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Donnerstag, 16. Mai 2019

Märchenhaft durch den Mai ~ "Cecilia - Wenn die Sterne Schleier tragen" von Anna Nigra

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Heute geht es wahrhaft märchenhaft zu - Prinzen und Prinzessinnen ist das Thema des heutigen Tages.

Anna Nigra gelingt mit "Cecilia - Wenn die Sterne Schleier tragen" ein interessanter Trilogie-Auftakt. 

Die Mischung aus Spannung, Intrigen, einer unbekannten Bedrohung und Romantik haben mir gut gefallen. Ein märchenhaftes und gleichzeitig leicht dystopisches Setting, ein glänzender Palast mit den Royals. Dazu zwei Prinzen, die die Gefühle von Cecilia gehörig durcheinander bringen.

Die Geschichte ist jetzt nicht unbedingt ein Märchen, aber durch den Palast, die Prinzen und das Königspaar erhält die Story einen leichten märchenhaften Touch. Denn Prinzen und Prinzessinnen sind aus den Märchen nicht wegzudenken, sie sind zentrale Figuren. Welches Mädchen träumt nicht davon einmal Prinzessin zu sein?

Prinzen und Prinzessinnen haben in den Märchen die Rolle des Helden oder der Heldin, des Retters oder der Erlöserin und manchmal sind sie auch der "Gewinn" beim Lösen einer typischer Märchenprüfung. Meistens sind die Märchenprinzen und -prinzessinnen besonders schön und edel gekleidet. Die Schönheit ist nicht nur als eine äußerliche Attraktivität, sondern auch als Tugendhaftigkeit und edlem Wesen zu verstehen. Der Prinz ist ein Jüngling, die Prinzessin im jungen, heiratsfähigen Alter. Das zentrale Motiv von Märchen mit Prinzen und Prinzessinen ist die Suche nach Braut bzw. Bräutigam sowie der persönliche Reifeprozess, das Überschreiten der Schwelle von der Kindheit zum Erwachsenenalter. 

Es gibt es die folgenden Grundtypen: 

* Der Prinz als jugendlicher Held
* Der Prinz als Retter, Befreier oder Erlöser
* Der verzauberte Prinz
* Die Prinzessin, die von ihrem Vater verheiratet werden soll
* Prinzessin muss sich erst gegen Demütigung, Verrat, Inzest und Gewalt zur Wehr setzen

Die Rolle der beiden Prinzen in "Cecilia" habe ich noch nicht so ganz durchschaut. Der König ist mir nicht ganz geheuer, auch wenn seine Rolle erst im zweiten Teil der Reihe durchschaubarer wird.



Und darum geht es:

Manchmal ist es leichter, ein Land zu regieren, als das eigene Herz zu verstehen.
Einen Fremden heiraten? Cecilia kann nicht glauben, was ihr Vater da von ihr verlangt! Sie ist erst 18, und ihr zukünftiger Ehemann der Kronprinz von Europa!
Doch der König will unbedingt Cecilia als Frau seines Sohnes. Ein Nein würde er nicht dulden. 
Nur widerwillig reist Cecilia mit ihrer Familie in den Königspalast, um ihren Zukünftigen kennenzulernen. Zu ihrer großen Erleichterung ist der 21-jährige Prinz Noran aber nicht nur gutaussehend, sondern auch charmant und liebevoll. Doch auch sein temperamentvoller Bruder Elias reizt Cecilia mit seiner provokanten Art. Und als wären zwei attraktive Männer, eine eifersüchtige Schwester und ein ungeduldiger König nicht schon genug, scheint im Palast eine unglaubliche Intrige gesponnen zu werden …

Meine Rezi findet ihr hier. 
Anna Nigra hat sich meinen Fragen gestellt, vielen Dank dafür!

Wie kam die Idee zu "Cecilia"? 

Die kam völlig unverhofft einfach eines schönen Morgens. Ich hatte ein Bild einer ganz bestimmten Szene aus dem Buch im Kopf. Ich hatte keine Ahnung, wo die plötzlich herkam. Dieses Bild hat mich tagelang verfolgt und irgendwann hatte ich die Nase voll und wollte wissen, wer diese beiden auf dem Bild sind. Dann habe ich einfach angefangen zu schreiben, bis ich schlussendlich bei der Szene und besagtem Bild aus meinem Kopf angekommen war. Bis dahin hatte ich aber schon eine wirklich beachtliche Anzahl an Worten geschrieben und dachte so: Na ja, jetzt bist du so weit gekommen, jetzt willst du auch wissen, wie es weitergeht. 😀 Und plötzlich … hatte ich ein Buch geschrieben. 

“Cecilia” ist eine Trilogie, dystopisch, romantisch, spannend und ein Hauch Märchen. Welche Richtung möchtest du bei deinen weiteren Büchern einschlagen? Gibt es ein Genre, das du bevorzugst oder an das du dich gar nicht heranwagen magst? 

Fürs Erste werde ich auf jeden Fall im Bereich Jugendliteratur bleiben. Wenn Cecilia abgeschlossen ist, warten bereits fünf neue Manuskripte auf dem PC darauf, geschrieben zu werden. Teils wird es dabei humorvoll/romantisch, teils aber auch fantastisch/romantisch und dann wage ich mich auch an die dramatisch/romantische Seite der Jugendbücher heran. Aber in jedem Fall bleibt es… romantisch! 😛 Ein Genre, dass ihr sicherlich niemals von mir lesen werdet, ist Horror. Ich habe in meinem Leben noch nie einen Horrorroman gelesen und kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich so etwas jemals schreiben werde. 😊

In “Cecilia - Wenn die Sterne Schleier tragen” kämpfen zwei junge Männer um die Gunst von Cecilia. Für welche der beiden Prinzen schlägt dein Herz? 

Haha! Netter Versuch! 😀 Da die Dreiecksgeschichte zwischen Cecilia, Noran und Elias  - gerade in Band 1 – eine wahnsinnig wichtige Rolle spielt, und die Frage, wer es nun am Ende sein wird, der Lias Herz gewinnt, werde ich mich zu dieser Frage natürlich sehr diplomatisch aber gleichzeitig auch sehr ehrlich äußern. Denn tatsächlich liebe ich beide meine Jungs. Genau wie Lia. Die Brüder sind so unterschiedlich und gerade diese Polarität hat mir die Möglichkeit gegeben, beiden etwas von meinem persönlichen Traummann zu geben. Beide haben ihre Vorzüge, so wie auch beide ihre Schattenseiten haben. Die Charaktere der Prinzen von Europa nehmen ein riesiges und wichtiges Stück meiner Geschichte ein und mit ihrer Entwicklung beschäftige ich mich noch heute, immer wenn ich schreibe. Es macht einfach unfassbar viel Spaß, die beiden zu formen. Sie haben dasselbe Ziel, schlagen aber immer wieder unterschiedliche Wege ein, sodass ich alles ausprobieren kann, was mir in den Sinn kommt. Das ist toll! Und wo manch ein Autor eben nur eine einzelne Möglichkeit hat, einen männlichen Prota zu entwickeln, habe ich gleich zwei. 😊 Ich möchte keinen von ihnen missen. Und Lia wohl auch nicht. 

Beschreibe dein Buch " Cecilia - Wenn die Sterne Schleier tragen " in höchstens 3 Sätzen. 

Cecilia ist eine romantische Jugendgeschichte, in royalem Setting. Ein dystopischer Touch und eine Prise Humor sorgen für Überraschungen. Darüber hinaus geht es zwischen all dem Prunk des Palastes und den zarten Küssen der Prinzen, jedoch eigentlich um viel mehr!

Hast du eine Lieblingsstelle oder ein Lieblingszitat im Buch? Verrätst du es uns? 

Ich habe mehrere Lieblingsszenen. 😀 Zum Beispiel die, in der Elias und Lia das erste Mal zusammen Klavierspielen. Die Nussknacker-Suite im großen Saal. Ich habe das Stück rauf und runter gehört während des Schreibens und hatte die beiden in ihrem kleinen Machtkampf so deutlich vor Augen, dass ich das Gefühl hatte, daneben zu stehen. Dann aber auch die Szene, in der Lia Norans Hand verarztet. Ein Fast-Kuss und ein Zitat, auf das ich recht stolz bin. „Und ich habe gedacht, vielleicht könnte ich beide zufriedenstellen. Meinen Vater und mein Herz“ (S. 89). Darüber hinaus gibt es noch so viele weitere Liebingsszenen … wirklich. Der Abend im Westturm, die Ballonfahrt, das Tennisturnier, der Angriff … . Na ja, aber als Autorin wäre es wohl auch komisch, wenn ich all diese Szenen (und noch mehr) nicht gern geschrieben hätte.

Wie würde Elias dich mit 5 Adjektiven beschreiben? 

Oh Gott! 😀 Wahrscheinlich so, wie jeder andere auch? Laut, lustig, emotional, zickig, besserwisserisch. 😀

Cecilia ist ja nicht so wirklich glücklich mit ihrer künftigen Rolle an der Seite des Kronprinzen. Würdest du selbst gerne mal als Prinzessin in einem großen Palast leben? 

Auf Zeit? Klar! 😊 Wer würde das nicht gern mal ausprobieren. Allerdings … auf Dauer wäre mir das wahrscheinlich viel zu anstrengend. Zumindest, wenn es so zugehen würde wie im Palast von Vienna. Zu viele Vorschriften, zu viele Regeln, zu viel … Jocelyne. 😊

Welche Märchenfigur aus der weiten Märchen- und Disney-Welt wärst du selbst gerne mal? 

Das weiß ich sofort!!! Wendy Darling! Mit Peter Pan fliegen … mein größter Kindheitstraum! 😀 Leider wird der sich wohl nie erfüllen.

Welches ist dein Lieblingsmärchen? 

Ich finde nicht, dass Peter Pan in die Kategorie „Märchen“ fällt, da es ja eigentlich ein Theaterstück ist. Daher sage ich: „Die Schöne und das Biest“

Was verbindest du persönlich mit Märchen?

Mit Märchen verbinde ich ein dickes weißes Buch, mit knorrigen Bäumen und einem schwarzen Rotkäppchen auf dem Cover. 😀 So sah nämlich mein Märchenbuch der Brüder Grimm aus. Ich verbinde viele Stunden des Vorlesens mit Märchen. Viele Stunden vor dem Fernseher, während es draußen geschneit hat. Ich verbinde mit Märchen glückliche Kindheitsstunden und ebenso glückliche erwachsene Stunden. Märchen sind ein Kulturgut, von dem wir uns glücklich schätzen können, es zu haben. Dass es Menschen gab, die mit ihren Geschichten Generationen über Jahrhunderte begleiten. Und ganz egal, ob sie lehrreich sind, düster, ein bitteres Ende haben oder einfach Spaß machen sollen: Märchen gehören erzählt. Überall auf der Welt.


Morgen stelle ich euch Teil 2 der "Celilia"-Reihe vor.

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