Mittwoch, 19. Oktober 2016

Rezension zu „The Evil Me“ von Stefanie Hasse




Rezension zu
„The Evil Me“
von Stefanie Hasse
 


Cover: Impress





Buchdetails
Erscheinungsdatum Erstausgabe : 06.10.2016
Aktuelle Ausgabe : 06.10.2016
Verlag : Impress
ISBN: 9783646602289
E-Buch Text 340 Seiten 


     



Inhalt:

Eine bessere Welt, ein erweiterter Horizont, grenzenloses Wissen und die ununterbrochene Möglichkeit, mit jedem und allen in Verbindung zu treten – das und noch viel mehr verspricht die Koryphäe Zukunft, der MindLog. Monica wartet gefühlt schon ihr ganzes Leben darauf, endlich den Chip eingepflanzt zu bekommen. Fast alle in ihrem Freundeskreis haben ihn bereits und der Graben zwischen ihnen wird immer tiefer. Als es zu ihrem achtzehnten Geburtstag endlich dazu kommt, ist die Erfahrung überwältigend. Doch dann beginnen ihre Freunde sich zu verändern. Auf Blackouts folgen unheimliche Identitätsstörungen und böse Taten. Was ist nur mit ihren Freunden los? Und was geschieht mit ihr, wenn sie selbst das Bewusstsein verliert…?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr lebendig, bildgewaltig, stimmungsvoll, spannend, fesselnd, locker und leicht zu lesen.

Ich war sehr gespannt auf diese Geschichte und habe mir schon im Vorfeld Gedanken darüber gemacht, in welche Richtung diese führt und was sie für den Leser bereithält.

Das Setting, die Grundidee, die Handlung und die Umsetzung haben mir sehr gut gefallen. Dieses Zukunftsszenario ist wirklich faszinierend, fesselnd, packend, mitreißend und explosiv. Es steckt voller Visionen, Wendungen, überraschender Momente und schlägt Richtungen ein, mit denen ich nicht gerechnet habe. Die Handlung ist sehr rasant, temporeich und hoch spannend. Vor allem das Finale hat nochmals an meinen Nerven gezehrt und hielt einige unvorhersehbare Bekenntnisse und Erläuterungen bereit. Eine Geschichte voller unterschiedlicher Gefühle, voller Drama, Hochspannung und einer beängstigenden Zukunftsvision.

Diese Welt, die die Autorin hier erschaffen hat, ist sehr realistisch dargestellt. Die Idee mit dem implantierten Chip finde ich sehr spannend. Vor allem die Gefahr, die dieser birgt, hat mir viel Kopfzerbrechen bereitet und mich darüber nachdenken lassen, in welche Richtung sich unsere Welt bewegt, wohin unser Fortschritt geht.

Die Gefahr und vor allem die Hilflosigkeit dieses grausamen Spiels war deutlich spürbar und nachvollziehbar. Wem kann man trauen, wer handelt noch selbst, wer wird gesteuert? 
Die Handlung, die Gedankengänge und die Erläuterungen sind verständlich und nachvollziehbar. Aber auch erschreckend. Denn so abwegig ist diese Zukunftsvision gar nicht.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus Monicas Perspektive erzählt. Aber auch andere Sichtweisen werden eingespielt, die man zeitweise nicht zuordnen kann, die aber einiges - vor allem Erschreckendes und Mysteriöses offenbaren. Dadurch wird ebenfalls viel Spannung aufgebaut, Verwirrung und Spekulationen hervorgerufen.

Die Figuren sind alle sehr detailliert, vielschichtig und aussagekräftig gezeichnet. Sie handeln nachvollziehbar und realistisch, ihrem Charakter und den Umständen entsprechend.

Das Buch hat mich sehr gut unterhalten, mir eine explosive und fesselnde Lesezeit beschert, mich zum Nachdenken angeregt und mich einfach sensationell überrascht.

Fazit:

Eine fesselnde und atemberaubende Geschichte voller Spannung, Drama und Emotionen, die uns eine erschreckende Zukunftsvision vor Augen hält. Absolute Leseempfehlung!

★★★★★
  5 von 5 Sternen

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