Donnerstag, 26. Januar 2017

Rezension zu „Demonhearts & Angelwings“ von Jana Goldbach



Rezension zu
„Demonhearts & Angelwings“
von Jana Goldbach

Cover: Impress


Buchdetails

Erscheinungsdatum Erstausgabe : 05.01.2017
Aktuelle Ausgabe : 05.01.2017
Verlag : Impress
ISBN: 9783646602609
E-Buch Text 212 Seiten
Sprache: Deutsch










Inhalt:

**Wenn die Gejagte sich in den Jäger verliebt…**  

Als Amber auf den ebenso arroganten wie gutaussehenden Gwin trifft und ihm nach seiner plumpen Anmache eine Ohrfeige verpasst, ahnt sie noch nicht, mit wem sie es zu tun hat. Gwin ist nämlich ein Dämon und zudem der Sohn des obersten Clananführers. Um dessen Amt weiterführen zu können, muss Gwin seinem Clan eine Opfergabe in Form eines Menschenmädchens darbringen. Nur leider hat er die Rechnung ohne die aufmüpfige Amber gemacht. Die ist nämlich gar nicht so naiv wie gedacht und bindet den stolzen Dämon prompt mit einem Zauber an sich. Als die beiden sich langsam näherkommen, muss Gwin schließlich feststellen, dass die Liebe nicht immer Flügel verleiht.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr einfach, leicht und flüssig zu lesen. Das Buch lässt sich schnell weglesen.


Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen. Doch leider ist die Umsetzung nicht ganz so gut gelungen. Die Geschichte ist sehr ruhig, vor allem die erste Hälfte zieht sich sehr in die Länge. Es ist nicht viel passiert, ich hatte das Gefühl, dass die Handlung nur auf der Stelle tritt, es ist nicht wirklich viel passiert. Sie plätscherte so vor sich hin, brachte keine neuen Elemente, keine neuen Erkenntnisse. Der Schulalltag wurde detailliert beschrieben, hat die Handlung aber nicht vorangetrieben und ist sehr klischeehaft. Das Ende dagegen kam ganz abrupt, es wurde sehr schnell abgehandelt und wirkte dadurch nicht sehr glaubwürdig.

Die Idee mit den Yokai fand ich sehr interessant. Doch hier hätte ich mir mehr Informationen über die Hintergründe, das Zusammenleben, die Gesellschaft gewünscht. Das ist etwas kurz gekommen.

Manche Szenen waren wirklich amüsant und haben mir ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert. Die Welten der beiden Protagonisten sind sehr unterschiedlich und prallen regelrecht aufeinander.

Die Protagonisten sind interessante Typen. Gwin ist ein Dämon und wirkt zuerst sehr arrogant, überheblich und von sich überzeugt. Doch Amber kann er nicht so leicht um den Finger wickeln wie andere Frauen. Amber ist eine selbstbewusste junge Frau, die in meinen Augen allerdings etwas zu negativ dargestellt wurde.

Leider konnte mich die Geschichte nicht ganz überzeugen, es hat eindeutig an Spannungsmomenten gefehlt. Ich hatte mir aufgrund des Klapptextes mehr erhofft.

Fazit:

Die Grundidee hat mir gut gefallen, doch sie scheitert an der Umsetzung.


★★★☆☆
3 von 5 Sternen

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