Sonntag, 3. November 2019

My Reading Week # 44/19


Hallo Ihr Lieben,


der November hat Einzug erhalten und damit auch meine Aktion "Mit Büchern durch den Winter". Ich habe tolle Bücher aus allen Genre und tolle Autoren, die an der Aktion teilnehmen.

Auch werde ich euch in den kommenden Wochen viel Bücher und Autoren mit meiner dauerhaften Aktion "10 Tatsachen zu..." vorstellen. Meine Autorensuche bei der Bloggerbörse war ein voller Erfolg. Es haben sich so viele Autoren gemeldet, die gerne auf diese Weise etwas über sich und ihr Buch erzählen möchten.
Meine Aktion für den Februar "Love is in the Air" steht ach schon, auch hier wollten sehr viele Autoren teilnehmen, doch da die Aktion auf den Februar beschränkt ist, musste ich leider einigen absagen. 
Eine weitere dauerhafte Aktion wird im kommenden Jahr meine "It's TeaTime" sein. Jeden Sonntag wird ein Protagonist bzw. ein Pärchen bei mir zum Tee vorbeikommen. Auch hier war der Run riesig.

Die Lesewoche war für mich wieder erschreckend, aufgrund der wenigen Bücher, die ich gelesen habe. 

Already Read:


Ich habe in dieser Woche 4 Bücher beendet. 

„Wildherz“ von Diana Wintermeer - Ich mag die Liebesromane der Autorin unheimlich gerne. Die Handlung hat mir, bis auf ein paar wenige Längen, sehr gut gefallen. Wir begleiten Jim und Manou bei ihrer langsamen Annäherung. Die Geschichte kommt ohne große Action und Dramen sowie Nebenfiguren aus, sie trotz ihrer Ruhe zu berühren und zu fesseln. Jims Einsiedlerleben im Wald wird eindringlich beschrieben. Ich hatte seine Hütte, den See, den Wald vor Augen und konnte mich gut dorthin träumen. 4/5 Sternen


„LOST IN RIDGE VALLEY: (UN)GEPLANT VERLIEBT“ von Erin J. Steen - Die Handlung und deren Verlauf haben mir gut gefallen. Es gibt einige unvorhersehbare Wendungen, Missverständnisse und Geheimnisse, mit denen ich nicht gerechnet habe. Tara hat e smir am Anfang nicht leicht gemacht. Sie wirkt sehr hochnäsig. ABer im Laufe der Handlung ist sie mir immer mehr ans Herz gewachsen. 4/5 Sternen


„Ein kleines bisschen Liebe“ von Kim Henry - Die Handlung und deren Verlauf haben mir gut gefallen, ebenso konnte mich das Setting überzeugen. Die Geschichte ist eher ruhig in ihrem Verlauf, die Spannung kommt von Innen, den Emotionen, den Entwicklungen der Charaktere. Sie ist unaufgeregt und kommt ohne Drama oder überspitze Inszenierungen aus und vermag es dennoch zu fesseln. 4/5 Sternen  



„Covent Garden im Schnee“ von Jules Wake - Das Buch hat mich ganz gut unterhalten, eine schöne Geschichte mit tollen Ansätzen, aber zu wenig Weihnachtsstimmung. Aufgrund des Covers habe ich eine schöne Geschichte mit winterlichem Flair erwartet, aber leider nicht bekommen. Es gab zwar Schneefälle und Weihnachtsshopping, war mir aber nicht genug. 3,5/5 Sternen




Want to Read:

Kommende Woche möchte ich zuerst einmal 
„Ich werde dich finden“ von Alina Schüttler sowie 
„Der Kater unterm Korallenbaum, oder: Wünschen will gelernt sein“ von Christina Löw beenden.


Außerdem möchte ich gerne 
Alabasterball: Der Fluch der letzten Küsse“ von Beatrix Gurian, „Wenn die Chemie stimmt“ von Maria.C. Brosseit sowie Highschool Sweetheart. Immer wieder zurück zu dir von Joan Darque lesen.


Das war's für diese Woche.


Einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche

Eure Christine

Samstag, 2. November 2019

10 Tatsachen zu "Nur eine Petitesse" und Anja Gust


Hallo Ihr Lieben,

heute habe ich "10 Tatsachen zu "Nur eine Petitesse" und Anja Gust für euch:

1. Nach meinem im vorigen Jahr in St- Moritz verbrachten Winterurlaub, wurde ich wiederholt zu meinen Eindrücken befragt und ob es sich überhaupt lohnt, dorthin zu fahren. Dort würde einem ja doch nur das Geld aus der Tasche gezogen, denn die Schweiz wäre auch nicht mehr das, was sie mal war. Bisher verwies ich dazu stets auf den Polyglott, da ich mich nicht als Reiseführer berufen fühlte. Wenn ich aber jetzt gefragt werde, wieso ich dann ausgerechnet darüber einen Roman geschrieben habe, muss ich doch etwas tiefer ausholen und Dinge ansprechen, die nicht im Polyglott stehen. Am besten mit einem kleinen Resümee ganz persönlicher Eindrücke.
Bild: Pibybay

2. Weiß der Teufel, was mich ritt. Aber nach dem Motto, wenn schon, denn schon, gönnte ich mir damals einige Tage Urlaub in einem Nobelhotel der Superlative. Man frage mich jetzt bitte nicht nach dem Preis, sonst hielte man mich womöglich für verrückt! Ich tat das weniger aus meinem zuweilen noch jugendlichem Übermut heraus, noch aus dem krankhaften Bestreben einer persönlichen Aufwertung. Vielmehr war es meiner unerklärlichen Neugier geschuldet, nur einmal in die Welt der sog. Reichen und Schönen zu schnuppern und sei es um die Gefahr meines persönlichen Ruins. Natürlich ist das nichts weiter als ein Klischee, was zu meiner Enttäuschung nicht einmal bedient wurde. Und doch machte ich dabei ein paar erstaunliche Beobachtungen, die mich letztlich zu meinem Büchlein trieben.

3. Es begann bereits beim Einchecken, als man meinen Ausweis verlangte und mich von oben bis unten abschätzig maß. Angeblich zur Ausfüllung der Formalitäten, wie es hieß, in Wahrheit jedoch, um meine Bonität zu überprüfen – etwas, was hierzulande in dieser Form unüblich ist. Natürlich wurde auch sofort eine Kaution in Höhe von schlappen 1000 Euro fällig. Mein ‚american express‘ akzeptierte man nicht oder genauer, war ihnen zu popelig. Mag sein, dass mein verwachsenes T-Shirt und die zerschlissenen Jeans dazu beitrugen. Auch mochte sich meine Ente, mit der ich mich in der Wendeschleife vor dem Hotel zwischen die dicken Bentleys und Daimlers drängelte, nicht gerade en vogue erschienen sein. Aber was kümmerte es mich? Selbst für jemanden, der sonst in strenger Ökonomie lebt wie ich, darf doch wohl auch mal ein Ausbruch erlaubt sein.

4. Als mich dann noch das säuerliche Gesicht des Portiers ernüchterte - übrigens ein beleibter Herr, der mit seinem goldbetressten Ornat und der viel zu großen Mütze eher einem Zirkusdirektor glich und vom vielen Handaufhalten bereits einen Krampf in der Rechten bekommen hatte - konnte ich mich nicht enthalten, ihn etwas auf Rätoromanisch zu fragen. Ich hatte eigens dafür ein paar Sätze gelernt. Natürlich überforderte ich ihn damit. Und als dabei noch mein Kaugummi in einer großen Blase zerplatze, entgleiste sein Gesichtsausdruck vollkommen. Somit stand fest, ein Roman ohne Portier, wäre ein absolutes No-go.

5. Im Foyer begegnete ich vielen Gästen, unter ihnen auch einige sehr exaltierte Damen mit aufgespritzten Lippen und kleinem Hündchen an der Leine. Vor lauter Überheblichkeit bekamen sie kaum den Mund auf und hielten den Eingangsbereich offenbar für eine Art Catwalk. Ihnen allen war gemein, dass sie botoxbedingt nur milde lächelten, aus Furcht vor dem Platzen ihrer Masken. Wenn sie doch mal etwas sagten, blieben sie sehr einsilbig und geistig träge. Als sie mich sahen, guckte sie nur befremdet drein nach dem Motto: Wer hat denn die hier reingelassen, worauf ich jedes Mal mit einem dummen Grinsen reagierte. Und siehe, damit war die Figur meiner Lola geboren.
Cover: Pixabay

6. Dann aber traf ich am folgenden Abend im dortigen Casino, wo ich schon immer mal hinwollte, auf eine überaus merkwürdige Gestalt. Dabei handelte es sich um einen netten Herrn, der sich mir als Eventmanager vorstellte oder so was in dieser Art. Was genau, blieb aufgrund seiner verworrenen Umschreibung unklar, ließ mich aber ahnen, dass er es faustdick hinter den Ohren hatte. Allein die Art seiner Bewegungen und Gesten wirkten wie einstudiert. Mit vielen schönen Reden und vor allem einem strahlenden Lächeln, was irgendwie einer Mischung an die längst verblichenen Vico Torriani und Rudolf Prack gleichkam, schwärmte dieser Filou von den Vorzügen dieses Hauses und wurde nicht müde, mich in jeder nur erdenklichen Form zu umgarnen. Als ich ihm aber gestand, nur eine Studentin zu sein, die zurzeit von Bafög lebt und das Erbe der Oma verprasst, schwächte sich sein Lächeln merklich ab. Selbst sein zu Beginn noch so charmantes Gehabe wich zunehmend einer fahrigen Gereiztheit, ja sogar Empörung, wieso ich ihn überhaupt noch länger die Zeit raube. Er sagte das zwar nicht, ließ es mich aber spüren, vor allem, als er plötzlich aufsprang, um einer gerade eintreffenden älteren Dame mit einem teuren pelzverbrämten Mantel beim Schieben ihres Rollators zu helfen. Aus Verärgerung darüber, rief ich ihm noch nach, für ähnlich gelagerte Arrangements künftig ein stärkeres Mundwasser zu benutzen, was er aber zu meinem Bedauern nicht mehr hörte. Kurzum – ein Lackaffe par excellence! Wer mein Buch liest, wird sofort erraten, welche (Steil)Vorlage er mir für eine ganze bestimme Nebenfigur bot. Sie fängt mit E an und hört mit i auf. So viel schob mal vorab.

7. Als ich am nächsten Morgen im Restaurant dinierte, wurde ich dann tatsächlich Zeuge einer sehr unschönen Szene. Eine der dortigen Bediensteten, ein noch sehr junges Mädel von höchstens zwanzig Jahren, mir dunklen schütterem Haar und einem auffallend blassen Gesicht, kippte aus Versehen ein Kaffeekännchen um und beschmutzte damit das Kleid einer dort sitzend älteren Dame – übrigens der mit dem Rollator. Obwohl der Maitre sogleich herbeieilte und sich untröstlich zeigte, war die Betroffene nicht zu beruhigen. Fortwährend kreischte sie und rief übelste Schimpfworte aus. Es endete damit, dass das arme Mädchen vor Ort aufs Übelste abgekanzelt wurde, was diese Dame sichtlich genoss. Die Figur der Rosanna war geboren. Ich konnte mich natürlich nicht enthalten, dieser alten Ziege beim Hinausgehen noch den Finger zu zeigen. Aber bei mir verzichtete sie auf weiteres. Das wollte ich ihr auch geraten haben.

8. Während die Figuren des Alfredo und Lola, sowie Fioretta rein fiktiv sind, haben der Baron und Maurice wiederum Vorbilder. Hierzu sei last, but not least ein älterer Herr erwähnt, der mir gleich am ersten Abend aufgefallen war. Er saß an einem Einzeltisch etwas separat platziert und schien keinen Wert auf irgendwelche Kontakte zu legen. Stets war sein Blick hartnäckig zum Fenster hinausgerichtet, als wollte er damit seinen Abstand zu anderen Gästen bekunden. Er trug einen sehr noblen Anzug, ich denke von Brioni oder Armani, dazu eine auffällige Designerbrille, und der an seiner Linken prangende Ring mit dem großen grünen Stein war bestimmt auch nicht gerade billig. Er wirkte würdevoll und gemessen, hatte eine überaus straffe Haltung und lächelte nie. Auch erschien er mir gedanklich ständig abwesend und es ließ sich nicht sagen, ob er an etwas dachte, Pläne schmiedete oder irgendwelchen trüben Gedanken nachhing. Einmal jedoch, es war an meinem letzten Abend, schaute er plötzlich zu mir rüber, und dass ausgerechnet als ich niesen musste. Oh Gott, war mir das peinlich, zumal ich danach den Anflug eines leichten Lächelns in seinem Gesicht bemerkte. Darüber verärgert, zeigte ich ihm die Zunge, worauf er nun erst recht loslachte und das so heftig, dass er Mühe hatte, die Contenance zu wahren. Da erklang sowohl ein haha und ein hoho und seine Augen wurden zu winzigen Schlitzen. Wiederholt hieb er sich aufs Knie, so das selbst andere Gäste auf ihn aufmerksam wurden. Damit war der Abend für mich gelaufen. Ich sprang auf und flüchtete heulend auf mein Zimmer. Ich musste ohnehin noch meine Koffer packen. Da ich aber irgendwie darüber nicht zur Ruhe kam, lief ich ins Bad und zeigte mir im Spiegel die Zunge. Und siehe – sie war blau. Kein Wunder. Ich hatte zuvor Waldheidelbeeren gegessen. Aus Rache für diesen selbstverschuldeten Fauxpas belegte ich in die Figur des Barons mit seinen Zügen und dichtete ihn nur alles erdenklich Böse an. Das hat er nun davon – dieser Affe.
Bild: Pixabay

9. Doch damit nicht genug. Als ich am nächsten Morgen auscheckte, lief ich ihm unten im Foyer noch einmal über den Weg. Natürlich bemerkte er mich nicht oder wollte es nicht. Auffällig war nur, dass draußen in der Wendeschleife ein dunkler Royce auf ihn wartete. Nachdem der Portier sofort die Tür vor ihm aufriss und einen Bückling fast bis zum Boden machte, geleitete ihn ein noch sehr junger, überaus gutaussehender Chauffeur zum Fahrzeug. Ich hörte noch, wie er fragte: „Zum Diavolezza, Patrone?“ Woraufhin der Mann erwiderte: „Was sonst, es scheint ein herrlicher Morgen zu werden, Maurice!“

10. Das linderte meine Antiapathie etwas, denn er erschien mir plötzlich als ein Mensch, der gar nicht so war, wie er sich gab, sondern nur mal die Einsamkeit suchte, um zu sich selbst zu finden. So legte ich mir das jedenfalls zurecht. Ich kann mich aber auch irren. Erfahren werde ich es wohl nie.


Und darum geht es in dem Buch:

Von Schleswig-Holstein ins schweizerische Engadin –
die Geschichte der Sina Brodersen geht weiter.

Von wegen Kleinigkeit!
Der für den Tod ihres Liebsten Verantwortliche befindet sich noch immer auf freiem Fuß, die Justiz zeigt sich weiterhin passiv. Kein Wunder, dass Sina zur Selbstjustiz greift. Sie will Gerechtigkeit und dazu scheint ihr jedes Mittel recht. Nach dem Motto: "Friss oder stirb" setzt sie alles auf eine Karte. Dann aber trifft sie eine fatale Entscheidung.
Dunkle Geheimnisse und seelische Abgründe in einer Welt von Macht und Gewalt – ein Thriller über das Netzwerk der Mafia.
Was wird aus einem Menschen, wenn man ihm alles nimmt, was er liebt?

Das klingt doch wirklich vielversprechend. Ich hoffe, ich konnte eure Neugier auf das Buch und die Autorin wecken.

Eure Christine

Rezension zu „Ein kleines bisschen Liebe“ von Kim Henry

***REZENSIONSEXEMPLAR***
Rezension zu 
„Ein kleines bisschen Liebe“ 
von Kim Henry





Buchdetails

ISBN: 978-1698449340
Sprache: Deutsch
Taschenbuch 325 Seiten
Verlag: Independently published
Erscheinungsdatum: 12.10.2019






Inhalt:

Liebesleben? Fehlanzeige. Karriere? Eingefroren. Eine Erbschaft bringt die Wahl-Londonerin Paula Norquay zurück an den Ort, den sie für den Rest ihres Lebens hatte meiden wollen: die Orkney-Inseln im hohen Norden Schottlands. Dann eröffnet sich ihr die Chance, unter Leitung des von ihr seit Jahren bewunderten Archäologen Magnus Alexander am dortigen College ihre längst überfällige Doktorarbeit zu schreiben – und plötzlich erscheint ein Leben auf Orkney doch gar nicht mehr so fürchterlich.
Womit sie nicht gerechnet hat, sind die Gefühle, die Magnus in ihr weckt. Und je mehr sie hinter die Geheimnisse kommt, die er in sich verschließt, desto tiefer werden ihre Gefühle für ihn. Aber kann sie wirklich mit ihrem Professor eine Beziehung führen? Ganz gleich, wie sie sich entscheidet, es wird auch auf Magnus einen Effekt haben. Nur welchen?
Paula und Magnus sind entschlossen, um einander zu kämpfen. Doch nur einer von ihnen kann diesen Kampf gewinnen.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, ruhig und harmonisch, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen. Vor allem die Beschreibungen der Insel Orkney lassen Bilder vor meinen Augen entstehen und ich würde am liebsten selbst dorthin reisen.

Die Handlung und deren Verlauf haben mir gut gefallen, ebenso konnte mich das Setting überzeugen. Die Geschichte ist eher ruhig in ihrem Verlauf, die Spannung kommt von Innen, den Emotionen, den Entwicklungen der Charaktere. Sie ist unaufgeregt und kommt ohne Drama oder überspitze Inszenierungen aus und vermag es dennoch zu fesseln. Eine Geschichte über Familie und deren Schattenseiten, über traumatische Erlebnisse und die Rückkehr ins Leben, über das Davonlaufen dn Heimat und den Mut zum Neuanfang und zur Liebe.
Paulas Familienverhältnisse haben mich wirklich sprachlos gemacht. Zum Glück hat sie später ihrem Vater die Stirn geboten und die Mutter unterstützt.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und lebendig gezeichnet. Mit Paula hatte ich zwischendurch meine Probleme. Ich konnte ihre Haltung bezüglich ihrer Doktorarbeit nicht ganz verstehen. Das fand ich schon hart, dass sie alles aufzugeben bereit war für einen Mann, der ihr zugleich gesagt hat, dass er sie nie so lieben würde wie seine verstorbene Frau. Doch zum Glück gab es noch eine gute Wendung. Das ist der einzige kleine Punkt, der mir nicht ganz zugesagt hat. Ansonsten eine tolle Story und tolle Charaktere.

Eine schöne Geschichte, die mich gut unterhalten hat und deren fantastische, raue Kulisse mich vollkommen eingenommen hat.

Fazit:

Eine schöne Geschichte vor einer grandiosen Kulisse. Leseempfehlung.
★★★★☆
4 von 5 Sternen

Rezension zu „Covent Garden im Schnee“ von Jules Wake

***REZENSIONSEXEMPLAR***
Rezension zu 
„Covent Garden im Schnee“ 
von Jules Wake
Cover: Knaur





Buchdetails

ISBN: 9783426523926
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 416 Seiten
Verlag: Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.10.2019







Inhalt:

Endlich hat Tilly Hunter ihren Traumjob als Maskenbildnerin am Londoner Opernhaus. Dummerweise hasst sie alles, was mit Technik zu tun hat, so inbrünstig, wie sie alles Kreative liebt. So kommt es, wie es kommen muss: Durch eine Unachtsamkeit legt Tilly die Server des Opernhauses lahm und wird dazu verdonnert, sich vom neuen IT-Chef Marcus Walker schulen zu lassen. Zwar sieht Markus in seinen schicken Business-Anzügen ganz ansehnlich aus, aber seine super-seriöse Art ist zum Verrücktwerden! Bald sind die Maronen-Stände in Tillys heiß geliebtem Covent Garden nicht mehr das Einzige, das Funken fliegen lässt …

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, ruhig und unaufgeregt, schnell und flüssig zu lesen.

Die Handlung und deren Verlauf haben mir gut gefallen. Allerdings hätte ich mir mehr weihnachtliche Atmosphäre und romantische Stimmung gewünscht. Die Einblicke in die Welt des Theaters, hinter die Kulissen waren interessant, manchmal aber etwas zu ausführlich. Mehr zwischenmenschliche Töne hätte ich bevorzugt. Manche Szenen haben sich etwas in die Länge gezogen.

Normalerweise mag ich keine Dreiecksgeschichten oder Geschichten über Beziehungen, in denen sich ein Partner anderweitig umschaut. Aber hier wirkte Tillys langsame Annäherung an Marcus nicht falsch. Sie entwickelte sich natürlich aus der Situation heraus. Felix wirkte auch nicht unbedingt sympathisch, es war klar, dass er etwas verheimlicht und in der Beziehung der beiden etwas falsch läuft. Die Liebesgeschichte schritt sehr langsam voran, andere Themen standen mehr im Vordergrund. Spannung kam durch die Hindernisse und Probleme im Theater auf.

Das Buch hat mich ganz gut unterhalten, eine schöne Geschichte mit tollen Ansätzen, aber zu wenig Weihnachtsstimmung.

Fazit:

Eine schöne Geschichte mit kleinen Schwächen.
★★★★☆
3,5 von 5 Sternen

Freitag, 1. November 2019

Mit Büchern durch den Winter ~ "Coldfire - Wächter der Illusion" von Katrin Gindele


Den Auftakt zu meiner Winteraktion macht heute Katrin Gindele mit "Coldfire".


Cold Fire - Wächter der Illusion, ist der 1te Teil der Fire Trilogie und spielt im Winter. Das Buch erzählt die Geschichte von Logan und Lara, die sich am College kennenlernen und Hals über Kopf ineinander verlieben. Logan ist kein Mensch und ihm ist es strengstens verboten eine andere Beziehung zu einem Menschen einzugehen als die ihm vorbestimmte. Trotz aller Widrigkeiten kann Logan seine Lara nicht vergessen und bringt sie damit schlussendlich in große Gefahr.

Was das Besondere an der Geschichte ist, dafür würde Katrin gerne die Worte ihrer Leser verwenden:
Die Geschichte ist erfrischend anders, weil es diese Art von Wesen noch nicht gibt. Es ist etwas völlig Neues und das macht die Story so einzigartig.
Und hier ein paar kleine Ausschnitte aus "Coldfire":
 "Bist du . . . gefährlich?" "Nicht für dich." "Aber du könntest gefährlich werden?" "Wenn es sein muss, ja."
 "Aber du hast keine scharfen Krallen und Reißzähne oder sowas in der Art?" "Nicht, dass ich wüsste." "Was bist du?" "Ich bin ein Secutor."

Wenn Liebe den sicheren Tod bedeutet, würdest du dafür sterben?
Da ich in meiner Winteraktion auch ein paar jahreszeitgemäße Themen, Ratschläge und Tipps einbringen möchte, hat die Autorin in ihrer Ideenkiste gekramt und folgendes für euch herausgesucht.


Bild: Pixabay
Katrins winterlicher Ausflugstipp:
Rothenburg ob der Tauber - Käthe Wohlfahrt. Das ist eine kleine Mittelalterliche Stadt, dort gibt es Geschäfte, die das ganze Jahr über Weihnachten haben. Wirklich ein magischer Ort.
Was passt besser zum kalten Winter als ein leckerer warmer Kakao?
Bild: Pixabay
Katrin hat eines ihrer Lieblings-Winter-Rezepte rausgesucht:

Eigentlich ist es kein richtiges Rezept, dazu braucht man nicht viel.

Heiße Milch mit zwei Esslöffel Kakao verrühren, dann einen Esslöffel Nutella oder wahlweise auch andere Schokolade unterrühren. Wer möchte, mit Sahne, Schokosplitter, Karamelsoße oder Marshmallow garnieren und/oder mit einer Prise Zimt bzw. Pumkin Spice bestreuen.
Fertig ist die Winterschokolade!

Vielen Dank liebe Katrin für deine Kooperation.

Ein schöner winterlicher Einstieg, ich hoffe, ich konnte euch das Buch etwas näher bringen und euer Interesse wecken.

Am 04.11.2019 geht es mit "Stahllilie und der mechanische Löwe" von Katherina Ushachov weiter. 

Eure Christine

Rezension zu „Die Glücksbäckerei – Die magische Rettung“ von Kathryn Littlewood

Rezension zu
„Die Glücksbäckerei – Die magische Rettung“
von Kathryn Littlewood
Cover: Fischer





Buchdetails

ISBN: 9783737340236
Sprache: Deutsch
Fester Einband 368 Seiten
Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch
Erscheinungsdatum: 22.09.2016

Teil 5 der Reihe "Die Glücksbäckerei"





Inhalt:

Rose und ihre Familie haben ein Geheimnis. In ihrer Glücksbäckerei backen sie mit Hilfe des alten Familienbackbuchs magische Kuchen, Törtchen und Plätzchen.

Tante Lily ist entführt worden! Klar, dass sich Rose mit ihren Brüdern sowie Katz und Maus sofort auf den Weg macht, Lily zu befreien. Getarnt als Boygroup »No Direction« schaffen die Glücksbäcker es, sich in das von Graf Caruso beherrschte Fürstentum einzuschleusen, wo Lily bei Wasser und Pumpernickelmuffins im Kerker schmort. Doch bevor Meisterbäckerin Rose mit Hilfe von magischen Seht-mich-nicht-Knoten nicht nur Lily, sondern das komplette von Caruso unterdrückte Fürstentum befreien kann, müssen sie und ihre Brüder erst einmal vor ausverkauftem Hause einen »No Direction«-Auftritt meistern. Zum Glück gibt es Singwerkekse und eine echt geniale Show-Idee ...

Meine Meinung:

Auch der mittlerweile 5. Teil der Reihe "Die Glücksbäckerei" konnte mich gut unterhalten. Ich mag die Geschichten rund um Rose und ihre Familie sehr gerne.

Der Schreibstil ist leicht verständlich, altersgerecht, gut und flüssig zu lesen, so dass die Seiten nur so dahin fliegen.

Eine neue Herausforderung wartet auf Rose, die natürlich Unterstützung von Familien und Freunden erhält. Tante Lily muss gerettet werden. Eine Reise nach Italien in die Stadt San Caruso beginnt und nimmt ihren Lauf. Der Schwerpunkt der Geschichte liegt diesmal auf der spannenden, ideenreichen Rettung der Tante, das Backen rückt etwas in den Hintergrund, obwohl natürlich dennoch kreative Rezepte kreiert werden.

Die Charaktere entwickeln sich von Buch zu Buch weiter. Rose wird älter, reifer und selbstbewusster. Das ist ihrem Verhalten deutlich anzumerken, auch in den Beziehungen zu den anderen Figuren.

Wieder eine tolle Geschichte zum Mitfiebern, die mich gut unterhalten und mir eine spannende und schöne Lesezeit beschert hat.

Fazit:

Eine magische und spannende Reihenfortsetzung. Leseempfehlung.
★★★★☆
4 von 5 Sternen

Mit Büchern durch den Winter


Gestern ist meine Herbstaktion zu Ende gegangen und heute geht es direkt weiter mit meiner Winteraktion. Ich konnte viele tolle Autoren gewinnen. Von Kinderbüchern, über Fantasy, Märchen und Krimis bis hin zu Liebesgeschichten und Weihnachtsgeschichten erwartet euch bis in den Januar hinein so einiges. Geschichten, die in eisigen Gefilden spielen, auf kalten Planeten oder in irgendeiner Form den Winter thematisieren.

Also seid gespannt, heute Abend geht es los mit Katrin Gindele und "Coldfire".