Freitag, 11. Dezember 2015

Rezension zu „Phantomliebe“ von Tanja Voosen

Rezension zu
 „Phantomliebe“
von Tanja Voosen
 
 


Cover: Impress




Buchdetails
Erscheinungsdatum Erstausgabe : 03.12.2015
Aktuelle Ausgabe : 03.12.2015
Verlag :Impress
ISBN: 9783646601800
E-Buch Text












Inhalt:
(Quelle: Carlsen)

Was ist das Schlimmste, was einer 17-Jährigen passieren kann? Sich uneingeladen auf eine angesagte Halloween-Party schleichen und zum Alibi mit einem wildfremden Jungen rumknutschen, der zwar ziemlich gut aussieht, sich aber leider als Bruder des langjährigen Schwarms herausstellt. Zumindest hätte Fen das ganz oben auf ihre Not-To-Do-Liste gepackt, wenn sie nach der besagten Party nicht in den Bannkreis eines Exorzisten gestolpert und fast von einem blutigen Mädchenphantom umgebracht worden wäre. Ja, definitiv das Schlimmste von allem. Aber dann wird sie genau von diesen beiden Jungen gerettet und erfährt eine Wahrheit über sich selbst, die alles, was sie jemals als schlimm definiert hätte, noch mal toppt.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist angenehm leicht, locker und humorvoll. Er liest sich wahnsinnig schnell und einfach, dabei ist die Geschichte sehr interessant, spannend und fesselnd. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen.

Die verschiedenen Charaktere sind sehr lebendig und authentisch gezeichnet, handeln nachvollziehbar und verständlich. Auch die Phantome sind sehr detailliert gezeichnet. Es ist der Autorin gelungen, ihnen viel Leben einzuhauchen, so dass ich deutliche Bilder vor Augen hatte und mir alle gut vorstellen konnte.

Fen und Sage sind tolle Figuren und mir sehr ans Herz gewachsen. Fen mochte ich von Anfang an, sie war einfach so normal, nichts besonderes und ist nur durch einen dummen Zufall und Fehler anderer in alles hineingeraten. Ihre Rolle ist zu Beginn noch etwas geheimnisvoll, bis man hinter das ganze Drama kommt. Fen wird eine völlig fremde Welt hineingestoßen, muss sich zurechtfinden, sich durchkämpfen. Sie macht eine enorme Wandlung durch. Viel stürzt auf sie ein, so dass man selbst als Leser kaum zum Durchatmen kommt.
Von Sage hätte ich gerne noch mehr gelesen! Er ist ein starker, wilder, charmanter, frecher Kerl, der die Mädchenherzen höher schlagen lässt.
Cliff war mir zuerst nicht so sympathisch. Er wirkte so distanziert und kühl, für ihn scheinen die Regeln der Exorzisten an oberster Stelle zu stehen. Ich war mir sicher, dass er etwas verbirgt...und dafür musste er auch geradestehen. Dadurch musste ich dann doch meine Meinung über ihn etwas ändern.
Auch Jabel war ein sehr interessanter Charakter, der mir sehr gut gefallen hat und Spannung und Spekulation in die Handlung gebracht hat.

Die Handlung schreitet rasant voran. Dadurch ist eine gewissen Grundspannung durch das komplette Buch schon gegeben, die durch viele Überraschungen und Wendungen immer wieder erhöht und zum Finale hin aufgeputscht wird. Ich war richtig an das Buch gefesselt und konnte es nicht aus der Hand legen.

Die Mischung der verschiedenen mythologischen Elemente, die ich zum großen Teil wiedererkannt habe, haben mir sehr gut gefallen. Eine grandiose Grundidee!

Fazit:

Eine fesselnde, spannende und phantastisch, düstere Geschichte, die mich mit ihrer actionreichen Spannung und der mythologischen Grundidee vollkommen überzeugen und packen konnte. Absolute Leseempfehlung.

★★★★★
  5 von 5 Sternen

1 Kommentar:

  1. Hallöchen! :-) Ich wollte an dieser Stelle auch noch mal dankeschööööön für die tolle Rezension sagen und hab mir bei der Gelegenheit auch gleich mal deinen Blog angeschaut *g* Schön ist es hier :D Liebe Grüße, Tanja

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