Montag, 2. Oktober 2017

Rezension zu „Iceland Tales 1: Wächterin der geheimen Quelle“ von Jana Goldbach



Rezension zu
„Iceland Tales 1:
Wächterin der geheimen Quelle“
von Jana Goldbach


Cover: Impress




Buchdetails

Erscheinungsdatum Erstausgabe : 07.09.2017
Aktuelle Ausgabe : 07.09.2017
Verlag : Impress
ISBN: 9783646602616
E-Buch Text 316 Seiten
Sprache: Deutsch








Inhalt:

**Wenn Märchen und Sagen lebendig werden …** 
Hannah Johnson liebt die Sonne und das Meer. Doch als ihre Eltern das Haus ihrer Großmutter erben, ist die 17-jährige Schülerin schon bald dazu gezwungen, ihrem geliebten Sonnenschein-Staat Florida Lebewohl zu sagen und in ein Land auszuwandern, das ihr mehr als nur fremd vorkommt: Island. Die Insel der Vulkane, der malerischen Landschaften und des unbeständigen Wetters. Erst durch Kristján, ihren sympathischen Nachbarn, beginnt Hannah, auch die schönen Seiten der Insel kennen und lieben zu lernen. Doch auf Island ist nicht alles so, wie es scheint, und das erfährt sie nicht zuletzt durch Jarek. Der blauhaarige Punk aus ihrer Klasse versucht eindeutig, etwas zu verbergen, von dem Hannah bisher nur in Märchen und Legenden gehört hat… 

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm, anschaulich, detailliert, schlicht und einfach, aber dennoch magisch anziehend, locker, flüssig und schnell zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

Die Handlung, deren Entwicklung und Verlauf haben mir sehr gut gefallen. Die Geschichte beginnt im sonnigen Miami und führt uns dann ins regnerische und eisige Island. Auch wenn noch nicht allzu viel passiert ist, kaum actionreiche Momente vorhanden waren, wir nur langsam an die magischen Geschehnisse herangeführt wurden, haben dennoch viele Geheimnisse, Rätsel und unvorhersehbare Ereignisse die Spannung hoch gehalten. Die Geschichte hat mich von Kapitel zu Kapitel mehr gepackt, meine Neugier geweckt und Spekulationen hervorgerufen. Mehr und mehr bin ich in die Handlung eingetaucht. 

Das Setting gefällt mir unheimlich gut. Die Umgebung, die Insel werden sehr anschaulich und detailliert beschrieben, lassen aber dennoch Platz für eigene Vorstellungen. So wirken die Beschreibungen weder langweilig noch langatmig, sondern genau richtig, um ein wundervolles Bild vor den Augen des Lesers entstehen zu lassen. Die Rundreise, die Hannah mit ihren Eltern unternimmt, hat ein eindrucksvolles Bild von Island gezeichnet.

Auch die Verknüpfung der realen Welt mit ihren Traditionen, der Kultur und den Menschen mit der Fantasywelt der Elfen, Feen, Kobolde, Nixen und Lichtmahre ist sehr gut gelungen und biete eine schöne Mischung. Die beiden Welten sind zwar erst recht spät aufeinandergetroffen und wurden spät offenbart, aber das Ende lässt mich mit Spannung und großen Erwartungen zurück. 

Die Figuren sind sehr facettenreich, unterschiedlich und auch ungewöhnlich gezeichnet. Sie bringen durch ihre Vielseitigkeit viel Abwechslung und Lebendigkeit in die Handlung.

Viel mehr möchte ich über die Charaktere gar nicht verraten. Es gibt Figuren, die man von Beginn an sofort mag, es gibt die, denen man zuerst etwas ablehnend gegenübersteht, die einen dann doch überraschen, es gibt die leicht verrückten und auch die unsympathischen, die sich vielleicht auch erst später offenbaren. Eine bunte und unterhaltsame Mischung.

Der Reihenauftakt hat mir sehr gut gefallen, mich gepackt und gefesselt, mi eine spannende und unterhaltsame Lesezeit beschert. Ich freue mich auf die Fortsetzung und darauf, noch tiefer in die isländische Sagen-, Mythen- und Legendenwelt einzutauchen.

Fazit:

Ein schöner, interessanter und magischer Auftakt einer Fantasy-Reihe vor einer traumhaften Kulisse. Absolute Leseempfehlung!

★★★★★
5 von 5 Sternen

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