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Samstag, 20. Juni 2020

10 Tatsachen zu "Wenn die Nacht stirbt und dunkle Mächte sich erheben" und Lisa Lamp


Gerade ist Teil 2 der Reihe „Wenn die Nacht stirbt“  von Lisa Lamp erschienen. Deshalb möchte ich euch Buch und Autorin mit 10 Tatsachen vorstellen.

5 Tatsachen zu "Wenn die Nacht stirbt und dunkle Mächte sich erheben"

1. Die Namen der Charaktere im Buch haben alle einen Bezug zu mir. So hat Read mein Lieblingshobby „Lesen“ als Namen abbekommen und Mel wurde nach meiner Schwester benannt. Auch der Name meiner Antagonistin begründet sich auf meiner Angst, die ich als Kind vor Raben hatte.

2. Anfangs wäre Mel als Hauptprotagonistin für die Handlung vorgesehen gewesen. Ich hatte sogar schon ein Kapitel aus ihrer Sicht verfasst, bevor ich mich entschied, doch Read in den Fokus zu stellen.

3. Nicole hatte ursprünglich eine Schwester, die das genaue Gegenteil von der kaltherzigen Zicke war, und sich mit Read anfreunden sollte. Beim Schreiben habe ich mich aber so in Nicole verliebt, dass ich ihr eine größere Rolle geben wollte, sodass sie ein Teil der Truppe wurde. Danach hatte ich keine Verwendung mehr für ihre Schwester, weshalb sie aus dem Manuskript gestrichen wurde.

4. Anfänglich war geplant, dass Read am Ende stirbt. Ich wollte das Klischee „Ende gut, alles gut“ brechen und meine Leser so richtig schockieren. Wie ginge das besser, als die Hauptprotagonistin sterben zu lassen? Aber meine Testleserinnen haben mich vom Gegenteil überzeugt. Sie waren der Meinung, dass es ungerecht sei, Read all das durchmachen zu lassen und sie am Ende - wenn sie endlich mit ihrem neuen Leben zurechtkommt - wieder herauszureißen. Geholfen hat bei der Entscheidung auch, dass ich zu dem Zeitpunkt den dritten Teil von „die Bestimmung“ gelesen habe. Und was soll ich sagen? Ich hab die Autorin danach gehasst. So wollte ich den Lesern dann doch nicht in Erinnerung bleiben.

5. Als ich angefangen habe Band 1 zu schreiben, war noch keine Reihe geplant, weshalb Band 1 ein „Ende“ hat. Während des Schreibens ist mir aber so viel eingefallen, dass ich weiterschreiben wollte. Meine Testleserinnen wollten das auch und so arbeiteten wir weiter an Reads Geschichte.

5 Tatsachen zu Lisa Lamp

1. Die ersten Wörter als Autorin schrieb ich, als feststand, dass meine Schwester schwanger war und
einen Jungen erwartete. Das weiß ich deshalb noch so genau, weil der angedachte
Name für eine Nichte „Marie“ gewesen wäre, der an meine wichtigste
Nebenprotagonistin „Marie-Estelle Lauro“ ging.

2. Ich versuche immer, Charaktere zu entwickeln, die es im echten Leben geben könnte. Lora ist dafür das beste Beispiel. Sie war am Anfang als die Freundin geplant, die es in Gruppen oft gibt. Sie ist lieb, still und fällt keinem auf. Niemand stört es, wenn sie da ist, aber es fällt auch nicht ins Gewicht, wenn sie es nicht ist. Das fand ich beim Schreiben so traurig, dass ich zwei Kapiteln abgeändert und ihr eine wichtigere Rolle zugesprochen habe.

3. Außerdem setze ich in meinen Büchern auf Vielfalt und versuche, auf wichtige Themen aufmerksam zu machen. Häusliche Gewalt, Depressionen, Magersucht, aber auch verschiedenste sexuelle Ausrichtungen. So waren Nicole und Tara ursprünglich als Liebespaar geplant, weil ich ein
Zeichen für Toleranz setzen wollte. Beim Schreiben habe ich  mich aber in Absprache mit meinen Testleserinnen umentschieden, weil ein anderer Charakter sonst in den Folgebänden nicht erschienen wäre und ich nicht auf ihn verzichten
wollte. Das Zeichen habe ich schlussendlich in einer anderen Form trotzdem gesetzt.

4. Ich habe mir letztes Jahr Papyrus zugelegt, weil viele Autoren davon geschwärmt haben. Bei mir versauert es seitdem am Laptop, weil ich es nicht nutze 🙈 Ich bin lieber bei Word geblieben und mache meine Notizen weiterhin handschriftlich. Vermutlich wird das immer so bleiben.

5. Ich schreibe nicht täglich und auch nicht zu festen Zeiten. Ich schreibe, wann ich will, über was ich will und wo ich will. So habe ich immer Spaß dabei und es wird nicht zur Verpflichtung 🤗

Ich hoffe, ich konnte eure Neugier auf das Buch und die Autorin wecken. Ich bin jedenfalls schon ganz gespannt auf die Reihe.

Eure Christine

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