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Montag, 18. Februar 2019

Rezension zu „Ambers magischer Augenblick“ von Crystal Cestari

Rezension zu 
„Ambers magischer Augenblick“ 
von Crystal Cestari
Cover: FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch





Buchdetails

ISBN: 9783733502379
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 368 Seiten
Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch
Erscheinungsdatum: 27.07.2017








Inhalt:

Die siebzehnjährige Amber hat ein besonderes magisches Talent: Sie kann die wahre Liebe in den Augen ihres Gegenübers sehen! Sie braucht nur ein paar Sekunden, schon erkennt sie, wer füreinander bestimmt ist – und wer nicht. Deswegen weiß sie, dass sie sich auf gar keinen Fall in Charlie Blitzman verlieben darf. Charlie hat zwar wunderschöne waldgrüne Augen, aber lebt quasi in einer anderen Stratosphäre: viel zu gutaussehend! Vor allem aber: für eine Andere bestimmt. Doch warum grinst er sie immer so süß an? Nicht verlieben, Amber, nicht verlieben!!! Zu spät …

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, jugendlich und frisch, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen. Das Einstieg fiel mir sehr leicht, die Seiten sind nur so dahin geflogen.

Die Handlung und deren Verlauf haben mir gut gefallen. Eine süße Liebesgeschichte, deren Aussage und Botschaft mir am Ende sehr gut gefallen hat. In der Liebe ist nichts vorhersehbar und vor allem nichts garantiert, aber egal was sie auch bringen mag, es lohnt sich immer, sich auf sie einzulassen und sie zu genießen und festzuhalten, solange sie währt.

Der magische Anteil der Story, das Setting, die Hexen und anderen magischen Wesen, vor allem die Idee mit den Liebesfindern fand ich toll. Ambers Entwicklung, die Akzeptanz ihrer speziellen Gabe, die sie zuerst minderwertig findet, war schön zu verfolgen. Ich persönlich finde diese Vorhersehung wirklich schön. Aber sie bringt auch Ängste und Probleme für Amber. Vor allem da sie selbst mit der Liebe hadert, ihre eigene große Liebe nicht vorhersehen kann und sie nicht weiß, ob sie als Liebesfinderin überhaupt für die Liebe bestimmt ist oder sie nur anderen bringen kann. Zumal ihre Gabe plötzlich scheinbar versagt. Ambers beste Freundin Amani ist ebenfalls magisch, sie kann hellsehen.

Auch der Schultag spielt eine Rolle. Amber hat es dort nicht leicht, wird gehänselt und gemobbt. Alltagsprobleme werden aufgegriffen und thematisiert. Die Spannung kommt durch die Suche nach Charlies zukünftiger Stiefmutter auch nicht zu kurz. Die Teenager erleben einiges und bringen sich selbst in gefährliche Situationen.

Der Zauberladen, den Ambers Mutter mit ihrer Unterstützung führt, in dem Hexenzirkel stattfinden und in dem Amber Sitzungen abhält, Seelenverwandte zusammenführt und in Liebesdingen berät, ist sehr plastisch dargestellt. Mir hat das Setting unheimlich gut gefallen.

Die Charaktere sind lebendig gezeichnet. Sie sind sehr vielseitig und vielfältig. 

Amber muss man einfach lieben. Sie hat es manchmal nicht einfach, als einzige Nichthexe in der Familie Sand, die nur eine Liebesfinderin ist, an unterster Stelle der Magiebegabten steht. Ihre Entwicklung war schön zu beobachten. Denn alles ändert sich, als Charlie in ihr Leben tritt. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Freundin seines Vaters.

Charlie mochte ich unheimlich gerne. Er bittet Amber um Hilfe, als die Freundin seines Vaters verschwindet und von der er annimmt, dass sie nur hinter seinem Geld her ist. Er ist ein klasse Typ, sticht nicht vom Aussehen aus der Masse heraus, sondern bildet sich seine eigene Meinung, lässt sich nicht von den anderen beeinflussen.

Das Buch hat mich gut unterhalten und mir eine magische, zauberhaften und schöne Lesezeit beschert. Eine tolle und süße Liebesgeschichte, die aber noch viel mehr zu bieten hat. Auch wenn das Ende recht offen bleibt, hat mir die Story gut gefallen.

Fazit:

Eine magische Geschichte, ein tolles Setting und eine zauberhafte und spannende Handlung. Leseempfehlung.
★★★★☆
4 von 5 Sternen

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