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Dienstag, 10. Mai 2016

Rezension zu „Love, Kiss, Cliff“ von Kim Leopold

Rezension zu
„Love, Kiss, Cliff“
von Kim Leopold







Buchdetails
Erscheinungsdatum Erstausgabe : 15.04.2016
Aktuelle Ausgabe : 15.04.2016
Verlag : Kim Leopold
ISBN: B01DW93D2W
Anzahl der Seiten: 402 Seiten









Inhalt:

Ein Nerd mit Schokoladenaugen, ein verletzlicher Draufgänger und ein Musiker mit rauchiger Stimme – wen wird sie lieben, wen küssen und wen über die Klippe stoßen? An Ablenkung fehlt es Meredith nicht, als sie nach dem Tod ihrer Mutter in die Stadt zieht, die niemals schläft. Zwischen Sonnenaufgängen und Tänzen bei Kerzenschein versucht sie, ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben. Doch das ist gar nicht so leicht, wenn ein totes Mädchen zwischen ihr und ihren Mitbewohnern steht und ihr Dad nach jahrelanger Funkstille versucht, eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Wie kann sie da noch an die Liebe denken?

Meine Meinung:

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Der Schreibstil ist einfach und locker, sehr angenehm, schnell und leicht zu lesen. Die Seiten sind nur so dahingeflogen, was vor allem durch die angenehm kurzen Kapitel bedingt war.

Ab und zu haben sich ein paar Rechtschreib- und Gramatikfehler eingeschlichen, was mich ein bisschen gestört hat.

Sowohl die Umgebung, als auch die Charaktere waren sehr detailliert beschrieben und wirkten sehr lebendig.

Mer war mir sofort sympathisch. Sie ist eine starke junge Frau, die ein völlig neues Leben beginnt. Die Beziehung zu ihrem Vater war zu Beginn sehr angespannt. Doch im Laufe der Geschichte haben sie sich besser kennengelernt und Missverständnisse aus dem Weg geräumt.

Besonders Jamie hat es mir angetan, den ich überhaupt nicht als Nerd empfand.

Aber auch Ash war ein total lieber Kerl, für den ich echtes Mitgefühl entwickeln konnte. Für mich war er von Anfang an ein toller brüderlicher Freund für Mer.

Die Geschichte um Rose war sehr geheimnisvoll und wurde immer mysteriöser. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, um die Spannung nicht vorwegzunehmen.

Die Gefühle, das Knistern, das ich bei Liebesromanen so wichtig finde, konnte ich hier deutlich spüren. Ich konnte mir Mer fühlen, leben, trauern, lachen, weinen, hoffen und lieben.

Die Entwicklungen, die Veränderungen gewisser Personen gingen mir vor allem am Ende etwas zu schnell und ohne Grund vonstatten. Es war teilweise etwas zu viel.

Ansonsten hat mich die Geschichte gut unterhalten und mir ein paar schöne Lesestunden beschert.

Fazit:

Ein gelungener Debütroman, der mir trotz kleinerer Schwächen eine schöne Lesezeit beschert hat. Leseempfehlung.

★★★★☆
4 von 5 Sternen

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