Freitag, 28. August 2015

Interview mit Becca Rebhorn



Becca Rebhorn ist ein Pseudonym für eine deutschstämmige Autorin, die ihrer großen Liebe Hals über Kopf in die USA gefolgt ist. Nun versucht sie seit knapp neun Jahren eine Balance zwischen Münchner Weißwürsten und Marshmellows, Fußball und Baseball, sowie ihrer idyllischen Heimatstadt München und ihrem jetzigen Domizil in New Hampshire zu finden.

Schon seit frühster Kindheit liebt sie es, Filme, Bücher, oder TV-Serien weiter zuerzählen und Protoganisten ein neues Leben einzuhauchen. Seitdem ihre Mutter ihr zum vierzehnten Geburtstag ein Tagebuch geschenkt hat, war die Liebe zum Schreiben geboren und hat sie nicht mehr losgelassen.
Nach langem Hin und Her hat sich Becca nun dazu entschlossen ihre Bücher in die Welt zu entlassen. Der erste Roman "Drei Strikes für die Liebe" erschien am 27.7.2015. Weitere Liebesromane sind für den Spätsommer und Winter 2015 geplant. Zudem arbeitet die Autorin an weiteren Projekten. 








Durch eine Leserunde bin ich auf den Debütroman "Drei Strikes für die Liebe" der sympathischen Autorin Becca Rebhorn aufmerksam geworden.
Ich freue mich sehr, dass sie sich bereit erklärt hat, mir Rede und Antwort zu stehen.




1. Hast du ein Vorbild/einen Lieblingsautor?

Mein absoluter Lieblingsautor ist Isaac B. Singer. Ansonsten kann ich die Bücher von Rachel Gibson, Stephen King, Cody McFadyen und Lauren Weisberger regelrecht verschlingen.



2. Welche Bücher liest du heute gerne?

Ich bin eine absolute Queerbeetleserin: Zur Zeit lese ich drei Bücher “Er ist wieder da“ von Timur Vermes, “This is where I leave you“ von Jonathan Tropper und “A Song of Ice and Fire“ von George R. R. Martin. Letzteres liegt schon seit Monaten auf meinem Nachtisch und ich freue mich endlich die ersten Seiten verschlugen zu haben.



3. Was hat dich inspiriert “Drei Strikes für die Liebe“ zu schreiben? 

Seitdem ich Deutschland vor rund 10 Jahren den Rücken gekehrt habe, stellte das Schreiben mehr und mehr ein Ventil für die vielen neuen Eindrücke, Schwierigkeiten und Entwicklung in meiner damals noch sehr frischen Beziehung dar. Baseball fand ich schon immer sehr spannend (ich habe sogar einmal meinem Vater einen Baseball auf die Oberlippe geworfen und der Arme sass den ganzen Abend mit einem Eisbeutel auf der Lippe auf der Couch) und die Verbindung von starken Frauen mit Charakter und Kanten und Ecken mit ehrgeizigen und äußerst männlichen Sportlern hat mich besonders gereizt. Nachdem meine Tochter vor 3 Jahren geboren wurde, war die Idee geboren, ein ungleiches Paar mit der Vormundschaft von 3 Kindern zu überraschen.



4. Was war deine erste Reaktion, als dein Buch veröffentlicht wurde und die ersten Statements und Rezensionen eintrudelten? Wie hast du dich gefühlt, was hast du gemacht?

Nachdem ich den “Veröffentlichen“-Button gedrückt habe, wollte ich die ganze Welt umarmen und konnte gar nicht mehr stillsitzen. Hiermit war für mich bereits ein lang gehegter Traum in Erfüllung gegangen und als die ersten Verkäufe sah, war ich einfach nur noch sprachlos. Nach den ersten Rezensionen habe ich mit offenem Mund auf den Bildschirm gestarrt und wollte vor Glück nur noch losheulen!



5. Wo, an welchem Ort, schreibst du am liebsten? 

Am liebsten schreibe ich im Bett mit vielen Kissen im Rücken, meinem Kater neben mir und einer großen Tassen Kaffee. Wenn das Wetter schön ist, sitze ich gerne draußen am Gartentisch. Ich habe auch im Badezimmer ein Notizbuch liegen, da ich unter der Dusche die besten Ideen bekomme.



6. Du lebst mit deiner Familie in Amerika. Was sind die größten Unterschiede zwischen einem Leben und den Menschen hier und in den USA

Ich vermisse am meisten die deutsche Mentalität, das gute deutsche Brot und natürlich meine Familie und Freunde. Ich hatte das Glück, dass in sofort mit offenen Armen in der Familie meines Mannes aufgenommen wurde und dank der amerikanischen Offenheit schnell Freunde gefunden habe. Ich denke der größte Unterschied für mich lag in der Offenheit, Lockerheit und Optimismus der Amerikaner.


7. Woher holst du dir deine Ideen für die Protagonisten und Geschichten?
Die Inspirationen für die Protagonisten stammen meist von meinen Freunden und meiner Familie. Die Figur der Emily ist sehr von meiner eigenen Tochter beeinflusst, die für über zwei Wochen nur Kiwis essen wollte. Der Umgang mit Baby Hank zum Beispiel beruht sehr auf den ersten Wochen als frisch gebackene Eltern. Ansonsten stammen meine Ideen oft aus dem Alltag bspw. einem Trip zum Supermarkt, einem Telefonat mit meiner Schwiegermutter, oder den Angewohnheiten meiner schrulligen Kollegen.


8. Was wolltest du als Kind werden?

Zahnarzt – frag' mich nicht warum, aber ich fand Zähne einfach nur super interessant.


9. Was machst du gerne in deiner Freizeit? 

Der Großteil meiner Freizeit ist von meinen beiden Töchtern erfüllt. Im Sommer verbringen wir so gut wie jedes Wochenende am Strand oder Spazierengehen. Vor kurzem habe ich leider etwas verspätet Zumba entdeckt und meine Lieblingsbeschäftigung neben dem Schreiben ist backen (vor allem Brownies und zuckersüsse Cupcakes).



10. An welchen Buchprojekten arbeitest du, auf welche kommenden Projekte können sich deine Leser freuen?

Ich arbeite gerade an zwei Buchprojekten: “Ein Curveball kommt selten allein“ soll im Herbst erscheinen und erzählt die herrlich chaotische Liebesgeschichte von Amelia und Merrit. Merrit habt ihr schon kurz in “Drei Strikes für die Liebe“ kennengelernt und es juckt mich schon sehr lange in den Fingern diese Geschichte aufzuschreiben. Außerdem arbeitet ich fleißig an einer Fortsetzung von Cat und Joe, da mich die beiden einfach nicht loslassen.



Liebe Becca, ich danke dir nochmal herzlich, das du dir die Zeit genommen und dich meinen Fragen gestellt hat. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und viele neue Ideen!

Hier gehts zum Buch:


Drei Strikes für die Liebe



Hier findet ihr meine Rezi:

Drei Strikes für die Liebe

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