Mittwoch, 9. August 2017

Rezension zu „MeeresWeltenSaga 3: In den endlosen Tiefen des Atlantiks“ von Valentina Fast


Rezension zu 
„MeeresWeltenSaga 3: 
In den endlosen Tiefen des Atlantiks“ 
von Valentina Fast

Cover: Impress



Buchdetails

Erscheinungsdatum Erstausgabe : 06.07.2017
Aktuelle Ausgabe : 06.07.2017
Verlag : Impress
ISBN: 9783646603170
E-Buch Text 315 Seiten
Sprache: Deutsch








Inhalt:

**Hüte dich vor dem Gesang der Sirenen**
Farbenprächtige Seepferde und verborgene Unterwasserschätze. Auch wenn Adellas zum Greifen nahe liegende Chance, wieder zum Menschen zu werden, mit dem Kampf im Pazifikmeer zunichte gemacht wurde, gibt sie die Hoffnung nicht auf. Denn es gibt noch ein weiteres Königreich unter Wasser, in dem sie fündig werden könnte. Seine Könige sind jedoch nicht ohne und gewähren keine Hilfestellung, ohne ein besonderes Geschenk zu erhalten. Daher macht sich die neugeborene Meerjungfrau auf den Weg zum gefährlichen Bermudadreieck, um einen seltenen Schatz zu finden. Unter ihren neuen Gefährten befindet sich auch diesmal der undurchdringliche Nobilis, dessen Gegenwart sie mehr verunsichert, als sie es jemals zugeben würde.

Meine Meinung:

Dies ist der dritte Teil der Teil der "MeeresWeltenSaga".

Das Cover ist wunderschön und hat  - wie schon die ersten Teile - sofort meine Aufmerksamkeit erregt. Obwohl ich kein Cover-Käufer bin.

Der Schreibstil ist einfach, ruhig, aber flüssig zu lesen. Ich finde dieser Teil hat sich etwas gezogen, war teilweise etwas langatmig, der Erzählstil ging zu ehr ins Detail.

Der Wiedereinstieg ist mir sehr leicht gefallen. Die Geschichte beginnt direkt im Anschluss an die Ereignisse des zweiten Teils. Ohne lange Vorgeschichte tauchen wir erneut in die Fantasiewelt ein.

Dieser Teil konnte mich leider gar nicht so überzeugen wie die Reihe bisher. Er war sehr unspektakulär, zu ruhig, teilweise einfach nur langweilig und hat sich streckenweise sehr in die Länge gezogen. Es ist einfach nichts passiert. Eine ewige Reise durch die Unterwasserwelt. Es gab lediglich zwei, drei Spannungsmomente. Weitere Rätsel wurden aufgeworfen, aber kaum Fragen und Geheimnisse gelüftet. 

Das Setting fand ich sehr interessant gewählt und beeindruckend. Ich habe mich in der Unterwasserwelt gleich wohlgefühlt, habe gestaunt, auch wenn sie dem Leben auf der Erde sehr ähnlich ist. Dies hat mich allerdings nicht gestört. Ich habe das Lesen einfach genossen. Sowohl die Umgebung als auch die Charaktere sind sehr detailreich gezeichnet. Dadurch in ein schönes Bild vor meinem inneren Auge entstanden und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Nicht zu vergessen den Umweltaspekt, die Verschmutzung der Meere, der hier auch thematisiert wird und zum Nachdenken anregt. Wenn er auch nicht in so erheblichen Maß eine Rolle spielt wie zuvor. 

Die Charaktere sind sehr liebevoll gestaltet, detailliert beschrieben. Die vielen Figuren, die hier eine Rolle spielen, waren zwar zahlreich, haben mich aber nicht verwirrt. Wir treffen auf bekannte Figuren, aber auch neue Charaktere bereichern die Handlung. Die Truppe wächst immer mehr zusammen. Dies hat mir sehr gut gefallen.

Nobilis und Marus sind mir beide ans Herz gewachsen, auch wenn die Brüder noch so unterschiedlich sind. Adellas Handeln und Denken ist immer noch von dem Wunsch bestimmt, einen Weg zurück zu finden. Dennoch kann sich gegen ihre Gefühle Noblis gegenüber nicht wehren. die weit über Freundschaft hinausgehen.

Ich habe das Buch nicht ganz so genossen wie die bisherigen Teile, es hat sich einfach zu sehr gezogen, brachte zu wenige neue Erkenntnisse und kaum spannungsreiche und überraschende Momente. Ich hoffe, dass das Potential im nächsten Teil wieder voll zur Geltung kommt.

Fazit:

Dieser Teil war sehr ruhig und spannungsarm und konnte mich deshalb nicht so packen wie die ersten Teile.

3 von 5 Sternen

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