Freitag, 21. April 2017

Rezension zu „was vom Sommer übrig ist“ von Tamara Bach


Rezension zu 
„was vom Sommer übrig ist“ 
von Tamara Bach


Cover: Carlsen


Buchdetails


Erscheinungsdatum Erstausgabe : 22.02.2012
Aktuelle Ausgabe : 22.02.2012
Verlag : Carlsen
ISBN: 9783551582423
Fester Einband 144 Seiten
Sprache: Deutsch 









Inhalt:

In diesem Sommer stimmt nichts für Louise. Die Eltern sind ihr noch fremder als sowieso schon und die Klassenkameraden auch, vor allem seit der Sache mit Paul. Und ihr eigentlich so guter Plan, den Job beim Ampelbäcker und das Zeitungsaustragen so einzurichten, dass sie die Fahrstunden schnell abhaken kann, scheitert in der Praxis kläglich. Vielleicht hätte sie zumindest ihrer Oma nicht noch versprechen sollen, auf ihren kurzatmigen Hund Bonnie aufzupassen. Und dann ist da Jana, die mitten im Hochsommer auf einem Stromkasten sitzt und einen dieser kleinen, eingeschweißten Schokokuchen isst. Und die Louise auf einmal wie ein Schatten folgt, fast so, als erwarte sie von Louise, dass sie ihr zeigt, wie man lebt.


Meine Meinung:

Diese Geschichte hat mich allerdings etwas enttäuscht. Schon der Schreibstil ist nicht sehr flüssig zu lesen, sehr abgehackt. Kurze, teilweise zusammenhangslose und unverständliche Sätze bzw. nur Satzteile reihen sich aneinander ohne einen Sinn zu ergeben.


Die Geschichte wird aus der Sicht von Jana und Louise erzählt. Allerdings folgen die Wechsel keinem Schema und es ist nicht sofort ersichtlich, in welchem Sichtmodus wir uns befinden. Teilweise war es sehr schwer zu erkennen. Dies hat nicht gerade zum Verständnis beigetragen.

Die Handlung ist sehr verwirrend, schwer verständlich, zusammenhanglos, konfus und ungeordnet. Hinzu kommt, dass kaum etwas passiert. Der Fokus liegt auf den wirren Gefühlen und den Gedankenwelten der Teenager. Ein sich immer um die gleichen Themen drehendes Karussell, das einem teilweise wirklich schwindelig werden lässt. Einen roten Faden oder eine spannende Handlung sucht man vergeblich. Alles plätschert vor sich hin.

Dabei ist das Thema und die Idee dahinter eigentlich ganz interessant - wenn man es dann mal aufgespürt hat. Für Jugendliche, die Zielgruppe, finde ich es sehr schwer hinter alles zu schauen und einen Sinn daraus zu ziehen.

Hier spielt die Hoffnung eine große Rolle. Die beiden Mädchen taten mir unheimlich leid, vor allem Jana, die von ihren Eltern gar nicht mehr gesehen wurde, da sich alles um den Bruder gedreht hat.
Die Mutter hat noch mal gemerkt, als die 13-jährige über Nacht nicht Hause kam. Wirklich erschreckend. Louisa dagegen ist in den Ferien nur am ackern: Zeitung austragen, Aushilfe beim Bäcker und pauken für den Führerschein Zwei völlig verschiedene Welten treffen hier aufeinander.
Leider hat mich die Umsetzung nicht überzeugt. Katastrophaler Stil, wenig Handlung, wirre Sätze und Gedankengänge, die mich leider nicht abholen konnten. Schade.

Fazit:

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.



☆☆
1 von 5 Sternen

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