Montag, 6. Februar 2017

Rezension zu „Ein Winter in Paris“ von Sabrina Heilmann




Rezension zu 
„Ein Winter in Paris“ 
von Sabrina Heilmann





Buchdetails


Erscheinungsdatum Erstausgabe : 24.11.2015
Aktuelle Ausgabe : 24.11.2015
Verlag : Montlake Romance
ISBN: 9781503954472
Flexibler Einband 362 Seiten
Sprache: Deutsch

 












Inhalt:

Ein schlimmer Vorfall überschattet Julies Leben. Um ihren Eltern und Schwestern nicht das Fest zu verderben, beschließt sie, Weihnachten in ihrer Wahlheimat Paris allein zu verbringen. Als sie im Schneegestöber durch die Straßen läuft, begegnet ihr ein rätselhafter, aber attraktiver Mann. Nur wenig später kreuzen sich erneut ihre Wege, dieses Mal auf beruflicher Ebene. Zwischen Jean und Julie sprühen anfänglich die Funken, doch diese Begegnung scheint unter keinem guten Stern zu stehen, denn auch Jean quälen düstere Geheimnisse der Vergangenheit.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr leicht, flüssig und schnell zu lesen. Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen.
Das Cover ist wunderschön, romantisch und passt wunderbar zur Geschichte.

Die Idee finde ich sehr schön, romantisch und magisch, genau das Richtige für die stimmungsvolle Zeit. Allerdings fand ich die Handlung teilweise etwas überladen und übertrieben. Es waren zu viele Auf und Abs, zu viel Hin und Her zu viele Wendungen. Dadurch wirkte die Handlung etwas unwirklich. Außerdem war der Grundton wirklich sehr düster und traurig.
Die leichten magischen Elemente, die hauptsächlich am Anfang und am Ende zum Tragen kommen, fand ich sehr schön.


Der Autorin ist es gut gelungen, die Emotionen der Protagonisten wiederzugeben. Der Leser geht hier gemeinsam mit ihnen auf eine Achterbahn der Gefühle.

Die Charaktere sind sehr lebendig und vielseitig gezeichnet. Sie sind sehr facettenreich, mit Fehlern und Kanten, haben ihre guten und schlechten Seiten. Auch die Nebenfiguren sind sehr vielschichtig gezeichnet und bringen viel Farbe in die Handlung. Neben den Familien der Protagonisten sind mir vor allem die alte Mieterin und Julies beide Freunde ans Herz gewachsen.

Julie hat es mir nicht immer leicht gemacht. Ich konnte mich nicht ganz mit ihr und ihrer Art anfreunden. Ihre Depressionen, ihre negative Einstellung und ihr Festhängen in der Vergangenheit empfand ich teilweise als sehr schwer.

Eine nette Geschichte mit einem Hauch Magie hebt diese Weihnachtsgeschichte etwas von anderen ab, auch wenn das Potential nicht ganz ausgeschöpft wurde.

Fazit:

Ein netter Roman, eine schöne Idee, eine magische Weihnachtsgeschichte. 

★★★☆☆
3 von 5 Sternen

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