Montag, 23. November 2015

Rezension zu „Wer ICH sagt, muss auch LIEBE DICH sagen“ von Anica Schriever

Rezension zu
„Wer ICH sagt, muss auch LIEBE DICH sagen“
von Anica Schriever





Cover: Ullstein




Buchdetails
Erscheinungsdatum Erstausgabe : 08.08.2014
Aktuelle Ausgabe : 08.08.2014
Verlag : Ullstein Taschenbuch Verlag                  
ISBN: 9783548286044
Flexibler Einband 352 Seiten
Sprache: Deutsch











Inhalt:

Wetten, dass ... sich Mr. Right nur verspätet hat? Freund weg, Wohnung weg, Job weg. Das hatte Mia sich kurz vor ihrem 30. Geburtstag anders vorgestellt. Zähneknirschend kriecht sie für ein paar Tage bei ihrem besten Freund Gunnar unter. Dummerweise erinnert der sich noch an eine unsägliche Wette aus ihren Jugendtagen: Sollte Mia bis zu ihrem 30. Geburtstag nicht verheiratet sein, darf ihr bester Freund einen Mann für sie aussuchen. Mia ahnt Schlimmes, denn so sehr sie Gunnar auch mag, seinem Männergeschmack ist nicht unbedingt zu trauen ...

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist locker, leicht und einfach zu lesen. Trotzdem hatte ich ein paar Startschwierigkeiten. Ich bin nicht gleich in die Geschichte hineingekommen. Es hat eine Zeitlang gedauert, vor allem da die Geschichte nicht gleich gestartet ist, sondern sich etwas gezogen hat und so keine Neugier und Spannung aufkam. Das gewisse Etwas hat mir gefehlt - und das blieb leider bis zum Schluss so. Die Geschichte plätscherte dahin, hat sich teilweise ziemlich in die Länge gezogen.

Es spielen ziemlich viele Personen eine Rolle, fast schon zu viele. Dadurch hatte ich das Gefühl, keine wirklich kennenzulernen.
Mia ist mit ihren 30 Jahren noch sehr naiv, weltfremd, kindisch und hat keinerlei Antrieb ihr Leben zu ändern, obwohl sie nicht wirklich glücklich und zufrieden ist. Deshalb wurde ich auch nicht so richtig warm mit ihr. Das war für mich das größte Manko.
Mias Mutter war ganz schön nervtötend. Sie traut ihrer Tochter so gar nichts zu. Aber leider muss ich zugeben, dass sie sehr authentisch gezeichnet war - ich kenne solche Mütter tatsächlich.
Tom ist mir etwas zu blass geblieben, sehr geheimnisvoll. Ihn habe ich nicht wirklich zu fassen bekommen.
Gunnar und Jana sind einfach nur klasse und haben mir am besten gefallen. Richtig gute Freunde, auf die man sich verlassen kann, die da sind, lieb und humorvoll und ein bisschen außergewöhnlich.


Viele Irrungen, Wirrungen und Überraschungen muss Mia bestehen, bis sie am Ende endlich das findet, was sie gesucht hat.

Leider konnte mich die Geschichte nicht ganz überzeugen, obwohl sie zum Ende hin etwas besser wurde. Ich hatte eine humorvolle Liebesgeschichte voller Esprit und spritziger Dialoge erwartetet und wurde in dieser Hinsicht enttäuscht.


Fazit:

Eine nette Geschichte, aber mehr leider nicht.

★★★☆☆
   3 von 5 Sternen

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