Mittwoch, 30. August 2017

Rezension zu „Eisaugen. Der Weg zu dir“ von Simone Gruber



Rezension zu 
„Eisaugen. Der Weg zu dir“ 
von Simone Gruber


Cover: Oetinger34



Buchdetails


Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.03.2017
Aktuelle Ausgabe : 01.03.2017
Verlag : Oetinger34
ISBN: 9783959270731
E-Buch Text 261 Seiten
Sprache: Deutsch 









Inhalt:

Warum musste ausgerechnet Cousin Fritz in den Sommerferien zu Besuch kommen? Charlotte gibt sich große Mühe, das Geheimnis ihrer seltsamen Augen vor Fritz, den sie überhaupt nicht ausstehen kann, zu verbergen. Doch dann passiert es: Ihre Mutter verschwindet in einem Drehspiegel, angelockt von eisigen, blauen Augen, die Charlotte einen Schauer über den gesamten Körper jagen! Ihr bleibt nichts anderes übrig, als sich gemeinsam mit Fritz auf eine gefährliche Suche zu begeben – in die Zeit ihrer Urururahnen. Was sie dort erwartet, ist nicht nur zutiefst erschreckend, sondern auch schön. Eine romantische Zeitreise voller dunkler Familiengeheimnisse.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, der jugendlichen Zielgruppe entsprechend leicht und locker, schnell und flüssig zu lesen.

Das Setting hat mir sehr gut gefallen. Gemeinsam mit Charlotte und Fritz reisen wir durch einen Spiegel in die Vergangenheit. Die Zustände und Lebensweise des 19. Jahrhundert werden auf dem Gut fundiert dargestellt, geben einen umfassen Überblick, verlieren sich aber nicht in zu vielen Einzelheiten.

Die Handlung war spannend, überraschte durch unvorhersehbare Momente und schlug manchmal Richtungen ein, mit denen ich nicht gerechnet habe. Manches war allerdings auch vorhersehbar, was mich aber nicht gestört hat. Der magische Zauber, die Spiegel, die Kraft und Macht der Augen und das Familiengeheimnis waren lebhaft und spannend dargestellt. Das Gesamtbild war stimmig. Man muss allerdings immer vor Augen haben, dass es sich hier um ein Jugendbuch ab 12 Jahren handelt.

Einzig die angedeutete Romantik habe ich vermisst. Es gab kaum erkennbare Andeutungen und der letzte Satz des Buches lässt auf etwas schließen, was allerdings im Buch nicht zum Tragen kam. Das fand ich etwas schade, da ich eine absolute Romantikerin bin.

Die Charaktere waren sehr liebevoll und lebendig gezeichnet.

Charlotte meidet Spiegel, denn beim Bick hinein, passiert etwas mit ihr und ihren Augen. Augen, die zwei verschiedene Farben haben. Dann hat sie noch eine chaotische und eigenartige Mutter. Und weil das noch nicht reicht, kommt auch noch Cousin Fritz zu Besuch, vor dem alles verborgen werden muss, der keine Probleme hat und alles locker sieht. Charlotte war manchmal etwas nervig und ihre Handlungen etwas überzogen, aber eben typisch für ein 14-jähriges Mädchen. Ich habe das beste Beispiel zu Hause sitzen ;-)

Fritz wirkte im Gegensatz zu Charlotte lässig und cool, nimmt alles auf die leichte Schulter. Dabei hat auch er mit Problemen zu kämpfen.


Das Buch hat mir gut gefallen und mir eine schöne Lesezeit beschert. Ein spannendes Jugendbuch für Leser ab 12 Jahren.

Fazit:

Ein magisches und spannendes Abenteuer mit einer Reise in die Vergangenheit. Leseempfehlung.

★★★★☆
4 von 5 Sternen

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