Sonntag, 17. Juli 2016

Rezension zu „Grigori: Zauber der Nacht“ von Birgit Loistl








Rezension zu
„Grigori: Zauber der Nacht“
von Birgit Loistl
 





Buchdetails
Erscheinungsdatum Erstausgabe : 08.10.2015
Aktuelle Ausgabe : 08.10.2015
ISBN: B016E7KKRA
E-Buch TextTaschenbuch: 420 Seiten
Sprache: Deutsch









Inhalt:

Als die siebzehnjährige Mia bei einem Autounfall ihre Mutter verliert, bricht für sie eine Welt zusammen. Geplagt von Albträumen hört sie jede Nacht ein altes Schlaflied in ihren Träumen und eine geheimnisvolle Stimme, die sie nicht kennt. Eines Tages flieht ihr Vater mit Mia und ihrer Schwester Leah nach München. Dort trifft sie auf den geheimnisvollen Noah, der Mia zutiefst berührt. Vom ersten Moment spürt sie eine Anziehung, die sich nicht erklären kann. Bis sie seinem Geheimnis auf die Spur kommt und erkennt, dass sie und Noah in einen Kampf von Gut und Böse verwickelt sind. Mia und Noah. Eine Verbotene Liebe. Eine göttliche Prophezeiung. Ein Krieg zwischen Himmel und Hölle.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr locker, leicht, unkompliziert, einfach und schnell zu lesen. Aber es haben sich leider sehr viele Fehler eingeschlichen, vergessene oder falsche Worte, Grammatikfehler, falsche Verwendung von das/dass...Dies stört mich doch erheblich und hemmt meinen Lesefluss. Ich bin in dieser Beziehung sehr penibel, von einem Buch erwarte ich einfach die korrekte Schreibweise.

Die Idee die hinter dem Buch steht gefällt mir sehr gut, auch wenn sie nicht unbedingt neu ist und ich zwischendurch immer wieder das Gefühl hatte, den Verlauf zu kennen. Teilweise war sie sehr vorhersehbar. Sie ist dennoch geheimnisvoll und mysteriös. Diesen mythischen Gedanken, die Prophezeiung, der Krieg zwischen Himmel und Erde haben mir sehr gut gefallen. Ich hätte mir allerdings noch ein bisschen mehr Tiefe, ein gründlicheres Eingehen und ein bisschen mehr Ausschmückung der Situationen gewünscht.

Die Handlung ist von Anfang sehr mysteriös und hält dadurch eine gewissen Grundspannung, die sich durch das ganze Buch bis zum Schluss zieht und in einem wirklich fiesen Cliffhanger endet. Die Hintergrundgeschichte ist sehr interessant und erklärt im Laufe der Handlung nach und nach vieles, aber noch nicht alles. Es sind noch viele Fragen für den zweiten Teil offen. Aber leider ist außer der Aufklärung, was es mit Noah und Mia auf sich hat und den Hintergründen, noch nicht viel passiert. Mir haben ein bisschen Action und überraschende Momente gefehlt.

Die Charaktere haben mir ganz gut gefallen. Noah ist schwer zu durchschauen. Obwohl er schon sehr lange auf der Erde ist, wirkt er doch sehr weltfremd. Er verabscheut die Menschen und fühlt sich doch zu Mia hingezogen. Eine interessante Kombination.

Mia hat mir sehr leid getan, sie hat es nicht leicht, quält sich wegen dem Tod ihrer Mutter, ihre Familie verhält sich auch nicht gerade liebevoll, da ist kein Zusammenhalt. Teilweise fand ich sie zu abwesend, zu gleichgültig, nicht aktiv genug. Ich konnte leider nicht so mit ihr fiebern und fühlen, wie ich es gerne getan hätte. Die Emotionen haben mir gefehlt.

Die Rolle, die David eingenommen hat, hat mir sehr gut gefallen. Zuerst wirkte er nur wie ein verliebter Teenager, aber es steckt viel mehr dahinter und er ist Mia eine große Hilfe.

Die Geschichte hat mich trotz der Kritikpunkte gut unterhalten. Ich bin gespannt, was der zweite Teil bringt und hoffe, dass dieser mit ein bisschen mehr Action und überraschender Momente daherkommt.

Fazit:

Eine tolle Idee, eine interessante Hintergrundgeschichte, die leider nicht ganz so gut umgesetzt wurde. Mir haben die Tiefe, ein bisschen Action und die Gefühle gefehlt.


★★★☆☆
   3 von 5 Sternen

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