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Mittwoch, 6. November 2019

Rezension zu „Ein zauberhafter Winter“ von Clara Christensen

***REZENSIONSEXEMPLAR***
Rezension zu 
„Ein zauberhafter Winter“ 
von Clara Christensen
Cover: Blanvalet





Buchdetails

ISBN: 9783734106644
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 384 Seiten
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 16.09.2019







Inhalt:

Hygge & Kisses – in Dänemark verliebt es sich am kuschligsten.

Dänemark im November. Nicht unbedingt die beste Reisezeit. Egal, denkt sich Londonerin Bo, zu Hause läuft es ja gerade auch nicht rund: Job weg, Freund weg. Es kann also nur besser werden! Kurzentschlossen packt sie ihre Sachen und fliegt für ein paar Wochen an die dänische Küste. Dort trifft sie auf den charmanten Koch Emil, in den sie sich Hals über Kopf verliebt und der ihr das dänische Konzept von »Hygge« näherbringt. Gemeinsam kochen, sich Zeit füreinander und sich selbst nehmen – einfach mal entschleunigen. Davon inspiriert, will Bo endlich ihren großen Traum verwirklichen und einen Foodtruck eröffnen. Doch dazu müsste sie wieder nach London – und was wird dann aus ihrer Liebe zu Emil?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist angenehm, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen.

Die Handlung hat mir ganz gut gefallen, allerdings hatte ich aufgrund des Klapptextes eine andere Vorstellung vom Verlauf der Geschichte. Es gab tolle Szenen in Dänemark, das Setting dort hat mir sehr gut gefallen, die Stimmung und Atmosphäre war sehr kuschelig.

Mir kamen die Liebesgeschichte und die Emotionen zu kurz. Die Liebe hatte gar keine Zeit sich zu entwickeln, Bo und Emil hatten nur ein wenige Tage gemeinsam. Zwar waren diese durch das Konzept Hygge intensiv, aber die Gefühle, die sich da entwickelt haben, konnte ich nicht spüren. Bos Traum vom Foodtruck, über den wir die ersten 300 Seiten gar nichts vernommen haben, wird erst auf den letzten Seiten thematisiert - und dann auch ziemlich schnell und unkompliziert abgehandelt. Gestört hat mich weiterhin, dass Ben so viel Raum eingenommen hat, dabei war er in meinen Augen völlig unwichtig, seine Person hat nur am Anfang eine tragende Rolle gespielt, zumal auch bis zum Schluss nicht klar war, was nun wirklich hinter ihm gesteckt hat, was war oder auch nicht war. Für mich war diese Situation auch etwas unbefriedigend.

Eine nette Geschichte, die mir zu wenig Augenmerk auf der Liebesgeschichte und Bos Traum hatte, sich dafür über weite Strecken mit unwichtigen und langweiligen Themen aufgehalten hat, die die Geschichte nicht vorangebracht haben, sondern sie ausgebremst haben.

Fazit:

Eine nette Geschichte mit Schwächen, aber ein tolles Setting.
★★★☆☆
3 von 5 Sternen

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