Montag, 26. August 2019

Mit Büchern um die Welt ~ USA ~ "San Francisco Millionaires Club" von Charlotte Taylor

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Heute geht unsere Reise in die USA, genauer gesagt nach San Francisco. Charlotte Taylor hat ebenfalls zur Reihe „Millionaires Club beigetragen und 3 Bücher veröffentlicht. 


Die Bücher spielen in San Francisco, der Stadt, die nach Franz von Assisi benannt ist. Die Stadt der bekannten Cable Cars und der historischen Straßenbahnen. San Francisco, eine hügelige Stadt im Norden Kaliforniens, ist berühmt für ihren ganzjährigen Nebel, die legendäre Golden Gate Bridge sowie ihre Straßenbahnen und bunten viktorianischen Häuser. Die in der Bucht gelegene Insel Alcatraz war einmal eine berüchtigte Gefängnisinsel.

Die Autorin war selbst schon in San Fransisco und hat ein paar Tipps und Fotos für uns.

Charlottes Top 5 für San Francisco:


1. Golden Gate Bridge: Diese wunderbare rote Brücke ist nicht umsonst das ikonische Wahrzeichen der Stadt. Bei meinem ersten Besuch, bin ich mit dem Auto gekommen. Die Fahrt über diese Brücke hat mir tatsächlich die Tränen in die Augen getrieben.

2. Coit Tower: Der 64 Meter hohe Turm auf dem Telegraph Hill wurde als Andenken für die Freiwillige Feuerwehr erbaut. Man hat einen grandiosen Blick auf die ganze Stadt.

3. China Town & Little Italy: China und Italien liegen in San Francisco fast direkt nebeneinander – ein Fest für alle Foodies. Man kann auch wunderbar bummeln. Vor allem in China Town gibt’s wunderbar exotischen Tinnef.

4. Ferry Building: Apropos Foodies: Ich liebe den Farmers Market im Ferry Building! So sehr, dass er bei "San Francisco Millionaires Club – Ian" und in bei "Robin – High in the Sky" jeweils nicht nur Kulisse ist, sondern auch eine gewisse Rolle spielt.

5. Golden Gate Park: Ideal für eine kleine (oder größere Atempause) ist der riesige (4,1 qm und damit größer als der Central Park!) und abwechslungsreiche Park. Hier findet jeder "seinen" perfekten Fleck.

Auch sehr sehenswert ist die "California Academy of Sciences". Ein supermodernes Museum für Naturgeschichte mit einem Planetarium, einem künstlichen Regenwald und einem großen Aquatikbereich.


Und darum geht es in "San Francisco Millionaires Club – Ian":

Was trägt der Schotte unterm Kilt?

Ian Stewart wagt einen Neuanfang in San Francisco. Der sexy Erbe einer schottischen Anwalts-Dynastie ist nicht nur ein Workaholic, sondern hat eine ausgeprägte Schwäche für Oldtimer, Single Malts und Outdoor-Yoga. Die ersten Begegnungen mit Fotografin Luci hauen ihn buchstäblich um – auch dank des umwerfenden Charmes ihres riesigen Bloodhounds Drake.
Luci findet den smarten Anwalt zwar auch ziemlich heiß, doch glaubt sie nicht an eine gemeinsame Zukunft. Kann Ian sie davon überzeugen, dass Geld nicht zwangsläufig ein Charakterfehler ist und Hundesabber im Vintage-Porsche für ihn total in Ordnung geht?


Charlotte Taylor hat sich die Zeit genommen und sich meinen Interviewfragen gestellt. Vielen Dank dafür!


Wie kam die Idee zum "San Francisco Millionaires Club"?

Als Ava Innings (alias Viola Plötz) mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, an der Millionaires Club-Reihe mitzuschreiben, war mir ganz schnell klar, dass ich meine Jungs in San Francisco verorten werde – einfach, weil das meine Lieblingsstadt in den USA ist. Damit war also schon die Örtlichkeit geklärt. Die Protagonisten waren aber auch fix dabei, denn mein erster Millionär ist Ian Stewart, der seinen ersten Auftritt schon in meiner Reihe Hot Chocolate hatte. Da allerdings nur als Nebenfigur. Weil ich ihn aber so toll fand (und immer noch finde!), war klar, dass er mein erster Millionär wird.

Warum hast du dich für den Handlungsort San Francisco entschieden?

Da gab es kein zweites Nachdenken mehr. San Francisco ist meine absolute Lieblingsstadt in den USA – und da andere tolle Metropolen wie Los Angeles, New York oder Miami schon "besetzt" waren, war da nicht viel Nachdenken nötig.

Was verbindest du persönlich mit San Francisco?

Ich fand San Francisco schon immer toll. Womöglich liegt das an meinen Fernsehgewohnheiten als Kind und Jugendliche. Ich habe z.B. die Serie "Hotel" geliebt. Außerdem bin ich ein großer Star Trek-Fan und die Zentrale der Sternenflotte liegt bekanntlich ebenfalls in San Francisco. 😉 Viele Jahre lang war die Stadt also vor allem ein Sehnsuchtsort für mich, aber seit ich selbst dort war, liebe ich sie noch mehr.

Mit welchem deiner Millionäre hättest du gerne mal ein Date und warum?

Ich finde sie ja alle heiß und jeder würde garantiert für gute Gespräche (räusper) und vergnügliche Stunden sorgen, aber mein absoluter Liebling ist und bleibt Ian. Wir kennen uns schon ein ganzes Weilchen – er hat seine "Karriere" bei mir als Nebenfigur in Hot Chocolate gestartet – und er bietet alles, was einen Mann für mich attraktiv macht. Er hat einen tollen Humor, ist sehr bodenständig, nimmt sich so unglaublich ernst, ist immer daran interessiert, dass sich sein Gegenüber wohlfühlt … Ach ja, er ist natürlich auch groß und sexy und eine fantasievolle Granate im Bett.

Beschreibe die Reihe in 5-8 Sätzen.

Die "San Francisco Millionaires" sind die idealen Bücher für alle Millionärs-Roman-Hasser! Ian, Derek und Dan sind zwar allesamt ziemlich reich (der dickste Fisch ist sicher Derek, gefolgt von Dan und dann Ian), aber aus den üblichen Statussymbolen machen sie sich so gut wie nichts. Auch "Macht" spielt keine große Rolle. Ihnen ist menschlicher Reichtum wichtiger als materieller. In allen drei Geschichten geht es zudem um ein besonderes Thema, das man in einer simplen Romanze vielleicht nicht sofort vermuten würde, aber trotzdem wird es nie schwer oder belehrend, denn Humor steht immer ganz weit oben. Kurz: Die San Francisco-Jungs sind die Hippies des Millionaires Clubs.

Wie würde Dan dich mit fünf Adjektiven beschreiben?

Als seine Autorin würde er mich womöglich so bezeichnen: grausam, durchgeknallt, fies, verrückt, tierbesessen
Als Frau würde ich vielleicht etwas besser abschneiden: humorvoll, eigenwillig, fantasievoll, herzlich, spitzzüngig


Am 28.08.2019 reisen wir mit der Autorin und ihrem Buch "Robin - High in the Sky" ein bisschen um die Welt.

Sonntag, 25. August 2019

My Reading Week # 34/19


Hallo Ihr Lieben,


diese Woche habe ich wieder mehr gelesen. Die Kaninchen haben sich gut eingelebt, aber mit den Babys ist es schon eine Arbeit. Sie sind wie kleine Kinder, wollen alles erkunden und entdecken, man muss so aufpassen. Und was die Fressen! Rund um die Uhr, das ist echt Wahnsinn. Aber sie sind alle so putzig. Besonders freue ich mich, dass dich Leopold, den wir vom Gnadenhof haben, gut integriert und eingelebt hat.


Gleich werde ich mit meiner Tochter zum ersten Training ins Fitnessstudio gehen. Nach Probetraining, Einweisung und Aufstellung des Fitnessplans geht es heute richtig los. Ich bin gespannt.

Meine Aktion "Mit Büchern durch den Sommer" geht mit Charlotte Taylor ab morgen in die letzte Runde. Ich bin aber schon dabei die nächste Aktion "Mit phantastischen Tieren durch den Herbst" vorzubereiten.


Eine durchwachsene bis gute Lesewoche liegt hinter mir, Bücher, von denen ich mir mehr erhofft hatte, aber auch Highlights.

Already Read:

Ich habe in dieser Woche 7 Bücher beendet..

„Sommerzauber wider Willen“ von Sarah Morgan  - Dies ist der zweite Teil der Reihe "Snow Crystal", der die Geschichte von Sean und Elise erzählt. Ich liebe die Bücher der Autorin und bin einfach immer wieder begeistert von ihren Geschichten, in die man so schön abtauchen kann. Immer wieder der pure Lesegenuss. Diese wunderschöne und zarte Liebesgeschichte hat mir eine tolle Lesezeit beschert und mich sehr gut unterhalten. Ich liebe diese Reihe, einfach wundervoll.  5/5 Sternen

„Als du zurückkamst“ von Bettina Kiraly - Das Buch hat mir eine spannende, emotionale, nervenaufreibende und fesselnde Lesezeit beschert. Ich war während des Lesens zwar ein emotionales Wrack, aber es war am Ende dennoch einfach nur herzergreifend schön. Eine nervenaufreibende, emotionale Liebesgeschichte, eine Geschichte über Freundschaft und das Erwachsenwerden.  5/5 Sternen


„San Francisco Millionaires Club – Ian“ von Charlotte Taylor - Das Buch bzw. die Reihe stelle ich euch morgen in meiner Sommeraktion näher vor. Das Buch hat mir eine schöne, unterhaltsame und herzerfrischende Lesezeit beschert. Ich bin begeistert von dieser kurzweiligen Liebesgeschichte.  5/5 Sternen  



„Unter dem Zelt der Sterne“ von Jenn Bennett - Das Buch hat mich nach einem sehr langatmigen Start in der letzten Hälfte dann doch ganz unterhalten. Allerdings ist es nichts im Vergleich zu den bisherigen Werken der Autorin. Ich war mehrmals kurz davor das Buch abzubrechen, der Einstieg war unheimlich zäh und langweilig. 3/5 Sternen



„Der Zufall, das Schicksal und ich“ von Moriah McStay - Auch von dieser Geschichte  habe ich mehr erwartet. Die Grundidee fand ich klasse. Das Buch erzählt zwei Geschichten, zwei Handlungsstränge über dasselbe Mädchen. Fiona und ihr Leben mit dem Unfall und Fiona ohne den Unfall als Kind. Die Geschichte zeigt auf "was wäre wenn", wie unterschiedlich die Leben sich entwickelten und auch die Gemeinsamkeiten. Das Schicksal spielt eine große Rolle in jedem Leben.  Allerdings war mir die Umsetzung teilweise etwas langatmig.  3/5 Sternen  


„Basterds: Rockstar sucht Nanny“ von Nicky Barnes - Die Idee und der Handlungsverlauf an sich haben mir gut gefallen. Allerdings wurde ich mit den Charakteren, vor allem mit Blaine, überhaupt nicht warm. Blaine war mir mit seiner Arroganz und seinem oberflächlichen Gehabe nicht sonderlich sympathisch.  Eine schöne Idee, ein leichter Schreibstil, eine Geschichte durch die man nur so fliegt, aber eine Umsetzung, die noch Luft nach oben hat und ein wirklich schrecklicher Protagonist, dem ich am liebsten mal gehörig die Meinung gegeigt hätte. Mit Ach und Krach 3 Sterne.
3/5 Sternen

„Gewitterherzen“ von Felicitas Brandt Der Anfang hat mir sehr gut gefallen, das erste Aufeinandertreffen, die Geheimnisse, das langsame Annähern. Doch dann hat die Geschichte eine Richtung eingeschlagen, die mich eher abgeschreckt hat. Mir hat das ganze Drumherum nicht wirklich gefallen. Der drogendealende Musiker aus der gläubigen Familie und das ahnungslose Mädchen ohne Gedächtnis, das ihren Glauben an Gott findet. Leider konnte mich die Geschichte nicht erreichen. 2/5 Sternen  


Want to Read:

Kommende Woche möchte ich zuerst einmal „Atlantia“ von Ally Condie„Falling for Love. Vertraue auf dein Herz“ von Anna Savas,  „Die Welt in allen Farben“ von Joe Heap sowie 
„Das verhexte Einhorn“ von Karin Kaiser beenden.

Außerdem möchte ich gerne Uprising (Die Legende der Assassinen 1)
“ von Amy Erin Thyndal, „Midnight Blue“ von L.J. Shen sowie Tal der Toten von Ria Winter lesen.

Das war's für diese Woche.

Einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche

Eure Christine

Rezension zu „Der Zufall, das Schicksal und ich“ von Moriah McStay

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Rezension zu 
„Der Zufall, das Schicksal und ich“ 
von Moriah McStay
Cover: dtv







Buchdetails

ISBN: 9783423740456
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 336 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum: 23.08.2019







Inhalt:

Wenn eine Sekunde dein gesamtes Leben entscheidet …

Fiona Doyle hatte als Kind einen Unfall. Zurück blieben deutliche Narben im Gesicht. Bei den Jungs rechnet sie sich deshalb nicht die geringste Chance aus – am allerwenigsten bei Trent McKinnon, ihrem langjährigen Schwarm. Über ihre Gefühle hat sie bereits ein ganzes Notizbuch mit Songlyrics gefüllt. Aber ebenso wenig, wie sie es schafft, in Trents blaue Augen zu blicken, traut sie sich auf eine Bühne...

Doch was wäre, wenn ihr Gesicht nicht von Narben entstellt wäre?

Dann wäre sie Fi Doyle, vom Glück verwöhnt, allseits beliebt, beste Lacrosse-Spielerin der Schule und die Jungs wären verrückt nach ihr. Doch wäre sie in diesem Leben wirklich glücklicher?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist ganz angenehm, manchmal etwas trocken und nüchtern, meist locker und flüssig zu lesen.

Das Buch erzählt zwei Geschichten, zwei Handlungsstränge über dasselbe Mädchen. Fiona und ihr Leben mit dem Unfall und Fiona ohne den Unfall als Kind. Die Geschichte zeigt auf "was wäre wenn", wie unterschiedlich die Leben sich entwickelten und auch die Gemeinsamkeiten. Das Schicksal spielt eine große Rolle in jedem Leben. Denn auch ohne Narben ist nicht alles eitel Sonnenschein. Sowohl Fiona als auch Fi haben ihre Sorgen und Probleme, glückliche Momente, Momente des Zweifels und der Angst. Nur eben auf andere Art und Weise. Kann man seinem Schicksal wirklich entkommen? Denn auch ein Unfall in späteren Jahren wirft Fis Leben durcheinander.

Eine Geschichte mit Höhen und Tiefen, die das Leben von Fi und Fiona über mehrere Jahre erzählt. Teilweise sehr traurig, dann wieder unterhaltsam und manchmal mit typischen Teenagerproblemen behaftet. Zeitweise war mir die Handlung allerdings zu ruhig und etwas langatmig, stellenweise hat sie mich sehr berührt. Die Liebe spielt natürlich in beiden Lebensvarianten auch eine Rolle, wenn auch auf ganz unterschiedliche Weise. Allerdings konnten mich die Gefühle hier nicht ganz überzeugen.

Fiona und Fi haben sich ganz unterschiedlich entwickelt. Während Fiona vom Leben schon früh gezeichnet wurde und mit ihren Narben und Schmerzen lernen muss umzugehen, hat Fi einen ganz anderen Weg eingeschlagen, träumt von einer sportlichen Karriere und ist überaus beliebt. Fiona war mir über weite Teile des Buches sympathischer. Allerdings haben beide ihr Päckchen zu tragen.

Das Buch ist eine nette Geschichte, mit ernsten und tiefgründigen Themen, die aufzeigen, wie unterschiedlich das Leben verlaufen kann, was eine Sekunde ausmachen kann und alles weitere verändert. Aber es zeigt auch, dass das Schicksal jederzeit zuschlagen kann und deshalb nicht alles nur negativ ist und sich zum Guten wenden kann. Jedes Leben ist lebenswert, man muss es nur annehmen und das beste daraus machen.

Fazit:

Eine Geschichte über das Schicksal, über die Höhen und Tiefen im Leben, über das Erwachsenwerden und die Liebe.
★★★☆
3 von 5 Sternen

Samstag, 24. August 2019

Rezension zu „Gewitterherzen“ von Felicitas Brandt

Rezension zu 
„Gewitterherzen“ 
von Felicitas Brandt
Cover: Impress






Buchdetails

ISBN: 9783646601466
Sprache: Deutsch
E-Buch Text 477 Seiten
Verlag: Impress
Erscheinungsdatum: 04.06.2015







Inhalt:

**Ein wunderbar romantisch-verträumter Sommerroman**
Ein Zusammenstoß in den Straßen Berlins verknüpft das Leben der zurückhaltenden Eve mit dem des draufgängerischen Musikers Nate. Bei ihm findet Eve ein Zuhause – etwas, das sie schon vergessen glaubte. Und obwohl Nate nahezu nichts über sie weiß, ist Eve seit langem die Erste, die sein Herz berührt. Doch beide umgibt eine Mauer aus Geheimnissen und Schweigen. Schnell erkennt Eve, dass in Nates Herzen zwei Seelen wohnen, die eine unbeschwert und fröhlich, die andere verschlossen und kalt. Immer wieder ist sie kurz davor, ihm das Geheimnis um ihre Vergangenheit anzuvertrauen, doch das könnte alles zerstören.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, schnell und flüssig zu lesen.

Die Handlung konnte mich nicht ganz überzeugen. Es gab durchaus spannende Momente, aber auch viele langatmige und nichtssagende. Vor allem der Mittelteil war sehr zäh und sehr stark durchzogen von dem Thema Religion und Gläubigkeit. Mir war das zu extrem.

Der Anfang hat mir sehr gut gefallen, das erste Aufeinandertreffen, die Geheimnisse, das langsame Annähern. Doch dann hat die Geschichte eine Richtung eingeschlagen, die mich eher abgeschreckt hat. Mir hat das ganze Drumherum nicht wirklich gefallen. Der drogendealende Musiker aus der gläubigen Familie und das ahnungslose Mädchen ohne Gedächtnis, das ihren Glauben an Gott findet. Der religiöse Aspekt hat mir gar nicht gefallen, mir waren es zu viele Zitate und Sprüche. Hinzu kommt, dass Eve ihren Glauben zu schnell findet und sich innerhalb von zwei Wochen taufen lässt. War mir etwas zu übereilt unglaubwürdig. Hinzu kommt der kriminelle Aspekt. Nates Verhalten fand ich gar nicht gut, allerdings hat es zu ein paar spannenden Momenten geführt. Im Ganzen gesehen war mir die Geschichte um den Schneemann zu gestellt und unglaubwürdig. Das Ende kam mir dann zu schnell, ich hätte gerne etwas über Eves Vergangenheit erfahren, aber diese wurde einfach übergangen.

Mit Eve und Nate treffen zwei verlorene Seelen aufeinander, die sich gegenseitig gut tun. Eve wirkte durch ihren Gedächtnisverlust oft verloren, hilflos und naiv. Gerne hätte ich gesehen, dass sie zurückfindet. 
Gut gefallen hat mir Nates Wandlung, seine Erkenntnis, dass er sich der Vergangenheit stellen muss um eine Zukunft zu haben. Er hat viele Geheimnisse, würde alles für seine Freunde ist, ist unheimlich loyal. Allerdings bin ich mit ihm nicht warm geworden. Seine Karriere als Drogendealer, seine Kälte gegenüber manchen Menschen und Situationen machten ihn nicht gerade sympathisch.

Leider konnte mich die Geschichte nicht ganz so gut unterhalten. Sie war sehr zäh und die Themen haben mich nicht wirklich angesprochen. Ich habe hier mehr und vor allem etwas anderes erwartet. Schade.

Fazit:

Leider konnte mich die Geschichte nicht erreichen.
★★☆
2 von 5 Sternen

Rezension zu „Unter dem Zelt der Sterne“ von Jenn Bennett

Rezension zu 
„Unter dem Zelt der Sterne“ 
von Jenn Bennett
Cover: Carlsen







Buchdetails

ISBN: 9783551583987
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 400 Seiten
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: 01.08.2019






Inhalt:

Früher waren Zorie und Lennon beste Freunde – und kurze Zeit sogar mehr als das. Doch seit dem Homecoming-Ball letztes Jahr herrscht zwischen ihnen Funkstille, und auch ihre Familien haben sich nichts zu sagen. Dann wird ein Campingtrip mit Freunden zum Desaster und Zorie strandet in der Wildnis. Zusammen mit dem Jungen, der ihr das Herz gebrochen hat: Lennon. Auf sich allein gestellt und ohne die Möglichkeit, einander aus dem Weg zu gehen, kommen endlich all ihre Gefühle zum Vorschein. Aber haben Zorie und Lennon den Mut, einen Neuanfang zu wagen?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, sehr leicht und frisch, gut und flüssig zu lesen. Allerdings konnte er mich nicht so sehr packen, wie ich es von der Autorin gewohnt bin. 

Der Einstig ist mir unheimlich schwer gefallen. Ich war zweimal kurz davor das Buch abzubrechen, habe mich dann durchgerungen, ein paar Seiten quer gelesen und endlich, nach der Hälfte des Buches, konnte mich die Geschichte doch noch etwas abholen. Der Anfang war sehr zähflüssig und schlichtweg langweilig. Ich mag die Bücher der Autorin unheimlich gerne, sie konnten mich jedesmal überzeugen, auch wenn ihre Geschichten alle eher ruhig in ihrem Verlauf sind. Aber „Unter dem Zelt der Sterne“ war die ersten 200 Seiten einfach nur langatmig. Dazu kam die Reisegruppe, denen ich allen - Zorie und Lennon ausgeschlossen - nichts abgewinnen konnte. Erst als die Gruppe auseinander brach, Zorie und Lennon sich alleine auf den Weg gemacht haben, ihre Gefühle, die vergangenen Probleme, Missverständnisse und die Freundschaft zueinander aufarbeiteten und sich eine zarte Liebesbeziehung inmitten der Natur entwickelte, wurde mein Interesse geweckt.

In der freien  Natur ist nichts, wie Zorie es gewohnt ist, nichts läuft nach Plan und sie muss ihr sonst so kontrolliertes und geplantes Handeln außen vor lassen. Dort lauern einige Gefahren, eine abenteuerliche Reise in der Wildnis nimmt ihren Lauf. Dabei wird Zorie auch noch von familiären Problemen geplagt, mit denen sie sich auseinandersetzen muss und in der Bredouille steckt, ob und wie sie ihre Mutter einweihen soll. 

Zorie und Lennon mochte ich sehr gerne und war sehr froh, als sie nach und nach ihre Freundschaft aufgearbeitet haben, alle Missverständnisse aus dem Weg geschafft haben. Das Verhalten der "Freunde" fand ich unterirdisch. Die Kids waren einfach schrecklich.

Das Buch hat mich nach einem sehr langatmigen Start in der letzten Hälfte dann doch ganz unterhalten. Allerdings ist es nichts im Vergleich zu ihren bisherigen Werken.

Fazit:

Ich habe mehr erwartet, stellenweise sehr zäh und langweilig, aber ein tolles und abenteuerliches Setting. 
★★★☆
3 von 5 Sternen


Freitag, 23. August 2019

Rezension zu „NY Millionaires Club – Finn“ von Ava Innings

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Rezension zu 
„NY Millionaires Club – Finn“ 
von Ava Innings





Buchdetails

ISBN: 9783961111688
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 252 Seiten
Verlag: Nova MD
Erscheinungsdatum: 15.09.2017

Teil 1 der Reihe "Millionaires Club"






Inhalt:

Nach dem unvorhergesehenen Tod seines Vaters ist Finn gezwungen, die Geschäftsführung der millionenschweren Firma zu übernehmen. Die Verantwortung lastet schwer auf Finn, der seitdem ein sehr strukturiertes Leben führen muss und immer versucht, es allen recht zu machen – besonders seiner Mutter und seiner Verlobten Viktoria.Seine Heiratspläne geraten jedoch ins Wanken, als die deutlich jüngere Sängerin Reagan in sein Leben platzt und ihn mit ihrem Erfolgssong daran erinnert, dass er eigentlich ganz andere Träume hatte. Doch Reagan, so bezaubernd sie auch ist, ist kein High Society Girl und passt so gar nicht in seine Welt.Können der Millionär und die talentierte Sängerin dennoch einen Weg finden, zusammen zu sein? 

Meine Meinung:

Dies ist der erste Teil der Reihe "Millionaires Club", einer Reihe, die in verschiedenen Städten spielt und an der verschiedene Autorinnen mitgewirkt haben.

Der Schreibstil ist gewohnt angenehm, leicht und locker, schnell und flüssig zu lesen. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr. Durch die lebendige Erzählweise fiel es mir unheimlich leicht in die Geschichte abzutauchen.


Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Finn und Reagan erzählt, so dass ich einen tiefen Einblick in die verschiedenen Charaktere erhalten habe,  sie dadurch besser verstehen und ihr Handeln nachvollziehen konnte.

Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, auch wenn das Buch etwas kurz war. Manche Szenen hätten noch ein bisschen ausführlicher ausgearbeitet sein können,manches ging recht rasant mit einigen Zeitsprüngen. Dennoch hat mich die Geschichte von Finn und Reagan von der ersten Seite an gepackt. Ich habe sie an einem Stück an einem Nachmittag verschlungen.

Reagan ist eine junge Sängerin, Finn der reiche, ältere Mann - wobei älter hier wirklich nicht alt bedeutet. Es trennt die beiden ein Altersunterschied von 10 Jahren, wobei Reagan gerade 18 Jahre jung ist. Vorurteile sind hier vorprogrammiert. Zumal Finn mit einer angemessenen Frau aus der richtigen sozialen Schicht verlobt ist. Doch wie man sieht, ist die Herkunft nicht alles. Eine schöne und mitreißende Geschichte mit Höhen und Tiefen, Drama und Spannung, bei der man bis zum Schluss mit dem Happy End haderte, mit den Protagonisten bangte.

Finn und Reagan haben beide ihre Vergangenheit, ihre Ängste, Wünsche, Träume und Verpflichtungen. Finn ließ sich lange von Mutter und der Verlobten lenken und hat sich selbst aus den Augen verloren. Reagan fühlt sich ihrer Familie gegenüber verpflichtet und wagt zuerst ihren Traum nicht zu leben.

Eine emotionale und abwechslungsreiche Geschichte, packend und mitreißend. Ein gelungener Reihenauftakt, der die Neugier auf die weiteren Teile weckt.

Fazit:

Ein gelungener Reihenauftakt, leidenschaftlich und spannend. Absolute Leseempfhlung!
★★★★
5 von 5 Sternen

Mit Büchern um die Welt ~ „Millionaires Club“ von Ava Innings

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Heute stelle ich euch die Reihe "Millionaires Club" bzw. die Teile, die von Ava Innings geschrieben wurden, näher vor.

"Millionaires Club" ist eine Reihe über eine Gruppe Millionäre aus Las Vegas, New York, San Francisco, L.A. und Miami, die von verschiedenen Autorinnen geschrieben wurde. Kommende lernen wir im Rahmen der Aktion noch eine weitere Autorin der Reihe kennen.

Die Schauplätze würde ich ja alle gerne mal bereisen. Sie haben alle ihre Reize.

New York ist ein Bundesstaat im Nordosten der USA, der für New York City und die mächtigen Niagarafälle bekannt ist. Auf der Insel Manhattan in New York City befinden sich das Empire State Building, der Times Square und der Central Park. Die Brooklyn Bridge verbindet Manhattan mit dem Stadtteil Brooklyn. Im Hafen von New York City steht die berühmte Freiheitsstatue. Long Island im Osten bietet Strände, den Leuchtturm Montauk Point, die vornehme Gegend Hamptons und Fire Island.

Las Vegas liegt in der Mojave-Wüste des US-Bundesstaates Nevada. Es ist ein beliebtes Reiseziel, für sein quirliges Nachtleben mit rund um die Uhr geöffneten Casinos und anderen Unterhaltungsangeboten bekannt. Hauptstraße ist der knapp 6,5 km lange sogenannte Strip. Entlang dieses Boulevards befinden sich zahlreiche Mottohotels mit ausgefallenen Gestaltungselementen wie Musikbrunnen oder Nachbildungen einer ägyptischen Pyramide, des Canale Grande in Venedig oder des Eiffelturms.

Miami, im Sonnenstaate Florida, mit seinem kubanische Einfluss, der sich den Cafés und Zigarrengeschäften entlang der Calle Ocho in Little Havana widerspiegelt. Auf Barriereinseln im türkisblauen Wasser der Biscayne Bay liegt Miami Beach mit seinem Sandstrand South Beach. Dieser angesagte Ort ist für farbenfrohe Art-déco-Gebäude, weißen Sand, Strandhotels und trendige Nachtclubs bekannt.

Ava Innings über die Reihe:

"Sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind schwerreich und atemberaubend attraktiv. Ihr Leben ist Luxus pur. Es besteht aus schnellen Autos, schönen Frauen und einem privilegierten Lebensstil.
Manche empfinden ihren Reichtum als Last, andere wissen mit ihrer Zeit nichts anzufangen und wieder andere leben nur für die Arbeit und suchen Zerstreuung in belanglosen Affären.
Doch sie sind mehr als bloß Freunde. Sie sind eine verschworene Gemeinschaft. Sie halten zusammen – egal, was auch passiert – und stehen immer füreinander ein."

Wie kam die Idee zu der Reihe?

Die Idee war eine klassische Schnapsidee. Beim Skypen haben Zoe M. Lynwood, Liv Keen und ich über einen erfolgreichen Millionärs Roman gelästert (Wir sagen jetzt nicht welcher es war 😉 ) und uns vor allem daran gestoßen, dass es in mehrfacher Hinsicht ein Machtgefälle zwischen den Protagonisten gab. Er war nicht nur superreich, sondern auch wahnsinnig attraktiv. Sie war eher eine kleine graue Maus. Es war so eine typische Aschenputtel-Geschichte und irgendwann sagte eine von uns: „Wäre cool, wenn es mal etwas andere Millionärsromane gibt.“
Tja, und so entstanden unsere Jungs. 


Millionaires Club ist eine Reihe über eine Gruppe junger, heißer Millionäre aus Las Vegas, New York, L.A. und Miami, die von verschiedenen Autorinnen geschrieben wurde. Wie darf ich mir die Zusammenarbeit vorstellen? War es schwierig die Figuren der anderen Damen in die Geschichten einzubauen oder gibt es zwischen den Büchern nur wenige Überschneidungen?

Wir haben viel mit Steckbriefen gearbeitet und auch während des Schreibprozesses gefragt, ob die Formulierung so okay ist, wenn einer der anderen Protagonisten in unseren Geschichten zu Wort kam. Es war uns extrem wichtig, die Jungs bei ihren Gastbesuchen authentisch darzustellen. Und natürlich haben wir alle die finalen Versionen des anderen gegengelesen, um auch die letzten Ungereimtheiten auszumerzen.
Warst du schon einmal in einer der Städte, in denen die Bücher angesiedelt sind?


Ich war schon in Vegas und in Miami. L.A. und New York stehen beide auf meiner Bucket List.


Ist die Reihe abgeschlossen oder folgen noch mehr Bücher?

Die Reihe ist inzwischen abgeschlossen. Es wird keinen weiteren Band geben … Andererseits haben wir das auch vor Dan (unser Nachzügler) gedacht, daher sollte man sich vermutlich an die gute, alte Sag-niemals-nie-Regel halten.


Am 26.08.2019 geht es in die letzte Woche der Aktion "Mit Büchern um die Welt". Dann stelle ich euch Charlotte Taylor vor, die ebenfalls an der "Millionaires Club"-Reihe mitgewirkt hat.