Mittwoch, 11. Januar 2017

Rezension zu „Küss den Cowboy“ von Annie Stone




Rezension zu 
„Küss den Cowboy“ 
von Annie Stone




Buchdetails

Erscheinungsdatum Erstausgabe : 02.12.2015
Aktuelle Ausgabe : 02.12.2015
Verlag :
ISBN: B018V1AVWQ
E-Buch Text 280 Seiten 











Inhalt:

Ein Kuss sagt mehr als 1000 Worte. Lynn Stewart hat eines früh verstanden: Auch wenn man das schwarze Schaf der Familie ist, hat man nicht viele Freiheiten, wenn man zu den Royals des Südens gehört. Sie sitzt in einem Käfig, einem goldenen zwar, aber ist trotzdem gefangen. Sie sieht keinen Ausweg und macht gute Miene zum bösen Spiel. Bis sie eine Autopanne mitten im Nirgendwo hat. Der Ritter in glänzender Rüstung entpuppt sich jedoch als fluchender Cowboy, der wohl noch nie etwas von Anstand und Sitte gehört hat. Doch Bettler können nicht wählerisch sein, oder?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist lebendig und offen, detailliert, sehr flüssig und schnell zu lesen und sehr amüsant. Ein Schlagabtausch jagt den nächsten, unterhaltsame und spritzige Dialoge hinterließen ein Grinsen in meinem Gesicht.

Vor allem auch die erotischen Szenen gehen sehr ins Detail und sind sehr direkt. Dennoch sind sie trotz der vorherrschenden Dominanz sinnlich und anregend beschrieben, wirken nicht derb oder ordinär.


Das Setting hat mir überraschenderweise sehr gut gefallen. Ich kann mit Pferden eigentlich nicht viel anfangen. Der Einstieg ist mir auch nicht ganz leicht gefallen, da mich die vielen Namen von Pferden und die verschiedenen Rennen etwas überfordert haben. Es war zu viel gleich am Anfang. Aber die Umstände, das Ranchleben, die Umgebung und die Einblicke in den Rennsport waren so lebendig gezeichnet, dass es mir nach kurzer Zeit einfach nur Spaß gemacht hat, der Geschichte zu folgen und neue Erkenntnisse und Perspektiven zu gewinnen. Vor allem auch die Informationen über den Pferdesport haben mich nachdenklich gemacht und der Geschichte eine ungeahnte Tiefe verliehen.

Doch nicht nur die Liebe zwischen Mensch und Tier und das Harte Geschäft des Rennsports werden thematisiert. Auch das Familienleben, Erwartungen und Hoffnungen spielen eine Rolle. Das Ganze eingebettet in natürlicher Wild-West-Romantik und sexy Cowboys geben der Geschichte eine besondere Note.

Die Charaktere sind sehr natürlich und vielschichtig gezeichnet. Sie handeln authentisch und nachvollziehbar und bringen viel Farbe und Abwechslung in die Handlung. Auch die Nebenfiguren sind sehr detailliert und lebendig beschrieben.

Lynn mochte ich von Anfang an. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen du mit ihr fühlen. Sie tat mir zwischendurch unheimlich leid. Die Behandlung durch ihre Familie war schrecklich. Als alleinerziehende Mutter hatte sie einen schweren Stand. Dennoch ist sie stark und kämpft für ihre Träume, auch wenn das heißt, mit der Familie zu brechen. Sie hat ein großes Herz, das nicht nur für ihren Sohn und ihre Pferde schlägt.

Scott, ein rauer Naturbursche, sexy Cowboy durch und durch, bringt nicht nur Lynns Leben durcheinander. Zuerst wirkte er etwas schroff und unnahbar, doch sobald man hinter seine harte Schale geblickt hat, ist man hoffnungslos verloren.

Eine romantische und knisternde Geschichte, die mir eine schöne und unterhaltsame Lesezeit beschert hat und die schon die Weichen für den 2. Teil der Reihe gelegt hat.

Fazit:

Eine unterhaltsame und prickelnde Liebesgeschichte, die nicht nur Pferdefans auf ihre Kosten bringt. Leseempfehlung.

★★★★☆
4 von 5 Sternen

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