Montag, 29. Oktober 2018

Rezension zu „Lady ohne Furcht und Tadel“ von Lisa McAbbey

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Rezension zu 
„Lady ohne Furcht und Tadel“ 
von Lisa McAbbey


Cover: beHEARTBEAT





Buchdetails

ISBN: 9783732554454
Sprache: Deutsch
E-Buch Text 490 Seiten
Verlag: beHEARTBEAT by Bastei Entertainment
Erscheinungsdatum: 01.10.2018








Inhalt:

Abenteuer, Verschwörung - und die große Liebe

London 1754: Im Hof des "Black Swan Inn" machen sich sechs Reisende bereit für ihre Kutschfahrt nach Edinburgh. Unter ihnen die junge Samantha Fairfax - verkleidet als junger Bursche und auf der Flucht vor einer arrangierten Heirat.

In der beengten Kutsche sitzt die arme Sam ausgerechnet "Mr Rüpel" gegenüber, einem durchaus attraktiven Landschaftsarchitekten, der sich aber leider völlig ungehobelt benimmt. Ganz im Gegensatz zum eleganten französischen Comte, der immer wieder Sams Nähe sucht. Doch schon bald wird klar: Auch ihre Mitreisenden sind nicht alle die, als die sie sich ausgeben! Für die junge Frau beginnt eine abenteuerliche Fahrt mit Stationen beim Pferderennen, auf dem Jahrmarkt und auf einem Maskenball. Doch nicht nur diese Ereignisse lassen Sams Herz schneller schlagen ...

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm, leicht verständlich, flüssig und schnell zu lesen und vor allem der Zeit angepasst. Der Erzählstil ist bildgewaltig und detailliert, aber nicht zu genau, so dass genügend Raum für die eigene Fantasie blieb und zu keiner Zeit Langeweile aufkam. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. 

Die Handlung, deren Entwicklung, die Verstrickungen und das Setting haben mir sehr gut gefallen. Sie Story wirkt durch gute Recherche authentisch und real, ist nachvollziehbar und fesselnd geschildert.

Neben der Liebesgeschichte, die sich angemessen und nachvollziehbar entwickelt, spielen auch andere Faktoren eine Rolle. Die historischen Hintergründe und Fakten bilden einen spannenden Rahmen. Wir befinden uns in England des 18. Jahrhunderts, die Angst des englischen Königs vor den Jakobitern bieten einen wichtigen Hintergrund und sorgt für etliche Verwicklungen innerhalb der Geschichte. 

Sam, eine junge Frau, die sich nicht den Wünschen und Vorstellungen ihrer Tante beugen will, begibt sich auf eine mutige, turbulente und ereignisreiche Flucht nach Schottland. In der Kutsche treffen die unterschiedlichsten Personen aufeinander, die meisten haben etwas zu verbergen. Viele Aspekte vermischen sich zu einem gelungen Roman, der mich vollkommen gepackt hat. 

Die Charaktere sind sehr vielseitig, lebendig und facettenreich gezeichnet. Vor allem auch die Nebencharaktere sind sehr bunt und unterschiedlich und bringen viel Abwechslung in die Handlung. Jeder Fahrgast bekommt den angemessenen Raum für seine Geschichte - die sich nicht immer als wahr herausstellt.

Der Leser wird durch die verschiedenen rätselhaften Ereignisse und das Verhalten der Figuren dazu angeregt, mit Henry zu spekulieren und zu raten. Es hat mir viel Spaß gemacht hinter die Geheimnisse der Reisenden zu kommen. Ich hatte einige Vermutungen, von denen sich einige am Ende bewahrheitet haben. Eine spannende und ereignisreiche Reise.

Sam hat mir unheimlich gut gefallen. Eine starke und taffe Frau, die sich nicht in die damaligen Vorgaben und Verhaltensweisen junger Damen einreihen möchte, selbst über ihr Leben bestimmen will. Sie hat mit ihrer Maskerade für einige amüsante Szenen gesorgt. Ich habe gerne mit ihr gefiebert und erlebt.
Auch Henry mochte ich unheimlich gerne. Manchmal hätte ich ihn gerne durchgeschüttelt. 

Ich bin unglaublich froh zu diesem historischen Liebesroman gegriffen zuhaben. Er hat mir eine spannende und unterhaltsame Lesezeit beschert und hat mich in eine interessante Zeit abtauchen lassen.

Am Schluss möchte ich noch erwähnen, dass das Buch bereits vor einigen Jahren unter dem Titel „Eine Reise nach Edinburgh“ erschienen ist und nun komplett überarbeitet und neu verlegt wurde.  

Fazit:

Ein unterhaltsamer, abenteuerlicher, turbulenter, historischer Roman mit wundervollen, facettenreichen und geheimnisvollen Charakteren. Absolute Leseempfehlung!
★★★★★
5 von 5 Sternen

Freitag, 26. Oktober 2018

"Carlsen Lesenacht"


Heutet startet ab 19:30 Uhr die "Carlsen Lesenacht" bei Laura und Nicole.

Ich bin gespannt was mich erwartet und werde euch hier auf dem Laufenden halten.


Aufgabe 1: Zeigt uns eure Lektüre für heute Abend! Postet ein Buch auf euren Social Media Kanälen oder eurem Blog uns zeigt uns was ihr lest und warum ihr euch dafür entschieden habt!



Ich lese heute Abend "SnowRose. Tochter der Feen" von Amy Erin Thyndal
Dies ist der 3. Teil der "Königselfen"-Reihe. Die ersten beiden Teile habe ich verschlungen, sie haben unheimlich gut gefallen, deswegen sind meine Erwartungen an das Buch extrem hoch. Und genau deswegen habe ich mich auch für dieses Buch heute Abend entschieden.


Aufgabe 2: Hast du schon mal ein Buch dieses Autors/dieser Autorin gelesen?

Ja, wie oben bereits erwähnt, habe ich die ersten beiden Teile der Reihe schon gelesen und geliebt.

Aufgabe 3: Zeigt uns den Platz an dem ihr gerade lest! Sitzt ihr gemütlich auf der Couch? Liegt ihr im Bett? Oder habt ihr einen ganz anderen Ort zum lesen? Wir wollens wissen!

Noch lese ich im Wohnzimmer auf der Couch, werde aber demnächst mit meinem Reader ins Bett wandern.


4. Aufgabe: Wo befindest du dich gerade in deinem Buch? An welchem Ort oder welcher Zeit? Erzählt mal!

Ich befinde mich gerade in der Elfenwelt. Genauer gesagt an der Delfinbucht, in der Luna und Soleil eine Runde mit den Delfinen schwimmen.
Luna ist eine Fee und wechselt zwischen der Menschen- und Elfenwelt hin und her. Zeitangaben gibt es nicht, aber wir sind in der Gegenwart. 



5. Aufgabe: Beschreibe uns mit drei Worten deine Emotionen beim Lesen deines Buches.

fesselnd - faszinierend - aufregend

6. Aufgabe: Beschreibe doch gerade mal deinen Protagonisten? Mit wem hast du es zu tun?

Luna ist eine junge Fee (die letzte lebende, von der man weiß), die weder in der Elfenwelt noch in der Menschenwelt richtig zu Hause ist, die nirgends wirklich hineinpasst. Am Sommerhof bekommt sie vom Sommerkönig Soleil Unterricht in Magie. Doch bisher hat sie nicht wirklich große Fortschritte gemacht. Hinzu kommt, dass Soleil sie immer mehr verwirrt. Sie fühlt isch zwar zu ihm hingezogen, wehrt seine Annäherungsversuche aber vehement ab.

7. Aufgabe: Was gibt es denn gerade bei dir zu trinken und zu snacken? Sowas darf während eines gemütlichen Leseabends doch nicht fehlen!

Gar nichts. Ich bin mittlerweile ins Bett umgezogen und habe nur eine Flasche stilles Wasser neben mir stehen.

8. Aufgabe: Bist du schon sehr müde? Oder fesselt dich dein Buch noch sehr?

Obwohl mich das Buch fesselt, fallen mir langsam die Augen zu. Wenn der Tag morgens um 5 Uhr beginnt wird es abends leider nicht sehr spät...zumal ich meist schon ab 4 Uhr wach liege. Seit Monaten schlafe ich sehr schlecht - lese dann aber eben oft auch schon vor dem Aufstehen.

9. Aufgabe: Wenn du mit deinem Protagonisten einen Tag verbringen könntest. Was würdet ihr tun?

Ich würde mit Luna einen Tag in der Elfenwelt verbringen, den Sommerhof und den Winterhof besuchen, auf Soleils Pegasus fliegen, mit den Delfinen schwimmen und alle lieb gewonnen Charaktere der Reihe besuchen.

10. Aufgabe: Wie gefällt dir dein Buch gerade? Wie würdest du es momentan bewerten?

Mir gefällt das Buch richtig gut. Im Gegensatz du den beiden vorherigen Bänden spielt es am Sommerhof, dessen Schauplätze einfach toll sind. Eine Geschichte die verzaubert.Die Story wird immer spannender, die Prophezeiung sorgt für Dramatik. Im Moment wurde ich 4 von 5 Sternen vergeben.

11. Aufgabe: Wie viele Seiten hast du geschafft? Bist du zufrieden damit? 

Leider nicht ganz so viele, wie ich erhofft hatte. Ich habe 20 % gelesen (gestartet bin ich bei 21, geendet habe ich bei 41).

Rezension zu „Mein Herz schlägt in deinem Takt“ von Bettina Kiraly

Rezension zu 
„Mein Herz schlägt in deinem Takt“ 
von Bettina Kiraly






Buchdetails

ISBN: 9783960890232
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 288 Seiten
Verlag: Dead Soft Verlag
Erscheinungsdatum: 15.10.2016








Inhalt:

Eine neue Liebe kann der alleinerziehende Witwer Tobias momentan absolut nicht gebrauchen – einen guten Freund dagegen schon. 
Als er Adrian kennenlernt, den extrovertierten Sänger der Band Crazysofar!, spürt er sofort, dass zwischen ihnen etwas Besonderes ist. Blöd nur, dass Adrian ununterbrochen mit ihm flirtet. Tobias steht schließlich nur auf Frauen – oder? 
Nach einem Kuss hadert er mit seinen Gefühlen. Ein Mann an seiner Seite? Viel zu kompliziert. Aber kann man sich auf Dauer etwas verbieten, nach dem das Herz sich so sehr sehnt?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr einnehmend, lebendig und emotional, intensiv und fesselnd, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen. Die Geschichte hat einen regelrechten Sog auf mich ausgeübt, ich musste immer weiter lesen, die Seiten sind nur so dahin geflogen.

Die Handlung und deren Verlauf haben mir sehr gut gefallen. Ich lese sehr gerne Bücher aus dem Gay-Romance-Bereich, für wen dies nichts ist, der sollte die Finger von dieser Geschichte lassen. Es kommen explizite erotische Szenen vor, die aber ansprechend beschrieben sind, weder vulgär noch ordinär.

Tobias und Adrian haben es nicht leicht, die Geschichte ist abwechslungsreich und wirkt dabei sehr authentisch und echt. Die Probleme eines Outings, die Reaktion des Umfeldes und das Stehen zu sich selbst und die Akzeptanz der eigenen Gefühle werden thematisiert und sorgen für eine turbulente, nervenaufreibende und berührende Geschichte.

Die Charaktere sind intensiv und authentisch gezeichnet. Ich konnte mich sowohl in Adrian gut hineinversetzen, der ständig von Tobias vor den Kopf gestoßen wurde, als auch Tobias' Verhalten und seine Gedanken nachvollziehen. Ich habe sehr gerne mit den beiden gefiebert. Die beiden wirkten authentisch und echt. Besonders sind mir die beiden Jungs von Tobias ans Herz gewachsen. Auch Adrians Verhalten den beiden gegenüber war einfach nur süß.

Normalerweise zitiere ich keine Stellen aus einem Buch. Aber diese fand ich so passend und echt. Jeder sollte sich dies zu Herzen nehmen und entsprechend handeln.

„Wir verlieben uns doch nicht in ein Geschlecht. Wir verlieben uns in einen Menschen.“

Mit diesen Worten der Autorin beende ich meine Rezension. Eine wunderschöne, herzerwärmende und berührende Geschichte, die mich gepackt und gefesselt hat.

Fazit:

Ein wunderschöner, herzerwärmender Liebesroman. Absolute Leseempfehlung.
★★★★★
5 von 5 Sternen

Lesewoche # 75


Bei Johnni von Unendliche Geschichte findet  diese tolle Mitmach-Aktion statt.


Immer freitags sollen die folgenden Fragen zu deiner Lesewoche beantwortet werden, wobei die ersten vier Fragen immer gleich sind und die fünfte variiert.


Ich freue mich und mache gerne mit! Los geht's!

 1. Hattest du in der vergangenen Woche viel Zeit und Lust zu lesen?

Lust zum Lesen habe ich immer. Aber diese Woche kam ich nicht so richtig zum Lesen wie ich es gerne gehabt hätte. 


2. Welches Buch/ welche Bücher hast du in der vergangenen Woche gelesen und war ein besonderes Highlight dabei?

Ich habe in dieser Woche 3 Bücher beendet. Eine richtig gute Lesewoche.



Beim zweiten Kuss verwechselt von Sonja Kaiblinger - Ich habe die Lesung zum Buch auf der FBM besucht und musste dann direkt loslesen. Bereits der erste Teil hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich eigentlich aus dem Alter heraus bin. Eine wunderbar witzige, unterhaltsame und fesselnde Geschichte, die ich nur so verschlungen habe. Ich freue mich auf die Fortsetzung!   5/5 Sternen

Mein Herz schlägt in deinem Takt von Bettina Kiraly - Ich lese sehr gerne Bücher aus dem Gay-Romance-Bereich, für wen dies nichts ist, der sollte die Finger von dieser Geschichte lassen. Es kommen explizite erotische Szenen vor. Ein wunderschöner, herzerwärmender Liebesroman   5/5 Sternen



Liev: Ein Herbst auf der McBannon Ranch “ von Drucie Anne Taylor Eine schöne Geschichte für Zwischendurch, abwechslungsreich und angenehm zu lesen. 
Vor allem das Setting hat mir gut gefallen. Ich konnte mir die Ranch und das Leben dort gut bildlich vorstellen. Einzig die Gefühle kamen mir etwas zu kurz. Das Buch hat mich gut unterhalten und mir eine schöne Lesezeit beschert. Ich freue mich auf weitere Besuche auf der Ranch in Texas. 4/5 Sternen 




3. Welchen Beitrag, den du in der vergangenen Woche auf deinem Blog veröffentlicht/auf einem anderen Blog entdeckt hast, möchtest du deinen Lesern besonders empfehlen?

Stöbert einfach ein bisschen.

4. Wie sehen deine (Lese-)Pläne für das Wochenende und die kommende Woche aus?

Heute Abend findet eine Carlsen-Lesenacht statt, an der ich teilnehme und hoffentlich auch ein bisschen zum Lesen komme.
Am Samstag feiert mein Sohn seinen Geburtstag mit seinen Freunden. Wir fahren zur Halloweenparty im nahe gelegenen Freizeitpark. 
Ansonsten habe ich keine Pläne.

Ich möchte zuerst SnowRose. Tochter der Feen von Amy Erin Thyndal, Prinzessin undercover – Geheimnisse von Connie Glynn und Lady ohne Furcht und Tadel von Lisa McAbbey beenden. Bei letzterem fehlen nur wenige Seiten.

Dann möchte ich gerne Herz über Board 2: Mein Winter mit Lin von Sina Müller, Morgen wirst du bleiben von Nica Stevens und All die schönen Tage von Julia Kaufhold lesen. 

Außerdem nehme ich immer noch an der Leserunde zu „Schattenthron II - Der Prinz mit dem flammenden Herz“ von Angelika Diem teil.
 
5. Wie viel Zeit investierst du täglich/wöchentlich/monatlich in deinen Blog und womit bist du am meisten beschäftigt?

Ich investiere eine ganz Menge Zeit in meinen Blog. Ich kann das gar nicht in Stunden festmachen. Meistens arbeite ich aber jeden Tag an einem oder sogar mehreren Beiträgen.  Am meisten Zeit nehmen die Rezensionen in Anspruch. Am Monatsende häuft sich die Arbeit an den Beiträgen für die Challenges, an denen ich teilnehme.

Einen schönen Freitag
Eure Christine

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Carlsen Challenge 2018 - Sonderaufgabe: Hogwarts ruft...


Im Rahmen der Carlsen Challenge 2018 gibt es erneut eine Sonderaktion, an der ich mich natürlich versuche.

Sonderaktion: Hogwarts ruft!

Im September kam eine Eule ins Haus geflattert mit folgenden Brief:




Die Aufgabe:

Nun seid ihr schon über 3 Wochen auf dem Schulgelände unterwegs. Habt die ersten Unterrichtsstunden hinter euch gebracht, eure Lehrer kennen gelernt...

Daher möchten wir folgendes von euch wissen: Wie habt ihr die ersten Schultage erlebt? Was habt ihr erlebt?

Schreibt uns für die Carlsen Challenge einen Erlebnisbericht aus der Ich-Perspektive, in dem ihr beschreibt, wie ihr den Brief aus Hogwarts bekommt und wie ihr die ersten Tage an der Schule erlebt habt! In welches Haus seid ihr gekommen? Welche Schulfächer habt ihr?
Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! 

Ihr wollt wissen, wie es mir in den vergangenen Wochen ergangen ist? Hier ist mein Bericht:

An einem sonnigen Montagmorgen in der ersten Ferienwoche - ich hatte gerade meinen 11. Geburtstag gefeiert - saß ich draußen auf der Terrasse und las in einem Buch, als plötzlich aus heiterem Himmel eine Eule im Sturzflug auf mich hinab schoss. Ihr könnt euch vorstellen, wie ich erschrocken aufgesprungen bin und die Flucht ergreifen wollte, als ich den Brief in ihrem Schnabel entdeckte. Ich blieb stehen und beobachtete weiter, wie die Eule den verschlossenen Umschlag über mir fallen ließ, schnell abdrehte und verschwand.

In geschwungenen Lettern stand mein Name auf dem Brief. Ich drehte ihn und her, konnte mir aber zuerst keinen Reim darauf machen. Hogwarts...der Absender kam mir wage bekannt vor. Ich hatte davon schon einmal gehört, im Zusammenhang mit....Hexen und Zauberern...

Hexen und Zauberer? Sollte das am Ende tatsächlich wahr sein? Die geflüsterten Worte, die heimlichen Gespräche hinter verschlossenen Türen? 

Schnell rannte ich hinter den Schuppen und öffnete vorsichtig das Siegel. Und was ich da zu lesen bekam, stellte mein ganzes bisheriges Leben auf den Kopf.


Ich lief ins Haus und stellte meine Mutter zur Rede. Zuerst war ich ziemlich sauer, denn sie hatte diese magische Welt ganz gut vor mir verborgen. Was sie mir über sich selbst erzählt, wollte ich erst gar nicht glauben. Sie selbst ist eine Hexe, hat aber Magie nicht mehr aktiv ausgeübt seit sie die Schule nach einem dramatischen Vorfall verlassen hat und ging damals mit einem gewissen Harry Potter nach Hogwarts, der der berühmteste Zauberer aller Zeiten ist. Es war ganz schön verwirrend und auch ein bisschen beängstigend. 




Die nächste Woche war sehr aufregend, spannend und brachte viel Neues. Meine Mutter führte mich in die Winkelgasse, wo ich mir von Zauberbüchern über einen Kessel und Zauberumhang bis hin zu einem Zauberstab so allerlei eigenartige Dinge kaufte. Alles für Hogwarts und meinen Unterricht, den ich ab sofort dort zu absolvieren hatte. Ich war mir ja nicht so sicher, was ich von alledem halten sollte.


Und dann war es soweit. Das laute TschuTschu des Dampfzuges - des Hogawarts Express - dröhnte durch ein geheimes Gleis im Bahnhof. Aufgeregtes Getuschel, laute und aufgeregte Stimmen ertönten über das Gleis. Ich fühlte mich etwas überfordert, vor allem da ich hier niemanden kannte. Meine Mutter drückte mir zum Abschied einen kleinen Käfig in der Hand, in dem ein süßes Zwergkaninchen mit hellbraunem Wuschelfell saß und mich ängstlich anschaute.

In einem leeren Abteil verstaute ich mein Gepäck und ließ mich vorsichtig auf einen Sitz gleiten. Laute Stimmen hallten durch den Zug, als sich meine Abteiltür plötzlich öffnete und zwei Kinder eintraten. Nachdem sie Platz genommen hatten, stellten sie sich als Albus Severus Potter und Rose Weasley vor. Sie schienen nett zu sein und waren genauso aufgeregt wie ich. Es war schön, gleich Kinder kennen zu lernen, die genau wie ich neu waren.

Bei einer großen Begrüßungsfeier in einer riesigen Halle des Schlosses wurden wir neuen Schüler in die Häuser eingeteilt. Der sprechende Hut, von dem mir meine Mutter erzählt hatte, bestimmt, ob man nach Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw oder Slytherin kommt. Ich hatte ein bisschen Angst vor der Zuteilung, vor allem da ich von meiner Mutter gehört hatte, dass viele böse Zauberer dem Hause Slytherine angehört hatten.

Der sprechende Hut saß auf meinem Kopf - und ich konnte seine Gedanken und Überlegungen hören. Zum Glück landete ich am Ende - wie Rose und Albus - in Gryffindor. Mit Rose und zwei weiteren Mädchen teile ich das Gemeinschaftszimmer.

Der Unterricht ist wirklich komplett anders als ich es in der Muggelwelt bisher gewohnt war. Auch scheine ich nicht besonders begabt zu sein, wenn es ums Brauen der Zaubertränke  oder zaubern geht. So einiges ging schon schief - aber zum Glück geht es nicht nur mir so. Der ein oder andere Zauberstab musste schon dran glauben, das ein oder andere geschwärzte Gesicht gibt es in meiner Klasse auch schon zu verzeichnen. Zum Glück ging es bisher glimpflich aus. Aber wie heiß es so schön: Übung macht den Zaubermeister. Einzig das Fliegen scheint mir in die Wiege gelegt. Auf Anhieb schaffte ich es, ein paar Runden durch die Lüfte zu fliegen. Und das war ein Gefühl sage ich euch. Die reinen Lernfächer, ohne praktische Übungen, fallen mir da schon leichter. Kräuterkunde und Astronomie machen mir sehr viel Spaß.

Aufregend und spannend, interessant und auch ein bisschen beängstigend waren die ersten Schulwochen. Die Professoren unterscheiden sich im Gegensatz zu den Fächern und Lerninhalten nicht sonderlich von den Lehrern aus meiner alten Schule. Sie sind streng und verlangen viel. Aber es macht mir Spaß mit meinen neuen Freunden gemeinsam in die diese neue magische Welt einzutauchen.

Das war mein aufregender Start in die magische Welt.


Die Bilder sind von Pixabay und von mir privat.

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Rezension zu „Beim zweiten Kuss verwechselt“ von Sonja Kaiblinger

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Rezension zu 
„Beim zweiten Kuss verwechselt“ 
von Sonja Kaiblinger


Cover: Dressler





Buchdetails

ISBN: 9783791500782
Sprache: Deutsch
Fester Einband 320 Seiten
Verlag: Dressler
Erscheinungsdatum: 20.08.2018








Inhalt:

Du kannst sein, wer du willst! Aber weißt du auch, wer du bist? 
Manchmal sind Ophelias Verwandlungskünste praktischer als gedacht. Immerhin kann sie (in Gestalt von Amalia) endlich ihren Schwarm Cliff küssen. Doch dann heißt es für die ganze Schule: Auf zum Wettkampf in die Highlands. Und weil nicht nur Cliff und die echte Amalia mitfahren, sondern auch Ophelias Zwillingsschwester, ihre drei verrückten Tanten und Adrian, der total in Ophelia verschossen ist, sind Herzschmerz und Chaos vorprogrammiert. Seltsame Dinge passieren, und Ophelia weiß: Im Zeltlager treibt sich inkognito ein weiterer Verwandter herum.

Meine Meinung:

Dies ist der zweite Teil der zauberhaften und magischen Verwandlungs-Trilogie. 
Bereits der erste Teil konnte mich überzeugen und eins kann ich vorneweg sagen: Auch der zweite Teil konnte mich überzeugen, hat mir sogar noch einen Ticken besser gefallen.

Der Schreibstil ist wunderbar angenehm, einfach und flüssig, fesselnd und humorvoll, schnell und leicht zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, konnte das Buch gar nicht zur Seite legen, obwohl ich schon längst der Zielgruppe entwachsen bin. Das Buch wird für junge Leser ab 12 Jahren empfohlen, verzaubert aber auch noch die älteren Semester. 

Die Handlung und deren Entwicklung hat mir unheimlich gut gefallen. Das Buch ist so unterhaltsam, magisch und charmant, steckt voller witziger Momente, zieht den Leser direkt mitten in die Geschichte hinein und lässt ihn nicht mehr los. Die Geschichte birgt viele Rätsel und Geheimnisse, war spannend und interessant.

Besonders gut haben mir das veränderte Setting und die Highland-Games gefallen. Mitten in der Natur, umgeben von Feld, Wald und Wiese befinden sich Ophelia und Lora mit ihrem Team im Wettkampf mit anderen Schulteams. Die verschiedenen Aufgaben bestachen durch Abwechslung, Kreativität und Witz. 

Auch die Tanten sind wieder mit von der Partie und residieren auf dem nahe gelegenen Campingplatz - um eine geheimnisvolle Aufgabe für Big Mac zu erledigen. Ophelias Chance, hinter das Familiengeheimnis zu kommen. Doch das alles mit dem Wettkampf unter einen Hut zu bekommen - denn der will natürlich gewonnen werden - ist gar nicht so einfach. Vor allem wenn Cliff auch noch im Team dabei ist, Adrian um ihre Aufmerksamkeit kämpft und die geheimnisvolle Eleanor, die sich ständig aus dem Staub macht und durch ihr eigenartiges Verhalten auffällt.

Die Charaktere sind sehr lebendig gezeichnet, sie wirken sehr lebensnah und real, handeln authentisch und nachvollziehbar. Wundervolle Charakter und so mancher entpuppt sich als ganz anders, als es auf den ersten Blick scheint. Auch die drei Tanten sind grandios und so unterschiedlich, wobei Tante Helly meine Favoritin ist. 

Eine wunderbar witzige, unterhaltsame und fesselnde Geschichte, die ich nur so verschlungen habe. Ich freue mich auf die Fortsetzung! 

Fazit:

Eine wundervolle, unterhaltsame Geschichte, die auch mich auf den ersten Blick erzaubert hat. Absolute Leseempfehlung!
★★★★★
5 von 5 Sternen

Dienstag, 23. Oktober 2018

S. Fischer Challenge 2018 ~ Jahresaufgabe ~ Lesungsbericht ~ "Liebe ist so scheißkompliziert" von Sabine Schoder


Eine Jahresaufgabe bei der S. Fischer Challenge 2018 ist es, einen Lesungsbericht zu verfassen.

Auf der Frankfurter Buchmesse habe ich mir am Samstag die Lesung von Sabine Schoder zu "Liebe ist so scheißkompliziert" angehört, die von Bärbel Schäfer moderiert wurde. 

Das Lesezelt war sehr gut besucht, die Stimmung toll und die Autorin hat mich richtig neugierig auf das Buch gemacht. Die Zeichnungen im Buch sind von der Autorin selbst.


Die ausgewählten Ausschnitte aus dem Buch haben mir gut gefallen. 

Sabine Schoder hat aber nicht nur aus ihrem Buch vorgelesen, sondern zuvor Bärbel Schäfer auch Rede und Antwort gestanden. Sie beantwortete Fragen rund um die Liebe, das Erlernen der Liebe, die Fehler, die man dabei macht, Konflikte zwischen ihren Protagonisten und das Brökeln der Fassade ihrer Figuren. 

Sabine Schoder stellte die Protagonistin vor. Nele ist 17 und mit ihrer Größe von 1,90 m nicht gerade klein und unauffällig. Da ist es schwer echte Freunde zu finden, von der Liebe ganz zu schweigen, da die meisten Jungs einfach viel kleiner sind als Nele. Selbstzweifel bestimmen ihr Leben. Tom ist ihr einziger und bester Freund. Und dann trifft sie Jerome - beliebter Basketballstar. Und das Beste: Mit zwei Metern ist er noch größer als Nele! 

Liebe und Humor gehören für sie untrennbar zusammen, erklärte sie. Sie versucht in ihren Büchern alle Facetten zu mischen, Humor und Ernsthaftigkeit, aber auch Traurigkeit gehört dazu, eine Achterbahn der Gefühle. Humor ist ein Rettungsanker in vielen Lebenssituationen.

Das Thema Sexting und die öffentliche Demütigung in den Social Media Kanälen wurden thematisiert. Nele hat ein schweres Los gezogen, als ein Video von ihr veröffentlicht wird. Es ist hart für sie damit umzugehen. Die Autorin wollte in ihrem Buch aufzeigen, was so etwas mit einem Menschen innerlich anrichtet, was es zerstört. Aber auch der Weg raus aus der Demütigung.

"Nur wer scheitert, der kann auch irgendwann gewinnen", sagte Sabine Schoder und da kann ich voll und ganz zustimmen - und das nicht nur in der Liebe.

Nach der Lesung fand in Signierzelt eine Signurstunde statt. Natürlich musste auch ich mir mein Buch signieren lassen.

Für  ich ein gelungener Einstig in den Messesamstag. Das Buch muss ich nun wirklich endlich auf meine Leseliste setzen, die Autorin hat mich richtig neugierig gemacht.