortsetzung, die durch die gelungene Verknüpfung von japanischer Mythologie und modernem Urban-Fantasy-Setting überzeugt. Die emotionale Tiefe rund um Roxys Trauer und die spannungsgeladene Rückkehr des Dämons machen das Buch zu einem echten Page-Turner. Eine absolut fesselnde Geschichte über Vertrauen, Magie und den Mut, trotz Verlusten wieder Hoffnung zu schöpfen – eine klare Leseempfehlung für alle Fans von atmosphärischer Fantasy!
★★★★
4,5 von 5 Sternen

Mittwoch, 26. November 2025

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓓𝓪𝓼 𝓜ä𝓭𝓬𝓱𝓮𝓷, 𝓭𝓪𝓼 𝓭𝓲𝓮 𝓜𝓪𝓰𝓲𝓮 𝓼𝓽𝓪𝓱𝓵" von 𝓒𝓪𝓻𝓸𝓵𝓲𝓷 𝓗𝓮𝓻𝓻𝓶𝓪𝓷𝓷

Cover: Drachenmond Verlag
𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Sein Auftrag war es, mich umzubringen – jetzt soll er mich beschützen. 

Jede Hexe besitzt ein Element: Feuer, Wasser, Erde, Luft, Geist. Ich hingegen kann diese Kräfte stehlen. Ein Vergehen, auf das der Tod steht, und der Grund, warum der Hexenrat den Jäger Ilyas auf mich ansetzte. Da ich die gestohlenen Kräfte zurückgegeben habe, konnte ich diesem Schicksal entgehen und trainiere nun unter Ilyas' strenger Aufsicht an ihrer Akademie. Doch dann verlieren Hexen dort ihre Kräfte und niemand glaubt an meine Unschuld – am allerwenigsten Ilyas. Um herauszufinden, wer in Wahrheit hinter den Magierauben steckt, muss ich ausgerechnet mit ihm zusammenarbeiten. Dabei habe ich nicht damit gerechnet, dass der gefährlichste aller Jäger mein Herz schneller schlagen lassen würde ... 

Doch können wir einander jemals trauen? Kann aus Hass Liebe werden? 

𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘

Ein fesselndes Abenteuer im Reich der Hexen!

„Das Mädchen, das die Magie stahl“ ist ein wahrer Pageturner, der mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich, mitreißend und fesselnd, was dazu führte, dass ich nur so durch die Seiten flog. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir erfreulich leicht und ich war schnell und tief in der Buchwelt gefangen.

Ein großer Pluspunkt ist die Zugänglichkeit des Buches. Obwohl dieser Band Teil der „Westworgh-Stories“ ist, lässt er sich vollkommen unabhängig von den anderen Teilen lesen und verstehen. Vorkenntnisse sind absolut nicht erforderlich, was Neulingen den Weg in dieses magische Universum ebnet.

Besonders hervorzuheben ist das faszinierende Setting und der detailreiche Weltenaufbau. Die Hexen leben in Anduen, einer Parallelwelt, die durch geheimnisvolle Portale mit unserer Menschenwelt verbunden ist. Diese ständigen Sprünge zwischen den Dimensionen sorgen für eine dynamische Kulisse, die ständig neue Überraschungen bereithält. Bis die Portale plötzlich verschwinden und kein Übertritt mehr möglich ist.

Im Zentrum der Handlung steht Cara, eine starke und entschlossene Protagonistin, die mit einer Magie gesegnet ist, die im Reich der Hexen und insbesondere beim mächtigen Hexenrat auf heftige Ablehnung stößt. Im Gegenteil, ihre Gabe ist eine Gefahr. Doch die Geschichte spielt gekonnt mit der Frage nach Gut und Böse: Es ist eben nicht alles nur Schwarz oder Weiß. Die Loyalitäten verschwimmen, und Cara muss über sich hinauswachsen, um die Welten zu retten. Dieser Weg verlangt ihr viel ab: Sie muss kämpfen und große Opfer bringen.

Die Suche nach der wahren Identität des Feindes und die Frage, wem sie wirklich vertrauen kann, machen diese Reise unglaublich spannend. Es gab immer wieder Wendungen und neue Erkenntnisse, mit denen ich beim besten Willen nicht gerechnet hatte. Das Buch ist durchweg spannend und hat mich emotional tief mitgerissen.

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

„Das Mädchen, das die Magie stahl“ ist ein herausragender Fantasy-Roman, der Fans von packenden Abenteuern und komplexen Heldinnen begeistern wird. Die Mischung aus Action, Magie und moralischen Graustufen ist perfekt ausbalanciert. Nachdem ich diesen Teil so genossen habe, steht fest: Ich werde definitiv die anderen Bände der Reihe lesen, um noch tiefer in die „Westworgh-Stories“ einzutauchen!
★★★★,
4,5 von 5 Sternen

Montag, 17. November 2025

𝔹𝕦𝕔𝕙𝕧𝕠𝕣𝕤𝕥𝕖𝕝𝕝𝕦𝕟𝕘 𝕦𝕟𝕕 𝕂𝕦𝕣𝕫𝕚𝕟𝕥𝕖𝕣𝕧𝕚𝕖𝕨 ~ "Gerettet und geliebt" von Lisa-Marie Irschik

Heute stelle ich euch ein besonderes Buch vor. Ein Buch, dessen Thema alles andere als leicht ist. 
Ein Thema, das aber sehr wichtig ist. 
Ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt. 
Ein Thema, an das sich viele nicht herantrauen. Denn es tut weh. Es macht betroffen. Es beschämt.

Aber Wegschauen ist keine Lösung.

Ich habe Lisa-Marie Irschik ein paar Fragen zu ihrem Buch und zum Tierschutz gestellt.


𝓑𝓮𝓼𝓬𝓱𝓻𝓮𝓲𝓫𝓮 "𝓖𝓮𝓻𝓮𝓽𝓽𝓮𝓽 𝓾𝓷𝓭 𝓰𝓮𝓵𝓲𝓮𝓫𝓽" 𝓲𝓷 𝓶𝓪𝔁𝓲𝓶𝓪𝓵 5 𝓢ä𝓽𝔃𝓮𝓷.

„Gerettet und geliebt“ ist mein Herzensprojekt – entstanden aus einem tiefen Bedürfnis, all die bewegenden Geschichten zu teilen, die mir als Journalistin begegnet sind. Im Mittelpunkt stehen meine beiden Hunde Karlo und Alice, die nicht nur mein Leben verändert, sondern auch dieses Buch mit Leben, Mut und Liebe gefüllt haben. Besonders Alices Weg – von der Tötungsstation in Alexandria bis zu einem Leben in Geborgenheit – berührt mich bis heute. Unterstützt von Tierschutzorganisationen und Stimmen aus der Politik möchte das Buch aufrütteln, Hoffnung schenken und Herzen öffnen. Die beigelegte Petition lädt dazu ein, selbst aktiv zu werden – denn wie Rottweiler Daniel zeigt, gibt es immer einen Grund, weiterzukämpfen und die Hoffnung nie aufzugeben.
 
𝓦𝓮𝓼𝓱𝓪𝓵𝓫 𝓱𝓪𝓼𝓽 𝓭𝓾 𝓮𝓲𝓷 𝓑𝓾𝓬𝓱 𝓰𝓮𝓼𝓬𝓱𝓻𝓲𝓮𝓫𝓮𝓷, 𝓭𝓪𝓼 𝓼𝓲𝓬𝓱 𝓶𝓲𝓽 𝓭𝓮𝓶 𝓣𝓲𝓮𝓻𝓼𝓬𝓱𝓾𝓽𝔃 𝓾𝓷𝓭 𝓭𝓮𝓷 𝓩𝓾𝓼𝓽ä𝓷𝓭𝓮𝓷 𝓲𝓷 𝓡𝓾𝓶ä𝓷𝓲𝓮𝓷 𝓫𝓮𝓯𝓪𝓼𝓼𝓽? 

Gerettet und geliebt ist tief in meinem Herzen verwurzelt – inspiriert von meinen beiden Hunden aus Rumänien, Karlo und Alice, die zu den Schlüsselfiguren dieses Buches geworden sind.
Karlo wurde in einem privaten Tierheim geboren, seine Mutter jedoch stammte aus der Tötungsstation von Alexandria. Alice verbrachte drei lange Monate genau dort – hinter Gittern, oft ohne Futter und vielleicht auch ohne Hoffnung. Sie ist ein schwarzer Hund, und gerade diese Tiere haben es besonders schwer, adoptiert zu werden. Als ich ihre Fotos sah, wusste ich sofort: Ich werde Karlo adoptieren und Alice retten.

Mit der Adoption über Hund im Glück wuchs in mir der Wunsch, langfristig etwas zu verändern – auch wenn ich anfangs nicht wusste, in welchem Format. Ursprünglich dachte ich an eine Reportage, doch die vielen Recherchen, Gespräche und Begegnungen ließen ein ganzes Buch entstehen. Mein Ziel ist es, auf das Leid der Hunde aufmerksam zu machen und einen Beitrag zu leisten, damit eines Tages ein europaweites Gesetz gegen Tierleid, Tötungen und Misshandlungen Realität wird.

Ich möchte mit diesem Buch nicht reich werden, sondern etwas verändern.
Ein besonderes Herzensanliegen ist die Petition, die dem Buch beiliegt: Es werden bewusst Papierunterschriften gesammelt, um echten, greifbaren Einsatz zu zeigen. Dafür habe ich auch eine eigene E-Mail-Adresse eingerichtet. Wer das Buch nicht kaufen möchte, aber trotzdem Teil der Petition sein will, kann die Petition trotzdem ausfüllen. Ich sende sie mit.

Während meiner Recherche erhielt ich zahlreiche Bilder, die das Schicksal der Hunde und anderer Protagonisten zeigen – Bilder, die mich tief berührt und oft zum Weinen gebracht haben. Ich habe sie bewusst nicht veröffentlicht, denn sie sind schwer zu ertragen. Doch ich glaube fest daran: Nur wer hinsieht, kann etwas verändern.

 𝓦𝓪𝓼 𝓲𝓼𝓽 𝓭𝓪𝓼 𝓑𝓮𝓼𝓸𝓷𝓭𝓮𝓻𝓮 𝓪𝓷 𝓭𝓮𝓲𝓷𝓮𝓶 𝓑𝓾𝓬𝓱? 𝓦𝓮𝓼𝓱𝓪𝓵𝓫 𝓼𝓸𝓵𝓵𝓽𝓮 𝓭𝓮𝓻 𝓛𝓮𝓼𝓮𝓻 𝓰𝓮𝓷𝓪𝓾 𝔃𝓾 𝓭𝓲𝓮𝓼𝓮𝓶 𝓑𝓾𝓬𝓱 𝓰𝓻𝓮𝓲𝓯𝓮𝓷?

„Gerettet und geliebt“ verbindet meine persönlichen Erfahrungen mit meinen beiden Hunden aus Rumänien, die im Buch eine bedeutende Stimme einnehmen. Neben ihren bewegenden Geschichten kommen auch Politikerinnen, Politiker und Tierschutzorganisationen zu Wort, die den sachlichen und gesellschaftlichen Hintergrund beleuchten. Der Schreibstil ist journalistisch, aber lebendig – nicht rein sachlich, sondern nah am Leben und an den Menschen, indem er sie selbst sprechen lässt.

Am Ende jedes Kapitels findet sich eine Zusammenfassung, die die wichtigsten Erkenntnisse und Emotionen noch einmal bündelt. Das Alleinstellungsmerkmal meines Buches liegt in seiner Echtheit, der Verbindung von Fakten, Emotion und persönlicher Geschichte. Meine beiden Hunde – so unterschiedlich sie auch sind – zeigen, wie Hoffnung, Vertrauen und Zusammenhalt selbst unter schwierigsten Bedingungen wachsen können.

Ich habe bewusst darauf verzichtet, grausame Bilder zu veröffentlichen, weil es jedem selbst überlassen sein sollte, ob er solche Eindrücke sehen möchte. Im Mittelpunkt stehen Aufklärung, Mitgefühl und Inspiration. Jede und jeder kann etwas tun – und manchmal beginnt Veränderung schon mit einer einfachen Unterschrift, die nichts kostet, aber viel bewirken kann.

Hunde sind für mich die empathischsten Wesen der Welt – treue Freunde fürs Leben. Mein Buch vereint diese Empathie mit der harten Realität des Tierschutzes und bleibt dabei in den persönlichen Kapiteln einfühlsam und hoffnungsvoll. Es folgt einem klaren roten Faden und erinnert immer wieder daran, worum es wirklich geht: hinsehen, verstehen und handeln.

𝓦𝓪𝓼 𝓴ö𝓷𝓷𝓮𝓷 𝓭𝓲𝓮 𝓛𝓮𝓼𝓮𝓻 𝓸𝓭𝓮𝓻 𝓭𝓲𝓮 𝓜𝓮𝓷𝓼𝓬𝓱𝓮𝓷 𝓰𝓮𝓷𝓮𝓻𝓮𝓵𝓵 𝓽𝓾𝓷, 𝓾𝓶 𝔃𝓾 𝓱𝓮𝓵𝓯𝓮𝓷 𝓾𝓷𝓭 𝔃𝓾 𝓾𝓷𝓽𝓮𝓻𝓼𝓽ü𝓽𝔃𝓮𝓷, 𝓭𝓪𝓶𝓲𝓽 𝓭𝓲𝓮 𝓗𝓾𝓷𝓭𝓮 𝓮𝓲𝓷𝓮 𝓒𝓱𝓪𝓷𝓬𝓮 𝓪𝓾𝓯 𝓮𝓲𝓷 𝓫𝓮𝓼𝓼𝓮𝓻𝓮𝓼 𝓛𝓮𝓫𝓮𝓷 𝓮𝓻𝓱𝓪𝓵𝓽𝓮𝓷? 𝓖𝓲𝓫𝓽 𝓮𝓼 𝓪𝓾𝓬𝓱 𝓜ö𝓰𝓵𝓲𝓬𝓱𝓴𝓮𝓲𝓽𝓮𝓷 𝔃𝓾𝓻 𝓤𝓷𝓽𝓮𝓻𝓼𝓽ü𝓽𝔃𝓾𝓷𝓰, 𝔀𝓮𝓷𝓷 𝓶𝓪𝓷 𝓴𝓮𝓲𝓷𝓮𝓷 𝓗𝓾𝓷𝓭 𝓪𝓭𝓸𝓹𝓽𝓲𝓮𝓻𝓮𝓷 𝓴𝓪𝓷𝓷? 𝓦𝓲𝓮 𝓴𝓪𝓷𝓷 𝓶𝓪𝓷 𝓼𝓲𝓬𝓱 𝓮𝓷𝓰𝓪𝓰𝓲𝓮𝓻𝓮𝓷?


Helfen kann im Grunde jeder.
Manchmal beginnt Veränderung schon mit einer einfachen Unterschrift – etwa unter einer Petition. Organisationen wie PETA starten regelmäßig Online-Petitionen, und auch die Petition in meinem Buch kann ein wichtiger Schritt sein, um etwas zu bewegen.

Natürlich sind Spenden ein bedeutendes Instrument, doch sie sollten stets in die richtigen Hände gelangen. Deshalb habe ich im hinteren Teil des Buches eine Liste mit zuverlässigen Vereinen zusammengestellt, die sich nachweislich für Kastrationskampagnen und die Rettung von Hunden aus rumänischen Tötungsstationen einsetzen. Diese Projekte leben ausschließlich von Spenden und dem Einsatz freiwilliger Helferinnen und Helfer.

Wer nicht direkt spenden oder adoptieren kann, kann trotzdem Großes bewirken – etwa durch das Teilen von Beiträgen in den sozialen Medien. Auf Plattformen wie Facebook, TikTok oder Instagram wird täglich auf das Leben der Hunde in Rumänien aufmerksam gemacht. Schon ein geteilter Post hat so manche Rettung ins Rollen gebracht und dafür gesorgt, dass eine Fellnase ein Zuhause findet.

Wie Nathan Goldblat im Buch sagt: „Man muss den Finger in die Wunde drücken, Öffentlichkeitsarbeit leisten und die Missstände sichtbar machen.“
Social Media ist dabei ein zentrales Schlüsselwerkzeug.

Und wer selbst keinen Hund adoptieren kann, hat die Möglichkeit, eine Patenschaft zu übernehmen – um das Leben geretteter Hunde zu unterstützen, bis sie in Deutschland eine Pflegestelle oder ein liebevolles Zuhause gefunden haben. Auch darüber erzähle ich im Buch ausführlich.

𝓖𝓲𝓫𝓽 𝓮𝓼 𝓷𝓸𝓬𝓱 𝓮𝓽𝔀𝓪𝓼, 𝓭𝓪𝓼 𝓭𝓾 𝓾𝓷𝓫𝓮𝓭𝓲𝓷𝓰𝓽 ü𝓫𝓮𝓻 𝓭𝓪𝓼 𝓑𝓾𝓬𝓱 𝓮𝓻𝔃ä𝓱𝓵𝓮𝓷 𝓶𝓪𝓰𝓼𝓽, 𝔀𝓪𝓼 𝓭𝓾 𝓪𝓾𝓯 𝓳𝓮𝓭𝓮𝓷 𝓕𝓪𝓵𝓵 𝓵𝓸𝓼𝔀𝓮𝓻𝓭𝓮𝓷 𝓶ö𝓬𝓱𝓽𝓮𝓼𝓽?

„Gerettet und geliebt“ ist ein Buch über den Tierschutz – ja. Aber es ist weit mehr als das.
Viele Bloggerinnen und Blogger haben mir abgesagt, weil ihnen das Thema „zu emotional“ ist und sie Abstand brauchen. Doch genau das, finde ich, ist der falsche Weg. Es kann sich nichts verändern, wenn wir die Augen verschließen.

Während des Schreibens gab es Momente, in denen ich die Bilder, die ich für meine Recherche suchte, selbst kaum ertragen konnte. Doch ich habe weitergemacht – für meine beiden Vierbeiner und für die Millionen anderen, die keine Stimme haben.

Dieses Buch ist auch ein Stück Familiengeschichte. Es erzählt von meinem Freund Michael, von Karlo und Alice, und von unserem gemeinsamen Leben. Es zeigt, wie wertvoll Tierschutzarbeit wirklich ist. Man sieht, wo Alice herkommt – aus der Tötungsstation – und wie sie heute voller Selbstvertrauen durchs Leben geht und jede Minute genießt. Karlo hingegen hat nach dem Tod meines Großvaters das Herz meiner Großmutter – und auch meines – geheilt. Allein das zeigt, welche Kraft und Liebe ein Tier schenken kann.

Ich möchte mit meinem Buch zum Einsatz und Engagement aufrufen und zeigen, dass jeder Hund – auch ein Tierschutzhund – Liebe verdient und ein Zuhause. Manche sind gezeichnet vom Leben, doch in einer liebevollen Umgebung blühen sie auf. Im hinteren Teil des Buches finden sich Erfolgsgeschichten, Vorher-Nachher-Bilder und Stimmen der neuen Familien, die beweisen, wie sehr sich Einsatz lohnt.

Meine Mutter züchtet Leonberger – wunderschöne Hunde, deren Geburt ich selbst schon miterleben durfte. Und doch ist der Kontrast zwischen Deutschland und Rumänien gewaltig. Millionen Hunde dort leben in Elend, Angst und Hoffnungslosigkeit und sehnen sich nach einem Zuhause. Für uns ist klar: Unsere Herzen schlagen für Hunde aus Rumänien.