Montag, 5. September 2016

Montagsfrage # 39



Diese Aktion findet wöchentlich bei Buchfresserchen hat.
 
Die heutige Montagsfrage lautet: 
 
Habt ihr ein schlechtes Gewissen gegenüber Protagonisten, wenn die bspw. hungern müssen und ihr nebenher futtert? 

Einfache Frage, schnelle Antwort: Nein, habe ich nicht.

Selbst wenn ich oft mit meinen Protagonisten fiebere, leide, hoffe und bange, bin ich mir dennoch im Klaren, dass es sich hierbei um Fiktion handelt und niemand wirklich hungert oder anderweitig leidet. Deshalb habe ich auch keine Gewissensbisse, wenn ich nebenbei esse.

Einen guten Start in die Woche!

Eure Christine

Kommentare:

  1. Hi Christine,

    kurz, knapp, treffend - und mir geht es ganz ähnlich ...

    Mein Beitrag :o)

    Liebe Grüße
    Patricia

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  2. Hallo Christine,

    Deine Antwort kann ich nur so unterschreiben :)
    Auch wenn ich beim Lesen schnell Bilder entwickle und mich gut in die Rollen hineinversetzen kann, habe ich fiktiven Personen gegenüber KEIN schlechtes Gewissen .

    Liebe Grüße,
    Tanja 🌸

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  3. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  4. Hallo Christine,
    mir geht es ähnlich. Allerdings habe ich meine Frage noch ein wenig erweitert, nämlich um die Frage, welche Wichtigkeit oder welchen Stellenwert das Essen für uns hat. Meine Antwort findest du auf vielleserin.de.
    Viele Grüße,
    Marie

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  5. Hey Christine,
    ich glaube bei der heutigen Montagsfrage sind die meisten sich einig: nein, schlechtes Gewissen fehlanzeige! Warum auch? Ich fühle mich gut unterhalten, wenn ich mit einem Charakter mitfiebern / -leiden kann, aber ein schlechtes Gewissen wäre übertrieben.

    Liebe Grüße,
    Jamie

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  6. Sehe ich genauso und soweit ich es bisher gesehen habe, auch alle anderen. Es ist alles fiktiv, niemand leidet wirklich und man kann ohnehin nichts daran ändern, deshalb wäre ein schlechtes Gewissen wirklich unangebracht.

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  7. Liebe Christine,

    wie mich ein Buch berührt oder nicht, ob ein Protagonist hungert oder z.B. traurig ist, kommt natürlich auch immer ganz darauf an, ob es sich um eine fiktive Geschichte handelt oder nicht.

    Auch fiktive Geschichten berühren mich oder machen mich betroffen, wütend, traurig usw. und dass ist auch gut so. Aber ein schlechtes Gewissen, wenn ein Protagonist in einer erfundenen Story verhungert, habe ich definitiv nicht.

    Anders ist meine Lese-Situation natürlich, wenn ich weiß dass es sich um eine reale Geschichte handelt. Ich möchte nicht unbedingt sagen, dass ich dann ein schlechtes Gewissen habe, aber ich werde dadurch angestoßen meine eigenen Handlungen im Alltag zu überdenken, um verantwortungsbewusster zu agieren. Diese Reaktion bzw. Haltung halte ich für absolut gesund und wichtig.

    Viele Grüße

    Nisnis

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